ProBook 4 G2i: HP setzt auf AMD mit fünffacher KI-Leistung
07.06.2026 - 22:42:07 | boerse-global.de
Die Modelle ProBook 4 G1i und G2i sind mit spezieller KI-Hardware ausgestattet und zielen auf Unternehmen, die lokale Datenverarbeitung ohne Cloud-Anbindung bevorzugen.
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Intel-Variante mit Wolf Pro Security Edition
Bereits Anfang Juni tauchten erste Listungen des ProBook 4 G1i (14 Zoll) im europäischen Handel auf. Eine besonders interessante Variante ist die sogenannte „Wolf Pro Security Edition". Sie kommt mit einem Intel Core Ultra 5 225U (12 Kerne, 12 MB L3-Cache), 32 GB DDR5-RAM und einem 14-Zoll-WUXGA-IPS-Display.
Andere Konfigurationen setzen auf den Intel Core Ultra 7 255U. Dessen integrierte Neural Processing Unit (NPU) schafft 11 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS) – genug für Hintergrund-KI-Aufgaben wie Echtzeit-Übersetzungen oder intelligente Akkuverwaltung. Die Geräte laufen mit Windows 11 Pro und unterstützen bereits Wi-Fi 7. Die Preise in Europa liegen je nach Ausstattung zwischen rund 1.125 und 1.468 Euro.
AMD-Modell mit fünffacher KI-Leistung
Während die G1i-Reihe auf Intel setzt, zielt das ProBook 4 G2i auf höhere KI-Performance ab. Herzstück ist der AMD Ryzen AI 7 450 mit einer NPU, die stolze 50 TOPS erreicht – mehr als das Fünffache des Intel-Pendants. Damit eignet sich das Gerät für anspruchsvollere lokale KI-Anwendungen, etwa Bildanalyse oder Sprachverarbeitung.
Die Ausstattung liest sich ebenfalls beeindruckend: 24 GB RAM, 1 TB SSD und ein 14-Zoll-Touchdisplay mit 300 Nits Helligkeit. Zur Sicherheitsausstattung gehören HPs Wolf Security, ein Fingerabdrucksensor sowie eine Technik, die neugierige Blicke von der Seite erkennt. Der Akku hält einen Arbeitstag durch, das Schnellladen bringt ihn in 30 Minuten auf 50 Prozent. In Indien startet das Modell bei umgerechnet rund 1.500 Euro – ein Preis, der auch in Europa zu erwarten ist.
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KI-Offensive auf ganzer Linie
Die neuen ProBooks sind nur ein Teil von HPs umfassender KI-Strategie. Bereits am 12. Juni 2026 soll die Limited Edition Scuderia Ferrari AI PC erscheinen – ein auf 4.999 Stück limitiertes High-End-Gerät für 5.599 Euro. Es kombiniert einen Intel Core Ultra X7 358H mit Intel Arc B390 Grafik und 64 GB RAM bei einer KI-Gesamtleistung von bis zu 180 TOPS.
Noch einen Schritt weiter geht HP im Workstation-Segment: Eine neue Windows-KI-Workstation mit Nvidia GB300 soll Modelle mit einer Billion Parametern verarbeiten können – unterstützt von 784 GB Unified Memory. Und auch beim kommenden Nvidia RTX Spark-System ist HP mit an Bord. Diese auf dem Blackwell GB10 Superchip basierenden Desktop-Rechner bringen 20 Arm-CPU-Kerne und dedizierte NPU-Hardware – Marktstart ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
Für Unternehmen bedeutet das: KI-Funktionen wandern zunehmend vom Rechenzentrum auf den Schreibtisch. HP positioniert sich mit seiner ProBook-Reihe genau in diesem wachsenden Marktsegment – zwischen alltagstauglicher Büroarbeit und spezialisierter Hochleistungs-KI.
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