RTX, NVIDIA

RTX 5050 9GB gestrichen: NVIDIA bringt alte RTX 3060 zurück

30.06.2026 - 21:38:21 | boerse-global.de

NVIDIA ersetzt die geplante RTX 5050 9GB durch eine Neuauflage der RTX 3060 12GB. AMD reagiert mit Preiserhöhungen für Radeon-Chips.

NVIDIA streicht RTX 5050 9GB und bringt RTX 3060 zurück
RTX - Nahaufnahme einer futuristischen Grafikkarte mit leuchtenden Linien, teilweise verdeckt, mit einem schwachen roten 'X' darüber. 30.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Grafikkartenmarkt kommt nicht zur Ruhe: Branchenkreisen zufolge hat NVIDIA die Veröffentlichung der GeForce RTX 5050 9GB für Desktop-PCs gestrichen oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Stattdessen bringt der Hersteller überraschend die alte RTX 3060 12GB zurück in den Handel – ein Zug, der die Einstiegsklasse neu ordnet.

Warum die 9GB-Version kippte

Die Entscheidung überrascht nicht: Mit der Wiederauflage der RTX 3060 12GB wird die 9GB-Variante der RTX 5050 schlicht überflüssig. Während die RTX 5050 8GB weiterhin als Option für Käufer zwischen 300 und 350 Euro gilt, ist das 9GB-Modell vorerst vom Tisch. Eine offizielle Stellungnahme von NVIDIA liegt nicht vor.

Die gestrichene Karte hätte auf dem GB206-Chip mit 2560 CUDA-Kernen und GDDR7-Speicher basieren sollen – angebunden über ein nur 96 Bit breites Speicherinterface. Ein Engpass, der die Leistung gerade in höheren Auflösungen begrenzt hätte.

RTX 3060 12GB: Comeback zu höheren Preisen

Seit dem 29. Juni 2026 tauchen neue Produktionschargen der GeForce RTX 3060 12GB in europäischen Läden auf. Modelle von ASUS, Gigabyte, MSI und PNY sind im deutschen Handel ab rund 333,64 Euro erhältlich. In den USA liegt der Einstiegspreis bei etwa 340 US-Dollar.

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Ein deutlicher Aufschlag: Im Sommer 2025 war die Karte noch für rund 245 Euro zu haben. Dafür fehlt ihr die Unterstützung aktueller Features wie DLSS 4.5 Frame Generation – ein klarer Nachteil gegenüber neueren Modellen. Analysten betonen: Die RTX 3060 bietet zwar mehr Speicher als die geplanten Einsteigerkarten, doch die RTX 5060 liefert bei 1080p rund 50 Prozent mehr Leistung.

Laptops mit RTX 5050 bereits auf dem Markt

Während die Desktop-Version auf Eis liegt, ist die mobile Variante der RTX 5050 bereits verfügbar. Colorful brachte am 29. Juni in China das Gaming-Notebook Yinxing P15 Pro auf den Markt – ausgestattet mit der mobilen RTX 5050 und einem Intel Core i5-14450HX. 16 GB DDR5-RAM und ein 15,6-Zoll-Display inklusive – zum Preis von umgerechnet rund 1.086 Euro.

Am selben Tag stellte ASUS ROG in den Philippinen seine 2026er Zephyrus- und Strix-Serien vor. Die High-End-Modelle setzen auf die RTX 5090 und zielen auf die Oberklasse.

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AMD reagiert mit Preiserhöhungen

Während NVIDIA sein Portfolio umsortiert, zieht der Konkurrenz die Preisschraube an. Branchenberichten vom 30. Juni zufolge hat AMD seine Partner – darunter Sapphire, ASUS, Vastarmor und XFX – angewiesen, sich auf rund zehn Prozent höhere Einkaufspreise für Radeon-GPU- und Speicherpakete einzustellen. Die Anpassung soll im Juli 2026 wirksam werden. Wie stark die Endkundenpreise steigen, bleibt abzuwarten.

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