Rectangle 2.0: Fensterverwaltung für macOS erhält neue Oberfläche und Raster
Veröffentlicht am: 02.10.2026 um 05:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Für das quelloffene macOS-Werkzeug Rectangle steht mit Version 2.0 eine umfassende Aktualisierung bereit. Die neue Hauptversion der kostenlosen Fensterverwaltungssoftware führt eine modernisierte Benutzeroberfläche ein, erweitert die Raster- und Bildschirmaktionen und ergänzt eine Tastaturnavigation für den gestapelten Fensterumschalter.
Erweiterte Raster und verbesserte Mehrschirm-Unterstützung
Wie Fachberichte Anfang Oktober 2026 hervorhoben, konzentriert sich die Aktualisierung auf flexiblere Arbeitsabläufe bei der Fensterorganisation. Rectangle 2.0 ermöglicht nun automatische Anordnungen in Zeilen und Spalten. Nutzer erhalten zudem optionale Snapping-Animationen sowie eine visuelle Positionsvorschau, die sich auf Wunsch mit einem Weichzeichnungseffekt versehen lässt.
Darüber hinaus optimiert das Update die Handhabung bei der Arbeit mit mehreren Monitoren. Fenster behalten beim Wechsel zwischen verschiedenen Bildschirmen ihre relative Position bei.
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Zu den weiteren Systemeinstellungen zählt die Möglichkeit, die Fenstergröße auf der jeweils anderen Achse unverändert zu lassen, während ein wiederholtes Maximieren die vorherige Größe und Position der Fenster wiederherstellt. Entwickler Ryan Hanson begründete den grundlegenden Umbau der Software damit, künftig mehr Beiträge und Erweiterungen aus der Open-Source-Gemeinschaft zu ermöglichen.
Unmittelbar nach der Veröffentlichung reichte das Projekt zwei Wartungsupdates nach. Version 2.0.1 behob Fehler sowie Abstürze unter macOS 15. Die darauffolgende Version 2.0.2 korrigierte ein Problem, das auf bestimmten macOS-Versionen zu Abstürzen bei aktivierter Vorschau-Unschärfe führte.
Vielfalt quelloffener Alternativen durch Loop
Neben etablierten Werkzeugen wie Rectangle entwickeln sich im quelloffenen macOS-Bereich alternative Bedienkonzepte. Dazu zählt die Fensterverwaltungs-App Loop, die für macOS 13 und neuere Betriebssystemversionen ausgelegt ist.
Die Anwendung stützt sich auf ein Radialmenü, über das sich Fenster durch Zeigerbewegungen in acht verschiedene Richtungen auf dem Desktop platzieren lassen. Neben der Maussteuerung unterstützt die Software Tastaturkürzel, Trackpad-Gesten und ein eigenes URL-Schema.
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Das Funktionsspektrum umfasst vordefinierte Anordnungen wie das Maximieren, Minimieren, halbe Bildschirmaufteilungen sowie vier Viertelbereiche. Durch wiederholte Aktionen können Nutzer zwischen verschiedenen Layouts wechseln. Zudem bietet die Software eine transparente Vorschau, Bildschirmwechsel auf Mehrmonitor-Aräbeitsplätzen und eine Stash-Funktion, mit der sich inaktive Fenster am Bildschirmrand parken lassen.
Loop kann über den Paketmanager Homebrew mittels des Befehls brew install loop oder als direkter Download bezogen werden. Die Software bietet detaillierte Konfigurationsmöglichkeiten: Für die Stash-Ablage ist eine Mindestfläche von 100 pt vorgesehen, während der sichtbare Fensterrand standardmäßig bei 20 px liegt.
Die Bewegungsüberwachung für das Stashen arbeitet mit rund 0,05 s, ergänzt durch eine Anzeige- und Ausblend-Drosselung von etwa 0,1 s. Standardmäßig dient die Taste Fn als Auslöser bei einer Auslöseverzögerung von 0. Das Radialmenü lässt sich mit einem Eckenradius von 30 bis 50 px sowie einer Dicke von 10 bis 35 px anpassen, während die Vorschau über ein Innenabstand- und Eckenradius-Maß von je 10 sowie eine Rahmenbreite von 4 verfügt.
