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RTX Spark: Nvidia startet Windows-Laptops ab 2900 Euro in Deutschland

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 23:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der RTX Spark kommt in Windows-Notebooks ab 2.900 Euro; Nvidia forscht in Berlin und vertieft die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz.
Der Berliner Fernsehturm bei Dämmerung über dem Alexanderplatz in Berlin. Illustration mit AI erstellt.

Nvidia-Chef Jensen Huang ist am Freitagabend überraschend im Gaming-Center Xperion am Berliner Alexanderplatz aufgetreten. Der Spitzenmanager des US-Konzerns war ursprünglich erst für den kommenden Mittwoch zu einer Rede im Berliner Tempodrom angekündigt gewesen.

Vor rund 500 versammelten Technikbegeisterten begleitete Huang den Verkaufsstart der ersten Windows-Laptops mit dem neuen Nvidia-KI-Chip RTX Spark auf dem deutschen Markt, wobei im Rahmen der Veranstaltung fünf signierte Geräte verlost wurden.

Neuer KI-Chip für mobile Rechner

Mit den Geräten zielt Nvidia vor allem auf Entwickler, Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen ab. Der verbaute RTX-Spark-Chip kombiniert Prozessor und Grafikchip unter dem Betriebssystem Windows 11 und greift dabei auf einen gemeinsamen Arbeitsspeicher von bis zu 128 Gigabyte zu. Preislich beginnen die neuen Notebooks bei 2900 Euro.

Zu den Herstellern gehören neben HP, MSI, ASUS und Lenovo auch Microsoft mit dem Surface Laptop Ultra ab einem Einstiegspreis von 2899 Euro. Während erste Modelle direkt im Berliner Handel erhältlich sind, werden einzelne Varianten laut Berichten erst ab der zweiten Novemberhälfte ausgeliefert.

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Huang hob bei seinem Auftritt die Bedeutung des hiesigen Marktes hervor und bezeichnete Deutschland als den größten europäischen Standort seines Konzerns. Gleichzeitig betonte er die Arbeitsteilung zwischen dem US-Technologiekonzern und hiesigen Firmen: Nvidia verkaufe Rechensysteme, liefere aber keine Dienste aus. Diese Dienste sollten stattdessen direkt in Deutschland erbracht werden.

Forschungen und Partnerschaften in Deutschland

In Berlin beschäftigt Nvidia seit 24 Jahren Personal; mittlerweile forschen vor Ort 150 Mitarbeiter an Projekten in den Bereichen Robotik, autonomes Fahren, Computergrafik und Telekommunikation.

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Zu den deutschen Partnern des Konzerns zählen Unternehmen wie Siemens, Audi, Mercedes-Benz, Schneider und Schaeffler. Außerhalb Mitteleuropas baute das Unternehmen zuletzt gemeinsam mit dem Partner Firebird KI-Infrastrukturen in Armenien auf, weitere Projekte betreffen Kasachstan und Usbekistan.

Zeitgleich zu Huangs Besuch intensivierten Mercedes-Benz und Nvidia ihre strategische Kooperation bei automatisierten Fahrsystemen. Die Zusammenarbeit kombiniert das Mercedes-Betriebssystem MB.OS mit der Hyperion-Rechen- und Sensorarchitektur sowie Software-Stacks von Nvidia, um langfristig Fahrfunktionen bis hin zu Level-4-Anwendungen und Robolimousinen zu entwickeln. Zudem nutzt der Autobauer Nvidia-Lösungen in der Entwicklungssimulation und im Fertigungsökosystem.

Der unangekündigte Zwischenstopp am Alexanderplatz bildete das Vorprogramm für einen größeren Auftritt in der Hauptstadt: Vom 20. bis zum 22. Oktober findet in der STATION-Berlin die Konferenz GTC mit mehr als 10.000 erwarteten Teilnehmern statt. Huang selbst wird am kommenden Mittwoch um 11 Uhr im Tempodrom sprechen.

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