RTX 5090 SE: NVIDIA plant Grafikkarte mit 500 Watt und 14.080 Kernen
Veröffentlicht: 10.07.2026 um 21:56 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Neben neuen Produktlaunches und Leaks zu leistungsstärkeren Varianten zeichnet sich eine strategische Lückenfüllung im Portfolio ab. Branchenbeobachter rechnen mit „SE"- und „SUPER"-Modellen, während Hardware-Partner bereits spezialisierte Designs der aktuellen Generation vorstellen.
Kommt die RTX 5090 SE?
Aktuelle Gerüchte vom 10. Juli deuten auf eine GeForce RTX 5090 SE hin, die sich zwischen der RTX 5080 und dem Flaggschiff RTX 5090 positionieren soll. Das neue Modell würde demnach auf einem abgespeckten GB202-Chip mit 14.080 CUDA-Kernen und 110 aktiven Streaming-Multiprozessoren (SMs) basieren. Weitere spekulierte Eckdaten: 110 RT-Kerne, 440 Tensor-Kerne und eine Gesamtleistungsaufnahme (TGP) von 500 Watt.
Besonders knifflig könnte die Speicherkonfiguration werden. Die gemunkelten 32 GB GDDR7 auf einem 384-Bit-Bus würden eine Mischung aus 2-GB- und 3-GB-Speichermodulen erfordern – eine ungewöhnliche Kombination. Üblich wären bei diesem Bus entweder 24 GB (mit 2-GB-Modulen) oder 36 GB (mit 3-GB-Modulen). Der Preis soll bei rund 1.500 Euro liegen, ein regionaler Exklusivstart ist nicht geplant.
RTX 5070 Ti SUPER: Mehr Speicher, späterer Start?
Auch zur GeForce RTX 5070 Ti SUPER gibt es neue Spekulationen. Sie soll satte 24 GB GDDR7 bieten – 50 Prozent mehr Videospeicher als die Standard-RTX 5070 Ti. Angetrieben würde sie vom GB203-Chip mit 8.960 CUDA-Kernen und einem 256-Bit-Speicherinterface. Die Leistungsaufnahme könnte auf 350 Watt steigen.
Doch der Launch könnte sich verzögern. Branchenkreise nennen Engpässe bei den 3-GB-GDDR7-Modulen als Grund – ein Start erst Ende 2026 oder zur CES 2027 gilt als möglich. Der Preis dürfte über den 749 Euro der Basisversion liegen.
Gigabyte bringt Spezialmodell – Gainward komplettiert Serie
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Parallel dazu bringen die Partner frische Modelle. Gigabyte kündigte am 9. Juli die Aorus GeForce RTX 5070 Infinity an. Sie taktet werkseitig auf bis zu 2.715 MHz hoch, behält aber die Standard-Spezifikationen (6.144 CUDA-Kerne, 12 GB GDDR7). Neu ist ein spezielles Windforce-Hyperburst-Kühlsystem.
Gainward stellte am selben Tag seine gesamte RTX-50-Serie vor – für Gaming und KI-Anwendungen. Die Palette umfasst die Serien Phantom, Phoenix, Python (für kompakte Systeme), Ghost und Pegasus.
ASUS-Mini-Tower und Cloud-Gaming in Kanada
Im Desktop-Bereich bringt ASUS den V500 Mini Tower nach Deutschland und Österreich. Die Systeme starten zunächst mit Ryzen-200-Mobilprozessoren, eine Option mit der GeForce RTX 5060 soll später folgen.
Auch die Cloud-Strategie von NVIDIA wird ausgebaut: Am 9. Juli ging ein neuer GeForce-Now-Server in Toronto ans Netz, angetrieben von der RTX 5080. Ziel ist eine bessere Performance und niedrigere Latenzen für Cloud-Gamer in Kanada.
Bühne frei für Gaming-Kunstwerke und eine historische Partnerschaft
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Auf der BilibiliWorld 2026 (BW2026) in China präsentierte NVIDIA am 10. Juli acht spielthematisierte GeForce RTX 5080. Die Sondermodelle zeigten Designs zu Titeln wie Wuthering Waves, Arknights: Endfield und Neverness to Everness. Partner waren ASUS, MSI, Gigabyte und Colorful – doch die Karten gelten als limitierte Editionen, nicht für den freien Handel bestimmt.
Ein weiteres Highlight steht bevor: CEO Jensen Huang wird am 15. Juli nach Tokio reisen, um das 30-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Sega zu feiern. Geplant sind die Enthüllung von „RTX Spark" und eine Verlosung einer RTX 5090 Founders Edition. Die Verbindung zu Sega ist historisch: Eine kritische Investition von fünf Millionen Euro durch Sega im Jahr 1996 half NVIDIA damals, eine finanzielle Schieflage zu überwinden.
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