Robotik-Camp, Frankfurt

Robotik-Camp in Frankfurt: Drei Challenges führen vom 3D-Druck zum KMU-Einsatz

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 23:48 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Camp verbindet Roboterbau, Hardwareentwicklung und KMU-Integration in zwei Lernsträngen für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Ein heller, moderner Laborarbeitsplatz für Robotik mit Bauteilen und Werkzeugen auf einem sauberen Werktisch. Illustration mit AI erstellt.

Die Technische Universität Darmstadt widmet sich gemeinsam mit Partnern aus der Digitalwirtschaft dem praktischen Einsatz moderner Robotik. Wie die TU Darmstadt in einem Bericht vom 15. Oktober 2026 mitteilte, richtet sie zusammen mit Q and AI sowie dem House of Digital Transformation die Veranstaltung „READY.

SET. ROBOT" aus. Das Robotik-Camp findet am 22. und 23. Oktober 2026 in den Räumlichkeiten von Q and AI am Bertramshof, Am Steinernen Stock 1 in 60320 Frankfurt am Main statt. Als weitere Partner sind isento und das Projekt pib an der Initiative beteiligt.

Zwei Streams für unterschiedliche Vorkenntnisse

Das Programm des Camps erstreckt sich über zwei Tage und ist in zwei parallele Stränge unterteilt. Vorgesehen sind jeweils ein Einsteiger-Stream sowie ein Stream für Fortgeschrittene. Mit diesem Aufbau richtet sich das Format an ein breites Teilnehmerspektrum.

Angesprochen werden sowohl Neulinge auf dem Gebiet der Robotik als auch Entwickler, technische Fachkräfte und Führungskräfte, die sich über den Einsatz von Robotersystemen informieren und praxisnah qualifizieren möchten.

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Durch die Trennung in unterschiedliche Erfahrungsstufen sollen Grundlagen vermittelt und gleichzeitig spezifische technische Fragestellungen adressiert werden. Teilnehmer ohne Vorkenntnisse erhalten so die Möglichkeit, grundlegende Konzepte kennenzulernen, während Fachkräfte an komplexeren Aufgabenstellungen arbeiten können.

Drei Mitmach-Challenges von Hardware bis KMU-Integration

Im Mittelpunkt der beiden Veranstaltungstage stehen drei praxisbezogene Mitmach-Challenges, die verschiedene Phasen der Entwicklung und des betrieblichen Einsatzes abdecken:

  • Aufbau eines Roboters: Die erste Challenge befasst sich mit der Fertigung und Konstruktion eines pib. Dabei wird der Weg von Komponenten aus dem 3D-Druck bis hin zu einem vollständig funktionsfähigen System nachvollzogen.
  • Optimierung der Hardware: Die zweite Challenge konzentriert sich auf die sogenannte Advance-Version des pib. Hier stehen die Erweiterung und technische Optimierung des bestehenden Systems im Fokus der gemeinsamen Entwicklungsarbeit.
  • Mensch-Maschine-Interaktion und Implementierung: Die dritte Aufgabenstellung widmet sich der Mensch-Maschine-Interaktion sowie der Vorbereitung kleiner und mittlerer Unternehmen auf den Einsatz solcher Technologien. Erarbeitet wird dabei ein Leitfaden, der Aspekte wie Sicherheit, Versicherbarkeit und innerbetriebliche Organisation im Kontext der KMU-Readiness behandelt.
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Fokus auf Praxistransfer und Ansprechpartner

Die Kombination aus technischer Konstruktion, Programmierung und organisatorischen Rahmenbedingungen zielt darauf ab, Hemmschwellen für Unternehmen bei der Einführung von Automatisierungslösungen abzubauen. Insbesondere die organisatorischen und versicherungsrechtlichen Aspekte gelten in vielen Betrieben als Hürde bei der Integration moderner Systeme.

Organisatorischer Ansprechpartner an der TU Darmstadt ist Fabian Hock M.Eng. vom Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW). Interessierte Fach- und Führungskräfte können sich über die universitären Kanäle über die Teilnahme an der Frankfurter Veranstaltung informieren.

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