Robotik-Revolution, PepsiCo

Robotik-Revolution: PepsiCo steigert Produktion um 20 Prozent

22.06.2026 - 20:14:14 | boerse-global.de

Neue Partnerschaften und Milliarden-Investitionen treiben die digitale Transformation in der Fertigungsindustrie voran.

Robotik-Revolution: KI und offene Plattformen treiben die Industrie-Automation an
Robotik-Revolution - Ein Roboterarm platziert präzise eine Snacktüte auf einem Förderband in einer modernen Fabrik, die Automatisierung symbolisiert. 22.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Führende Roboterhersteller setzen zunehmend auf offene Plattform-Ökosysteme, um Programmierung zu vereinfachen und Effizienz zu steigern.

Roboter lernen selbstständig planen

Am heutigen Montag gaben Vention und FANUC America eine erweiterte Partnerschaft bekannt. Ziel ist die direkte Anbindung von FANUC-Robotern wie der CRX-Serie oder dem M-710iD an die KI-Plattform von Vention.

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Die zunehmende Vernetzung und der Einsatz von KI in der Produktion bringen neue rechtliche Anforderungen mit sich. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden zum EU AI Act hilft Ihnen, Risikoklassen und Dokumentationspflichten Ihrer Systeme rechtzeitig zu überblicken. EU AI Act in 5 Schritten verstehen

Die Technologie ermöglicht eine zielbasierte Programmierung: Anwender definieren nur Start- und Zielpunkte, das System berechnet kollisionsfreie Bahnen eigenständig. Dahinter stecken MachineMotion AI und die NVIDIA Isaac-Technologie.

Parallel dazu intensivierte Teradyne Robotics die Zusammenarbeit mit Vention. Im Fokus steht die schnellere Bereitstellung modularer Roboterzellen für Universal Robots (UR). Mit Digital-Twin-Technologie im MachineBuilder entwerfen, programmieren und simulieren Kunden Roboteranwendungen digital – bevor die physische Installation beginnt. Der Rollout startet in Nordamerika und Europa, spezialisierte Lösungen gibt es für Modelle wie den UR12e und UR20.

PepsiCo steigert Kapazität um 20 Prozent

Die praktischen Vorteile der Digitalisierung zeigen konkrete Erfolge. PepsiCo meldete nach einem zwölfwöchigen Pilotprojekt eine Produktionssteigerung von 20 Prozent. Durch den Einsatz Digitaler Zwillinge mit Siemens und NVIDIA Omniverse vermied das Unternehmen über 90 Prozent der potenziellen Betriebsprobleme bereits im Vorfeld.

Auch in der mechanischen Bearbeitung gibt es deutliche Fortschritte. An der Universität Aalborg kommt ein XPlanar-System von Beckhoff zum Einsatz, das auf Magnetschwebetechnik basiert. Das System steuert mit sechs Freiheitsgraden – der Produktionsvorlauf für Laserprozesse sank von vier bis sechs Wochen auf ein bis zwei Stunden. Der Materialausschuss verringerte sich um mindestens zehn Prozent.

Schwerindustrie setzt auf Physical AI

Der Kongress „Digitale Fabrik“ am heutigen Montag diente als Bühne für große Industriekonzerne. Schaeffler gab bekannt, dass bereits 70 Prozent der weltweiten Konzernflächen digital erschlossen sind.

Volkswagen und Audi verfolgen ambitionierte Ziele: Der Automatisierungsgrad von Prozessen soll um 50 Prozent steigen, der Engineering-Aufwand gleichzeitig um 70 Prozent sinken. BMW setzt dabei auf neurosymbolische Ansätze für die KI-Planung in der Produktion.

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Mit der voranschreitenden Digitalisierung der Fabrikflächen wachsen auch die Angriffsflächen für Cyberkriminalität in Industriekonzernen. Erfahren Sie im kostenlosen E-Book, wie Sie Sicherheitslücken schließen und Ihr Unternehmen proaktiv vor modernen Bedrohungen schützen. Gratis-E-Book: IT-Sicherheit ohne teure Investitionen stärken

ArcelorMittal vertieft die Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS). Ziel ist die Echtzeit-Optimierung und vorausschauende Wartung in Stahlwerken über 14 Länder hinweg. Im Gegenzug bezieht Amazon CO?-ärmeren Stahl für den Ausbau seiner Rechenzentren.

Neue Hardware und Milliarden-Investitionen

Die Hardware für diese Softwareentwicklungen wird leistungsfähiger. Auf der Messe Automate 2026 in Chicago präsentierte SINTRONES Technology neue Edge-AI-Computing-Lösungen. Sie sind speziell für maschinelles Sehen und industrielle Cybersicherheit nach Standard IEC 62443-4-1 ausgelegt.

Advantech und Trossen Robotics demonstrierten eine skalierbare Entwicklungspipeline für Physical AI. Basis sind neue Roboter-Controller mit Intel Core Ultra Prozessoren.

Gleichzeitig drängt ein neuer Akteur mit massiver Finanzkraft in den Markt. Neura Robotics startete seine US-Expansion und präsentiert ein Portfolio von kognitiven Cobots bis zu humanoiden Robotern. Das Unternehmen erhält eine Series-C-Finanzierung von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar. Zu den Investoren zählen Nvidia, Bosch und Amazon. Das Kapital fließt in internationale Standorte und spezialisierte Trainingszentren.

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