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RTX 5090: Grafikkarte kostet in China über 33.000 Yuan

Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 00:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die RTX 5090 kostet in China über 33.000 Yuan, auch in Europa sind hohe Preise üblich. DLSS 4.5 verbessert die Bildqualität, während Speicherknappheit die Preise treibt.

RTX 5090: Preisexplosion in China und Europa, DLSS 4.5 Fortschritte
Eine hochwertige Grafikkarte liegt auf einer Werkbank, die Details der Kühlrippen und Lüfter sind im Fokus. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Markteinführung der neuen Grafikkarten-Generation sorgt für erhebliche Turbulenzen im Hardware-Sektor. Insbesondere das Flaggschiff-Modell RTX 5090 verzeichnete am 23. August 2026 extreme Preissteigerungen auf dem chinesischen Markt.

Berichten zufolge liegt der Tiefstpreis dort mittlerweile bei über 33.000 Yuan, was die ursprünglichen Preisempfehlungen der Hersteller weit hinter sich lässt. Die Diskrepanz zwischen der unverbindlichen Preisempfehlung und den tatsächlichen Marktpreisen wird von Branchenbeobachtern zunehmend kritisch bewertet.

Technische Spezifikationen und europäisches Preisniveau

Konkrete Listungen für europäische Partnermodelle unterstreichen den Trend zu fünfstelligen Preisbereichen oder hohen vierstelligen Beträgen im Euro-Raum. So wird das Modell ASUS TUF Gaming RTX 5090 (TUF-RTX5090-O32G-GAMING) mit einer Ausstattung von 32 GB GDDR7-Speicher und einer 512-Bit-Speicheranbindung geführt.

Die Karte verfügt über 21.760 CUDA-Kerne und einen Boost-Takt von 2.550 MHz. Die aufgerufenen Preise für dieses Modell bewegen sich derzeit zwischen 4.913 Euro und 5.799 Euro.

Neben der reinen Rechenleistung steht die neue Schnittstellentechnologie PCIe 5.0 sowie eine maximale Auflösung von 7680x4320 Pixeln im Fokus der Hardware-Spezifikationen. Trotz dieser Leistungsdaten berichten Tester von Herausforderungen bei der Effizienz: Ein fehlender Hardware-Scheduler führe zu einem messbaren CPU-Overhead.

Bei der Nutzung von DLSS im Qualitätsmodus (Skalierung von 1440p auf 4K) verliere die RTX 5090 bei Bildraten von über 100 FPS zwischen 10 und 29 Prozent ihrer Leistung im Vergleich zur nativen 4K-Darstellung.

Technologische Fortschritte durch DLSS 4.5 Ray Reconstruction

Parallel zur Preisentwicklung treibt die Branche die Software-Optimierung voran. Technische Analysen der neuen Technologie DLSS 4.5 Ray Reconstruction bestätigen eine deutliche Verbesserung der Bildschärfe in dynamischen Szenen.

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In Tests mit Titeln wie Cyberpunk 2077, Resident Evil Requiem und Alan Wake 2 konnte unter Verwendung des „Preset F“ eine höhere Bildstabilität und ein reduziertes Bildrauschen bei 4K-Auflösung festgestellt werden, ohne dass dabei Verluste bei den Bildern pro Sekunde (FPS) auftraten.

Ein Leak des Treibers GeForce 615.xx deutet darauf hin, dass die neue Technologie über 20 Prozent mehr Parameter und eine um 35 Prozent gesteigerte Recheneffizienz verfügt. Dies soll Ghosting-Effekte und Artefakte weiter minimieren. Die Veröffentlichung des DLSS 4.5 Ray Reconstruction Launch sowie Details zur Plattform RTX Spark werden für das „GeForce On Community Update“ am 25. August 2026 im Rahmen der Gamescom erwartet.

Angespannte Lage auf dem Komponentenmarkt

Die hohen Endkundenpreise sind eingebettet in eine allgemeine Kostensteigerung in der Halbleiterindustrie. NVIDIA hat Großkunden bereits vor Preiserhöhungen von über 15 Prozent für AI-Server-Systeme wie Grace Blackwell gewarnt, die Anfang 2027 ausgeliefert werden sollen.

Die Gründe liegen unter anderem in massiv gestiegenen Kosten für Speicherbausteine. Die Vertragspreise für Server-DRAM stiegen im zweiten Quartal 2026 um 53 bis 58 Prozent; für das dritte Quartal wird ein weiterer Anstieg um 13 bis 18 Prozent prognostiziert.

Auch im Consumer-Bereich macht sich die Knappheit bemerkbar. Die Preise für Grafikkarten sind innerhalb von 18 Monaten teils um bis zu 87 Prozent gestiegen.

Speicherhersteller verlagern ihre Kapazitäten verstärkt zur Produktion von HBM (High Bandwidth Memory), was das Angebot an GDDR6- und GDDR7-Modulen für herkömmliche Grafikkarten verknappt. Dies betrifft auch Mitbewerber wie AMD, wo Board-Partner die höheren Waferkosten und Währungsvolatilitäten an die Verbraucher weitergeben.

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Trotz der schwierigen Marktlage konnte AMD seinen Anteil am Desktop-CPU-Markt im zweiten Quartal 2026 von 32,2 Prozent auf 34,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern, während der Gesamtmarkt für Desktop-Prozessoren einen Rückgang der Auslieferungen um über 20 Prozent verzeichnete.

Währenddessen drängen neue Akteure in den Markt: Mit der Lisuan LX 7G100 wurde am 23. August 2026 Chinas erste Gaming-GPU für rund 480 US-Dollar vorgestellt, die in Benchmarks jedoch noch hinter der Leistung einer RTX 4060 zurückbleibt.

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