Postpartale, Depression

Postpartale Depression: Screening-Programm erkennt Väter und Mütter früher

02.07.2026 - 17:21:21 | boerse-global.de

Nur 19 Prozent der Finanzchefs fokussieren auf Krisenfestigkeit, während Kostensenkung und KI-Integration dominieren.

Deloitte-Studie: CFOs priorisieren Kostenkürzung vor Resilienz
Postpartale - Geschäftsleute in einem modernen Büro, die Daten analysieren, mit einem unscharfen Kind, das mit Bauklötzen spielt, im Vordergrund. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das zeigt eine aktuelle CFO-Befragung von Deloitte.

Nur 19 Prozent der Finanzvorstände sehen den Aufbau von Resilienz als Priorität. Stattdessen fokussieren sich 68 Prozent auf Kosteneinsparungen, 64 Prozent auf KI-Integration. Die Befragung lief zwischen dem 16. April und 7. Mai 2026, teilgenommen haben 164 CFOs.

Die Inflationserwartung liegt bei rund drei Prozent. Zwei Drittel der Befragten rechnen mit Stellenabbau durch KI.

Hoher Investitionsbedarf, zögerliche Umsetzung

KfW Research veröffentlichte am 1. Juli 2026 eine Studie unter 1.567 Unternehmen. Ergebnis: 92 Prozent sehen Investitionsbedarf – vor allem bei der Digitalisierung (53 Prozent). Doch nur 61 Prozent planen konkrete Maßnahmen in den nächsten zwölf Monaten.

Die größten Hürden: Nachfragerückgänge bei 46 Prozent der Firmen und erschwerter Kreditzugang.

IT-Sicherheit: Großes Defizit bei KI-Bedrohungen

Auch technologisch hakt es. Eine Lenovo-Untersuchung zeigt: 90 Prozent der IT-Führungskräfte fühlen sich unzureichend auf KI-Bedrohungen vorbereitet. Seit dem 1. Juli 2026 gibt es ein neues Cyber-Resilienz-Framework. Ziel: Ausfallzeiten durch Sicherheitsvorfälle drastisch reduzieren.

Anzeige

Während Unternehmen verstärkt auf KI-Integration setzen, warnen Experten vor den neuen regulatorischen Anforderungen des EU AI Acts. Dieser kostenlose Download verschafft Ihnen den Überblick über Fristen und Pflichten, den Ihre Rechts- und IT-Abteilung jetzt dringend braucht. EU AI Act in 5 Schritten verstehen

Die öffentliche Hand zieht nach. Luxemburg präsentierte am 1. Juli eine Risikostudie. Cyberattacken, Extremwetter und Wirtschaftskrisen gelten als Hauptgefahren. Ein Leitfaden im September soll Bürger zur dreitägigen Autarkie anleiten.

Deutschland beschloss zeitgleich Gesetzesänderungen. Sie stärken die Reserve und beschleunigen Infrastrukturprojekte für mehr nationale Krisenfestigkeit.

Anzeige

Angesichts steigender Cyberrisiken und neuer gesetzlicher Vorgaben müssen Unternehmer ihre IT-Sicherheit heute proaktiv und ohne teure Fehlinvestitionen stärken. Dieses Gratis-E-Book enthüllt, wie Sie Sicherheitslücken effektiv schließen und gleichzeitig neue gesetzliche Anforderungen erfüllen. IT-Sicherheits-Leitfaden jetzt kostenlos herunterladen

Frühe Prävention bei Kindern und Jugendlichen

Ein weiterer Schwerpunkt: psychische Gesundheit bei Kindern. Der BKK Landesverband Bayern erweiterte zum 1. Juli das Vorsorgeprogramm. Neu ist ein Screening auf postpartale Depression bei Eltern.

Hintergrund: Die UPlusE-Studie zeigt, dass bis zu 15 Prozent der Mütter und 10 Prozent der Väter betroffen sind. Erkannt wird die Erkrankung in weniger als zehn Prozent der Fälle. Eine App-gestützte Erfassung soll die Vermittlung an Fachstellen beschleunigen.

Konkrete Angebote für mehr Widerstandskraft

Mehrere Initiativen fördern Resilienz bei Kindern:

  • In Tirol startete Anfang Juli ein Training zur Mobbingprävention in Wiesing
  • Am 15. und 16. August ist in Neustadt in Holstein ein Kindersicherheitstraining für Sieben- bis Zwölfjährige geplant
  • Die JUFA Hotels Gruppe launchte am 1. Juli eine Buchungsplattform für Schulprojektwochen – nach erfolgreichem Test mit 300 Schülern im Juni

Hinzu kommen spezialisierte Angebote: Resilienzberatung für Familien mit schwerkranken Kindern und ressourcenorientierte Schulbegleitungen in norddeutschen Landkreisen. Die Botschaft: Psychische Widerstandskraft soll fester Bestandteil der persönlichen Entwicklung werden.

de | wissenschaft | 69674364 |