Razr, Ultra

Razr Ultra 2026: Motorola stellt Hello UI mit KI-Editor vor

14.06.2026 - 17:46:44 | boerse-global.de

Motorola präsentiert mit der Hello UI eine überarbeitete Software für seine neuen Flaggschiffe. KI-Werkzeuge und Anpassungen stehen im Fokus, die Update-Politik bleibt jedoch hinter Konkurrenz zurück.

Motorola Razr Ultra & Edge 2026: Neue Hello UI mit KI-Features
Razr - Close-up of a smartphone screen showing a vibrant, AI-generated wallpaper and a customized user interface with weather effects. 14.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Motorola stattet seine neuen Flaggschiffe mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche aus.

Am 12. Juni 2026 stellte der US-Hersteller mit dem Razr Ultra (2026) und dem Motorola Edge (2026) nicht nur neue Hardware vor, sondern auch die aktualisierte Hello UI. Die Software läuft auf Android 16 und bringt eine Reihe visueller Neuerungen, KI-gestützte Werkzeuge und erweiterte Anpassungsmöglichkeiten mit.

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KI und Personalisierung im Mittelpunkt

Die Hello UI setzt stark auf Individualisierung. Im Zentrum stehen ein dedizierter Sperrbildschirm-Editor und ein KI-gestützter Wallpaper-Generator, mit dem Nutzer einzigartige Hintergründe erstellen können. Hinzu kommen dynamische Wettereffekte, die sich an die tatsächlichen Umgebungsbedingungen anpassen.

Eine zentrale Neuerung ist die Moto AI-Taste, die schnellen Zugriff auf intelligente Funktionen ermöglicht. Motorola positioniert das Razr Ultra (2026) mit einem Preis von 1.499,99 Euro – rund 200 Euro mehr als das Vorgängermodell. Unter der Haube arbeitet weiterhin der Snapdragon 8 Elite-Chipsatz.

Bedienung: Modernes Design trifft auf bewährte Gesten

Motorola hat das Control Center der Hello UI neu gestaltet. Nutzer können zwischen einem modernen und einem klassischen Layout wählen. Die beliebten „Moto Actions“ – etwa das doppelte Hacken für die Taschenlampe oder das Drehen des Handgelenks für die Kamera – bleiben erhalten.

Die Software steuert auch die neuen Kamerafunktionen des Razr Ultra. Das Gerät verfügt über eine doppelte 50-Megapixel-Kamera. Ein neuer LOFIC-Sensor sorgt für einen deutlich höheren Dynamikumfang, den die Software verarbeiten muss, um Details bei wechselnden Lichtverhältnissen zu erhalten.

Update-Politik: Ein Wermutstropfen

Trotz moderner Features gibt es Kritikpunkte. Die Hello UI unterstützt derzeit keine Drittanbieter-Icon-Packs. Zudem hinken die Systemanimationen auf den hochfrequenten Displays – bis zu 165 Hz beim Razr Ultra und 120 Hz beim Edge (599 Euro) – der Konkurrenz hinterher.

Deutlicher wird der Unterschied bei der Update-Politik. Das Razr Ultra (2026) erhält drei Jahre Android-Updates, das günstigere Edge-Modell nur zwei Jahre Android-Updates und drei Jahre Sicherheitspatches. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy Z Flip 7 bietet sieben Jahre Support.

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Akku und Ladeleistung

Beide Modelle sind mit 5.000 mAh starken Akkus ausgestattet. Die Software unterstützt 68W kabelgebundenes Laden. Beim Razr Ultra ermöglicht diese Kombination rund 31 Stunden Videowiedergabe – die bisher längste Akkulaufzeit in dieser Produktlinie.

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