RTX, INNO3D-Grafikkarten

RTX 5090: INNO3D-Grafikkarten fangen Feuer – neues Problem erkannt

Veröffentlicht am: 29.08.2026 um 01:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mehrere RTX-5090-Brände lenken den Verdacht auf die interne GDDR7-Versorgung. NVIDIA äußerte sich bislang nicht; die Ursache bleibt ungeklärt.

RTX 5090 von INNO3D brennt: Defekt im VRAM-Stromkreis
Nahaufnahme einer komplexen Grafikkarte mit Fokus auf die elektrischen Bauteile der Platine. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In den letzten Tagen sind mehrere Berichte über schwerwiegende Hardware-Defekte bei NVIDIAs aktuellem Grafikkarten-Flaggschiff, der GeForce RTX 5090, bekannt geworden.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht ein Vorfall vom 28. August 2026, bei dem eine Grafikkarte des Herstellers INNO3D während des Betriebs Feuer fing. Fachmedien heben hervor, dass die Brandursache in diesem Fall offenbar nicht im Bereich der oft kritisierten Stromstecker liegt, was auf neue Herausforderungen in der Hardware-Architektur hindeuten könnte.

Thermische Probleme bei der INNO3D RTX 5090

Die betroffene Grafikkarte vom Typ INNO3D GeForce RTX 5090 war in einem Komplettsystem des Modells Dell Alienware Aurora verbaut. Berichten zufolge trat der Brand während der regulären Nutzung des Computers auf.

Eine erste Analyse des Schadensbildes ergab, dass der 16-Pin-Stromanschluss der Karte intakt blieb. Dies ist insofern bemerkenswert, als bei früheren Grafikkartengenerationen häufig Probleme mit schmelzenden Steckverbindungen für Schlagzeilen sorgten.

Stattdessen konzentrieren sich die Beschädigungen bei der INNO3D-Karte auf den Bereich der sogenannten FBVDDQ-Schiene. Diese ist für die Spannungsversorgung des modernen GDDR7-Videospeichers verantwortlich. Die vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein Defekt in diesem spezifischen Stromkreis die Brandentwicklung ausgelöst haben könnte.

Parallel dazu wurde ein ähnlicher Vorfall bei einer RTX 5080 AX Gaming gemeldet, die von einer Tochtermarke des Herstellers INNO3D stammt, was die Vermutung eines systematischen Problems bei der Stromversorgung des Grafikspeichers innerhalb dieser Produktserien nährt.

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Weitere Vorfälle und technische Analysen

Bereits am 27. August 2026 wurde ein weiterer Fall bekannt, in dem eine RTX 5090 eines Nutzers Feuer fing. Auch in diesem Fall zeigten Untersuchungen, dass der Schaden von der Rückseite der Platine ausging und nicht durch den 12VHPWR-Stromstecker verursacht wurde. Experten vermuten hier ebenfalls ein Versagen der internen Stromkreise als Ursache für den Defekt.

Diese Meldungen reihen sich in eine Serie von Hardware-Problemen ein, die bereits im Juli begannen. Ein Nutzer berichtete in einem Online-Forum über einen Kurzschluss und Rauchentwicklung bei einem High-End-System von Corsair im Wert von über 7.000 US-Dollar (ca. 50.000 RMB). Der Rechner war mit einem Ryzen 9 9950X3D-Prozessor und einer RTX 5090 ausgestattet.

Nach dem Vorfall kam es zu Komplikationen bei der Rücksendung, da der Hersteller Corsair zunächst angab, ein leeres Paket erhalten zu haben, obwohl das Gewicht des UPS-Pakets mit 47,40 lbs (21,5 kg) dokumentiert war. Nach einer internen Untersuchung bot das Unternehmen dem Kunden schließlich eine vollständige Rückerstattung oder ein Ersatzgerät an.

Reaktion der Hersteller bleibt aus

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Trotz der dokumentierten Vorfälle, insbesondere im Zusammenhang mit der INNO3D RTX 5090, hat NVIDIA bislang keine offizielle Stellungnahme zu den Berichten abgegeben. Die Häufung der Defekte im Bereich der VRAM-Stromversorgung rückt die technische Umsetzung der GDDR7-Anbindung verstärkt in den Fokus der Branchenbeobachter.

Während bei früheren Generationen vor allem die externe Stromzufuhr als Schwachstelle galt, deuten die aktuellen Ereignisse auf potenzielle Belastungsgrenzen innerhalb des Platinendesigns der RTX 5090-Serie hin. Ob es sich bei den Bränden um Einzelfälle oder ein breiteres Fertigungsproblem handelt, bleibt vorerst ungeklärt.

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