Redmi, Note

Redmi Note 17 5G im Test: 7.700-mAh-Akku, aber deutliche Rückschritte

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 12:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der 7.700-mAh-Akku hält lange durch, doch Kamera, Display und Audioausstattung fallen gegenüber dem Vorgänger schwächer aus.
Ein minimalistisch eingerichteter, heller Wohnraum mit einem Holztisch in weichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Das Xiaomi Redmi Note 17 5G hinterlässt in aktuellen Prüfungen ein geteiltes Bild. Wie aus einem Testbericht von notebookcheck.com vom 02.11.2026 hervorgeht, präsentiert sich das Smartphone der Einsteiger- bis unteren Mittelklasse als Gerät mit enormer Batteriekapazität, das zugleich an mehreren Ausstattungsmerkmalen spürbar spart.

Die Tester stuften das Modell als ausdauernden Rückschritt ein, der zwar mit einem Preis von unter 200 Euro aufwartet, im Vergleich zum Vorgänger jedoch diverse Kompromisse verlangt.

Großer Akku mit begrenztem Zuwachs

Zentrales Merkmal des Xiaomi Redmi Note 17 5G ist der Akku mit einer Kapazität von 7.700 mAh. Bei der standardisierten Messung der WLAN-Laufzeit erreichte das Gerät 21 Stunden und 8 Minuten. Obwohl die Batteriekapazität gegenüber dem Vorgängermodell um rund 40 Prozent gewachsen ist, schlägt sich dies im Test nur in einem Laufzeitplus von 11 Prozent nieder.

Dennoch gehört die reine Betriebsdauer weiterhin zu den wesentlichen Stärken des Smartphones. Zu den weiteren positiven Punkten zählen ein Schutz gegen Staub und Spritzwasser, ein flackerfreies Display, präzise Farbdarstellungen, der Erhalt des microSD-Kartenslots sowie eine lange Versorgung mit Software-Updates.

Sparmaßnahmen bei Prozessor, Display und Audio

Dennoch listet der Testbericht eine Reihe von Rückschritten gegenüber der vorherigen Generation auf. Xiaomi setzt beim Redmi Note 17 5G auf den Einsteigerprozessor Snapdragon 4 Gen 4 statt auf einen vollwertigen Mittelklasse-SoC. Der Arbeitsspeicher verbleibt selbst in der Ausführung mit 256 GB Massenspeicher bei 6 GB RAM.

Auch beim Bildschirm und der Audioausstattung griffen die Entwickler zu Rotstiften: Das 6,99 Zoll große AMOLED-Panel bietet zwar eine Bildwiederholrate von 120 Hz, weist jedoch eine geringere Spitzenhelligkeit sowie eine 120-Hz-Modulation auf. Anstelle von Stereo-Lautsprechern kommt lediglich noch ein Mono-Lautsprecher zum Einsatz.

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Schwache Kameraleistung im Test

Besonders deutlich fielen die Abstriche beim Kamerasystem aus. Das Smartphone verfügt über eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit einer Blendenöffnung von f/1.8, verzichtet jedoch vollständig auf ein Ultraweitwinkelobjektiv. Der verbaute Hauptsensor fällt kleiner aus als zuvor.

In den praktischen Aufnahmen zeigten sich Bilder nach Einschätzung der Tester häufig verwaschen, überstrahlt und mit sichtbarer Treppenbildung versehen. Auch Selfies präsentierten sich detailarm, während Videoaufnahmen auf maximal 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde beschränkt bleiben.

Mit einer Gesamtwertung von 51,5 Prozent erhielt die Kamera lediglich die Einstufung genügend und ordnete sich knapp über den schwächsten fünf Smartphone-Kameras der vergangenen zwölf Monate ein. Zum Vergleich: Die bislang niedrigste Wertung in dieser Kategorie hielt das historische LG K20 aus dem Jahr 2019 mit 34,8 Prozent.

Das 5G-Modell im Vergleich zur 4G-Variante

Ein paralleler Vergleich zwischen dem Redmi Note 17 5G und dem Redmi Note 17 4G, über den notebookcheck.net am 02.11.2026 berichtete, verdeutlicht die internen Unterschiede der Baureihe. Beide Geräte teilen sich das 6,99 Zoll große AMOLED-Display mit 120 Hz, die 50-Megapixel-Hauptkamera und den 7.700-mAh-Akku.

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Während das 5G-Modell mit dem Snapdragon 4 Gen 4 und mindestens 6 GB RAM ausgestattet ist, arbeitet die 4G-Version mit einem Snapdragon 6s 4G Gen 2 und beginnt bei 4 GB RAM, bietet bei 256 GB Speicher jedoch ebenfalls 6 GB RAM.

In Leistungstests erzielte das 5G-Gerät Vorteile bei der Rechenkraft:
- Im Geekbench 6.7 erreichte die 4G-Version im Single-Core-Test 486 Punkte gegenüber 897 Punkten beim 5G-Modell (ein Minus von 46 Prozent) und im Multi-Core-Test 1528 gegenüber 2117 Punkten (-28 Prozent).
- Im AnTuTu v11 lag das 4G-Modell mit 519.159 Punkten um 13 Prozent hinter den 593.462 Punkten des 5G-Pendants.
- Der Grafiktest 3DMark Wild Life Extreme ergab 136 Punkte für das 4G-Gerät und 188 Punkte für das 5G-Gerät (-28 Prozent), während im GFXBench T-Rex 40 fps gegen 50 fps gemessen wurden (-20 Prozent).

Bei der Energieeffizienz drehte sich das Bild hingegen um. Die 4G-Variante brachte es auf eine WLAN-Laufzeit von 22 Stunden und 12 Minuten und hielt damit 64 Minuten länger durch als das 5G-Modell mit seinen 21 Stunden und 8 Minuten. Zudem ist die 4G-Ausführung im Handel günstiger positioniert.

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