RTX, Mod

RTX 3090 gegen RTX 5090: Mod liefert fast identische DLSS-Bildqualität

Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 08:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Community-Mods ermöglichen Zwischenbildberechnung auf RTX 20 und 30; Tests zeigen bei der RTX 3090 ähnliche Bildqualität wie bei der RTX 5090.
Nahaufnahme einer Computer-Hauptplatine in einem minimalistischen PC-Gehäuse mit kühler, dezenter Beleuchtung. Illustration mit AI erstellt.

Ein Test des Hardware-Kanals Hardware Unboxed belegt, dass NVIDIAs Technologie zur Zwischenbildberechnung, DLSS Frame Generation, auch auf Grafikkarten der GeForce-RTX-20- und RTX-30-Serie funktionsfähig ist. Laut einem Bericht vom 7. November 2026 widerspricht dieser Befund den jahrelangen Angaben des Herstellers, wonach die Funktion auf älteren GPU-Generationen aus technischen Gründen unmöglich umsetzbar sei.

Parallele Leistungswerte zur offiziellen Hardware

Die Tester von Hardware Unboxed untersuchten die Funktionalität mithilfe einer Modifikation von Drittanbietern. Das Frame-Pacing sowie die GPU-Auslastung entsprachen dabei den Werten, die natives Frame Generation auf Grafikkarten der RTX-40- und RTX-50-Reihe erzielt. Im Fazit der Tester hieß es, NVIDIA habe Besitzer von RTX-30-Modellen ohne stichhaltige technische Rechtfertigung von der Funktion ausgeschlossen.

Verfügbar ist die Modifikation unter der Bezeichnung „MFG Unlocker“ als Plugin für OptiScaler, wobei der Download und entsprechende Anleitungen auf der Plattform GitHub bereitgestellt werden.

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Eine verwandte Version, der Community-Mod „Universal MFG Unlocker“, ermöglicht ebenfalls DLSS Frame Generation auf RTX-20- und RTX-30-Grafikkarten und schaltet zudem Multi Frame Generation mit drei- bis sechsfachen Bildraten auf RTX 40 frei, ohne dass dafür NVIDIAs offizielle Hardware-Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Die Integration erfolgt unkompliziert über eine umbenannte DLL-Datei im jeweiligen Spielverzeichnis.

Vergleichstests zeigen vergleichbare Bildqualität

Ergänzende Tests ergaben bei einer Gegenüberstellung einer modifizierten GeForce RTX 3090 und einer offiziell unterstützten RTX 5090 bei einer Auflösung von 1440p sowie zweifacher Zwischenbildberechnung nahezu identische Ergebnisse bei Bildqualität, Interpolation und Artefakten.

Die RTX 3090 erreichte mit der Modifikation stabile zweifache Bildraten. Bei einer Basis-Renderrate von rund 20 Bildern pro Sekunde wurden in Cyberpunk 2077 mit vierfacher und in Crimson Desert mit sechsfacher Multi Frame Generation flüssige Abläufe erzielt. Auch bei den vier- und sechsfachen Multi-Frame-Modi wies die RTX 3090 ein gleichmäßiges Frame-Pacing auf.

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NVIDIAs bisherige Argumentation im Rückblick

NVIDIA hatte die Technologie zur Zwischenbildberechnung im Jahr 2022 offiziell exklusiv für die RTX-40-Serie freigegeben und diesen Schritt mit den dedizierten Optical-Flow-Beschleunigern der Ada-Lovelace-Architektur begründet. Das Anfang 2025 eingeführte DLSS 4 setzt hingegen auf einen KI-basierten Optical Flow über die Tensor-Rechenkerne.

Die Multi Frame Generation bleibt nach offiziellen Herstellerangaben der Blackwell-Architektur mit ihrer Flip-Metering-Technologie vorbehalten. Die aktuellen Testergebnisse der Community stellen diese strikte Segmentierung nun jedoch praktisch infrage.

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