PresentMon 2.6.0: Intel senkt CPU-Auslastung unter Last um 78 Prozent
Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 00:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Intel hat eine neue Version seines Performance-Analyse-Tools PresentMon veröffentlicht. Wie videocardz.com berichtete, reduziert PresentMon 2.6.0 die CPU-Auslastung unter Last laut Angaben von Intel um 78 Prozent. Damit richtet sich das Update vor allem an Nutzer, die während des Spielens oder Benchmarkens möglichst wenig Systemressourcen für die Messung selbst verbrauchen wollen.
Geringere Belastung auch im Leerlauf
Neben der deutlichen Reduktion unter Last hat Intel auch den Ruhezustand des Tools optimiert. Durch Anpassungen an den sogenannten Diagnose-Log-Flushes sinkt die CPU-Nutzung im Leerlauf von zuvor 0,003 Prozent auf effektiv 0,000 Prozent. Auch wenn dieser Wert in absoluten Zahlen gering erscheint, zeigt er, dass Intel bei der Überarbeitung des Tools auch kleinste Effizienzreserven ausgeschöpft hat.
Neue Funktionen für Analyse und Diagnose
PresentMon 2.6.0 bringt neben den Effizienzverbesserungen auch neue Funktionen mit. So führt Intel ein sogenanntes Game-Experience-Overlay ein, das Aufschluss über die Qualität von Bewegungs- und Animationsdarstellung geben soll.
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Zudem unterstützt die neue Version erstmals die gleichzeitige Telemetrie mehrerer Grafikadapter, was insbesondere für Systeme mit mehreren GPUs relevant ist – etwa bei Tests von Hybrid-Setups oder Multi-GPU-Konfigurationen.
Ergänzt wird das Update um Metriken zur Kompilierung von DirectX-12-Pipeline-State-Objects (PSO). Diese sogenannten PSO-Kompilierungen gelten in der Praxis häufig als Ursache für Ruckler und Frame-Time-Spitzen in Spielen, weshalb detailliertere Messwerte in diesem Bereich Entwicklern und versierten Nutzern bei der Fehlersuche helfen können.
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PresentMon bleibt ein kostenloses Open-Source-Tool und unterstützt weiterhin Grafikkarten von Intel, AMD und Nvidia sowie die Betriebssysteme Windows 10 und Windows 11. Diese herstellerübergreifende Kompatibilität hat das Tool in den vergangenen Jahren zu einer verbreiteten Grundlage für Frame-Time-Analysen gemacht, auf der auch zahlreiche andere Overlay- und Benchmark-Anwendungen aufbauen.
Mit der reduzierten CPU-Auslastung dürfte PresentMon 2.6.0 insbesondere für Anwender interessant sein, die präzise Leistungsmessungen durchführen möchten, ohne dass das Messwerkzeug selbst die Testergebnisse verfälscht. Gerade bei Benchmarks, die auf möglichst geringe Systemeingriffe angewiesen sind, kann eine geringere Grundlast des Überwachungstools zu verlässlicheren Ergebnissen führen.
