Prostatakrebs: Joe Biden kämpft mit Stadium IV und Knochenmetastasen
02.06.2026 - 02:09:39 | boerse-global.de
In ihren Memoiren „View From the East Wing“, die im Juni 2026 erscheinen, beschreibt die ehemalige First Lady detailliert die gesundheitliche Verfassung ihres Mannes in den letzten Monaten seiner Präsidentschaft. Die Schilderungen werfen Fragen zur Transparenz des Weißen Hauses auf.
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„Ich hatte ernsthafte Sorgen“
Besonders brisant: Jill Biden räumt ein, dass Joe Biden gegen Ende seiner Amtszeit körperliche Anzeichen einer Verlangsamung zeigte. Einen kognitiven Verfall habe es aber nicht gegeben. Im Fokus steht die Fernsehdebatte gegen Donald Trump im Juni 2024. Damals verteidigte sie ihren Mann öffentlich – heute gibt sie zu: In jener Nacht hatte sie ernsthafte Sorgen um seine Gesundheit. Sie befürchtete zeitweise einen medizinischen Notfall wie einen Schlaganfall.
Die retrospektive Darstellung steht im krassen Gegensatz zur damaligen Kommunikation des Weißen Hauses. Ehemalige Mitarbeiter reagieren skeptisch. Der frühere Sprecher Michael LaRosa warnt: Die Glaubwürdigkeit der damaligen Darstellungen leide massiv unter den neuen Informationen.
Krebsdiagnose vier Monate nach Amtszeit
Noch schwerer wiegt ein anderer Punkt: Im Mai 2025 – vier Monate nach dem Ende seiner Präsidentschaft – wurde bei Joe Biden ein aggressiver Prostatakrebs im Stadium IV diagnostiziert. Der Krebs hatte bereits Metastasen in den Knochen gebildet. Jill Biden kritisiert die medizinische Vorsorge während der Regierungszeit scharf.
Warum wurde die Erkrankung nicht früher entdeckt? Fachkreise verweisen darauf, dass für Männer über 70 regelmäßige PSA-Tests zur Früherkennung teils nicht mehr empfohlen werden. Die Konsequenz: Der 83-jährige Ex-Präsident werde für den Rest seines Lebens mit der Erkrankung leben müssen.
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Interner Streit in der Demokratischen Partei
Die Enthüllungen spalten die Demokraten. Mehrere hochrangige Parteivertreter bezeichnen die Veröffentlichung als wenig hilfreich. Sie reiße alte Wunden aus dem Wahljahr 2024 auf. Die Sorge: Die erneute Fokussierung auf Bidens Gesundheit störe die Konzentration auf die bevorstehenden Midterm-Wahlen.
Strategen und Geldgeber zeigen sich unbehaglich. Die nun eingeräumten Zweifel an Bidens Fitness während der Debatte 2024 widersprechen der damaligen Parteilinie. Einige begrüßen die Offenheit – andere sehen einen Vertrauensbruch gegenüber der Wählerschaft.
Juristischer Kampf um Audioaufnahmen
Parallel zu den Enthüllungen gibt es juristische Auseinandersetzungen. Seit dem 26. Mai geht Joe Biden juristisch gegen das Justizministerium vor. Er will die Veröffentlichung von Audioaufnahmen verhindern – es handelt sich um Gespräche mit seinem Ghostwriter.
Die Botschaft ist klar: Das Umfeld Bidens will verhindern, dass Material an die Öffentlichkeit gelangt, das den Ex-Präsidenten als älteren Mann mit Gedächtnislücken zeigt. Auch Kamala Harris thematisierte die Phase des Rückzugs in ihrem Buch „107 Days“ – wies geistige Instabilität als Grund für einen Rücktritt aber stets zurück.
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