Resilienz, Familien

Resilienz in Familien: Online-Forum verbindet Krisenvorsorge mit Ernährung und Bewegung

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 09:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ein Online-Forum und regionale Projekte vermitteln Familien, Kindern und Fachkräften Ansätze für psychische Stärke und Krisenvorsorge.
Ein ruhiger, sonnendurchfluteter Waldweg im Herbst, der Stabilität und innere Ruhe symbolisiert. Illustration mit AI erstellt.

Die Stärkung der psychischen Widerstandskraft und die alltägliche Krisenvorsorge gewinnen in der gesellschaftlichen Bildungsarbeit an Bedeutung. Um Eltern praxisnahe Werkzeuge an die Hand zu geben, richtet das Netzwerk Junge Eltern/Familien laut einem Bericht vom 15. Oktober 2026 ein spezialisiertes Online-Forum aus.

Die Veranstaltung widmet sich zentralen Pfeilern des familiären Alltags: Neben der gezielten Resilienzförderung stehen Themen wie Ernährung, Bewegung sowie praktische Vorratshaltung auf dem Programm. Getragen wird die Initiative von einem Zusammenschluss wissenschaftlicher und fachlicher Partner.

Neben dem Max Rubner-Institut bringen sich das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn), die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), der Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e. V. und die Technische Universität München in die Ausgestaltung der Inhalte ein.

Programme für Kinder und gezielte Fachkräftefortbildungen

Das Bestreben, psychische Stabilität bereits im Kindes- und Jugendalter aufzubauen, schlägt sich bundesweit in unterschiedlichen Modellprojekten nieder. Im Ahrtal führte die AWO die Herbstfreizeit „Stark wie die Ahr“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler durch.

Das Projekt richtete sich an rund 20 Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren, um deren Selbstvertrauen sowie die individuelle Widerstandskraft nach den extremen Erfahrungen in der Region nachhaltig zu fördern.

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Parallel dazu rückt die Qualifikation von Multiplikatoren verstärkt in den Fokus kommunaler Einrichtungen:
- Der Steuerungsverbund Psychische Gesundheit Miesbach organisierte laut einem Bericht vom 14. Oktober 2026 einen Fachtag, an dem 60 Fachleute teilnahmen.

Die thematischen Schwerpunkte lagen auf digitaler Therapieunterstützung, frühzeitiger Krisenerkennung und Suchtprävention im Jugendalter.
- Das Regionale Bildungsnetzwerk Kreis Steinfurt schulte laut einem Bericht vom 13. Oktober 2026 über 40 Fachkräfte aus dem Grundschulbereich. Der Fachimpuls vermittelte Methoden, um Anzeichen häuslicher Gewalt früher zu identifizieren und betroffene Kinder verlässlich zu schützen.

Niederschwellige Unterstützung und Präventionskurse

Neben Maßnahmen für den Nachwuchs existieren zahlreiche regionale Formate zur Selbstfürsorge von Erwachsenen und für Menschen in seelischen Belastungssituationen. Die Volkshochschule Preetz bot im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit im Kreis Plön einen spezifischen Workshop für Frauen an, der Burnout-Prävention, Selbstwertgefühl und Achtsamkeit thematisierte.

Ein offener Austausch über psychische Erschütterungen wurde zeitgleich im Hohenlohekreis etabliert: Der dortige Trialog stellte ein kostenfreies Gesprächsangebot im Gemeindesaal der St. Josephs Gemeindepflege in Öhringen bereit.

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Weitere Informations- und Qualifizierungsangebote folgen Mitte des Monats:
- Am 19. Oktober 2026 veranstaltet das RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen den Informationsabend „Wie entsteht Resilienz in und trotz Krisen?“, bei dem Referent Jürgen Knieling die Mechanismen individueller Bewältigungsstrategien beleuchtet.
- Der Sozialpsychiatrische Dienst Hamm öffnet am 19. Oktober 2026 seine Türen im Gesundheitsamt Hamm zu einem Informationstag unter dem Motto „Familien stark gegen Depression“.
- Ebenfalls am 19. Oktober 2026 startet an der Volkshochschule Neunkirchen der mehrteilige Kurs „Der Weg zur inneren Stärke“ unter der Leitung von Dr. Irmgard Wilhelm-Schaffer, für den als Folgetermine der 26. Oktober sowie der 2. November 2026 angesetzt sind.

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