Qi Gong und Tai Chi: 50.000 Besucher erleben die Angebote im Olympiapark
Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 05:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Traditionelle fernöstliche Bewegungsmethoden wie Qi Gong und Tai Chi sind fester Bestandteil des Breitensports sowie lokaler Präventionsprogramme. Sportvereine, kommunale Einrichtungen und Gesundheitsinitiativen binden diese Übungsformen kontinuierlich in ihre Kursprogramme ein, um körperliche Aktivität, Atmung und Entspannung zu verknüpfen.
Ein typisches Beispiel für diese lokale Verankerung liefert der LAC Degerloch, der Einheiten in Qi Gong und Tai Chi jeweils von 18:00 bis 19:00 Uhr bereitstellt.
Vielfältige Kursformate in Vereinen und Treffpunkten
Das Angebot des LAC Degerloch spiegelt ein verbreitetes Muster im Vereinssport wider, bei dem sanfte Bewegungskonzepte regelmäßige Trainingszeiten erhalten. Vergleichbare Strukturen finden sich auch in anderen Regionen: Im DGH Eitze steht QiGong von 17:15 bis 18:15 Uhr auf dem Programm. Im Berliner Seniorenklub Hakenfelde wurde ebenfalls ein neuer Qigong-Kurs eingerichtet, der sich gezielt an ältere Menschen richtet.
Auch grenzüberschreitend organisieren Gemeinschaften entsprechende Aktivitäten. Im französischen Saint-Avertin nahm der Verein Tai ji du cœur offiziell seine Vereinstätigkeit auf, wobei rund zehn Personen an einer ersten Schnupperstunde teilnahmen.
Im niederländischen Gasteren wiederum wird die Tai-Chi-Qi-Gong-Stunde am Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, einmalig im dortigen Yogaraum der Gasterije abgehalten, abweichend vom üblichen Trainingsort in Anloo. Die dortigen Unterrichtszeiten liegen bei 18:30 Uhr und 19:45 Uhr, wobei Interessierte im Vorfeld Kontakt mit der Lehrerin aufnehmen können.
Breitensportliche Großveranstaltungen und kommunale Initiativen
Neben dauerhaften Vereinsgruppen erreichen Bewegungsmethoden wie Qi Gong ein breites Publikum über sportliche Großveranstaltungen. Beim 10. Outdoorsportfestival im Olympiapark München, das am Sonntag, dem 27. September 2026, einen Tag nach der nationalen Olympia-Entscheidung stattfand, verzeichneten die Veranstalter mindestens 50.000 Münchnerinnen und Münchner. Das achtstündige Festival bot über 60 Sportangebote an sieben verschiedenen Locations, darunter auch Stationen für Yoga und Qi Gong.
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Parallel dazu gewinnen gezielte Förderprogramme an Bedeutung, die Bewegung zur sozialen Teilhabe und Gesundheitsförderung nutzen. In Lünen-Süd endeten kürzlich die diesjährigen Kurseinheiten des kostenfreien Projekts „Verschnaufpause“.
Dieses Angebot richtete sich speziell an alleinlebende Menschen und kombinierte Atem- sowie Entspannungsübungen mit persönlichem Austausch. Finanziert wurde die Maßnahme über den TK-Verfügungsfonds der Techniker Krankenkasse mit Unterstützung des Kreises Unna.
Krankenkassenförderung für Bewegungsangebote älterer Menschen
In Geesthacht treiben der örtliche Seniorenbeirat und der VfL Geesthacht gemeinsam die Einführung des DTB-Projekts „AuF leben“ voran, um die Bewegungsförderung für Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Die Abstimmungen hierzu laufen seit Juni 2026. Am 30. Juni 2026 ersuchte der Seniorenbeirat die Stadt um Unterstützung, woraufhin im September ein vorbereitender Strategieworkshop stattfand.
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Für das Vorhaben stehen Fördermittel in Höhe von 1.500 Euro über einen Zeitraum von 24 Monaten bereit, die aus Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen über das GKV-Bündnis für Gesundheit stammen. Der Stadt Geesthacht entstehen durch das Vorhaben vorerst keine Kosten.
Zusammen mit bestehenden Vereinsangeboten wie beim LAC Degerloch verdeutlichen solche Initiativen, wie koordinierte Kooperationen und institutionelle Zuschüsse die Zugänglichkeit von gesundheitsorientierten Bewegungskonzepten langfristig absichern.
