PNB, GYFTR

PNB und GYFTR: Neue Plattform für Millionen Kreditkartenkunden

Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 01:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Punjab National Bank lanciert mit GYFTR ein digitales Portal für Kreditkarteninhaber. Exklusive Angebote von Marken wie Amazon Prime und Starbucks sollen die Attraktivität des Portfolios steigern.

PNB und GYFTR: Neue Plattform für Kreditkartenkunden mit exklusiven Vorteilen
Nahaufnahme einer Person, die mit einem Smartphone kontaktlos an einem modernen Kassentresen in einem Café bezahlt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Punjab National Bank (PNB) hat eine strategische Partnerschaft mit dem Gutschein- und Belohnungsspezialisten GYFTR geschlossen. Wie Mitte August bekannt wurde, umfasst die Vereinbarung eine Laufzeit von drei Jahren und sieht die Einführung einer neuen digitalen Plattform vor. Das Portal richtet sich an ausgewählte Kreditkartenkunden des Instituts und bündelt exklusive Angebote aus den Bereichen Shopping, Gastronomie, Unterhaltung und Reisen.

Erweiterte Mehrwerte für Kreditkarteninhaber

Über die neue Plattform sollen PNB-Kunden Zugang zu Dienstleistungen und Produkten namhafter Marken erhalten. Zu den vorgesehenen Partnern zählen unter anderem Amazon Prime, Swiggy One, SonyLIV sowie Starbucks und Domino’s. Auch Einzelhandelsgrößen wie Myntra, Bata und die Kinokette PVR sollen Teil des Portals sein. Ziel der Kooperation ist es, die Attraktivität des Kreditkartenportfolios durch eine nahtlose Integration digitaler Zusatzleistungen zu steigern.

Parallel zu den Entwicklungen im indischen Bankensektor treiben auch andere Finanzdienstleister in der Region ihre digitale Integration voran. So hat Coins.ph das Bayad-Netzwerk über eine direkte API-Schnittstelle eingebunden. Damit verdoppelt das Unternehmen die Anzahl seiner verfügbaren Rechnungssteller auf fast 300. Das Netzwerk umfasst Institutionen aus den Sektoren Energieversorgung, Telekommunikation, Behörden und Banken.

Zahlungen sollen innerhalb von 24 Stunden verbucht werden, wobei für große Anbieter ein Echtzeit-Posting realisiert wird. Bayad selbst bedient insgesamt mehr als 500 Abrechnungsinstitutionen.

Expansion digitaler Zahlungswege und Grenzüberschreitungen

Der Finanzdienstleister Wise hat seine Präsenz auf den Philippinen durch die Ausweitung von Zahlungslinks über Systeme wie InstaPay, PESONet und QR Ph verstärkt. Für Freelancer wurde zudem eine Funktion zur automatischen Währungsumrechnung eingeführt. Das Empfangslimit für Geschäftskunden über InstaPay wurde auf 500.000 Philippinische Pesos angehoben.

Hintergrund dieser Maßnahmen ist auch eine Marktbeobachtung, wonach zwar 81 Prozent der philippinischen Verbraucher glauben, die anfallenden Kosten zu verstehen, jedoch nur 20 Prozent über versteckte Wechselkursgebühren informiert sind. Solche Gebühren summierten sich im Jahr 2023 auf geschätzt 8,37 Milliarden Philippinische Pesos.

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In Bangladesch unterzeichnete das Holiday Inn Dhaka City Centre eine Absichtserklärung (MoU) mit UnionPay International. Es handelt sich um das erste Hotel des Landes, das eine solche Partnerships eingeht, um Karteninhabern spezifische Zahlungsvorteile zu bieten.

Ähnliche Kooperationen im Tourismussektor zeigen sich bei Singapore Airlines und Mastercard, die Mitte August gemeinsam mit dem Grand Hyatt Manila das Programm Culinary Connections starteten. Bis Anfang Oktober 2026 erhalten KrisFlyer-Mitglieder und Karteninhaber dort Preisvorteile, wie etwa Menüangebote für zwei Personen zum Preis von einer für 2.288 beziehungsweise 2.988 Philippinische Pesos.

Finanzlösungen und Kundenbindung im Mobilfunksektor

Auch Telekommunikationsanbieter nutzen digitale Finanzlösungen verstärkt zur Kundenbindung. FPT Retail und die Techcombank vereinbarten die Entwicklung gemeinsamer Finanzprodukte, darunter „Buy Now Pay Later“-Optionen mit Null-Prozent-Zinsprogrammen. Geplant ist zudem eine Ausweitung auf Bereiche wie Bancassurance und Investmentlösungen.

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In Kenia hat Safaricom die Kampagne „PATA MORE“ initiiert, die neben vergünstigten Datenpaketen – etwa 250 MB für 20 Kenia-Schilling – auch Erleichterungen bei Transaktionsgebühren vorsieht.

Pochi-Transaktionen bis 200 Kenia-Schilling sind zeitweise kostenlos, während die Gebührenobergrenze für 90 Tage auf 50 Kenia-Schilling festgelegt wurde. Zudem wurde die Schwelle für Kleinstzahlungen im System „Lipa na M-PESA Buy Goods“ auf 500 Kenia-Schilling angehoben.

MTN Nigeria wiederum setzt auf Gewinnspielformate zur Mobilisierung seiner Basis. Beim Relaunch des „Lucky Jackpot“ wurden insgesamt 100 Millionen Nigerianische Naira an zehn Abonnenten ausgeschüttet. Das Unternehmen verzeichnete bei diesem Format einen Anstieg der Teilnehmer von 240.000 auf 1,4 Millionen. MTN verfügt in Nigeria über insgesamt 90 Millionen Kunden, von denen 40 Millionen aktive Datenabonnenten sind.

Technologische Innovationen und soziale Mikrotransaktionen

Im Bereich der Werbetechnologie demonstrierte Omantel AdTech in einer Kampagne für die Bank Muscat den Einsatz von Zielgruppen-Intelligenz. Die Ergebnisse zeigten eine gesteigerte Kosteneffizienz bei der Kundenansprache.

Einen anderen Weg der digitalen Zahlungsnutzung verfolgen die Einzelhandelsketten SuperValu und Centra in Nordirland. In 70 Filialen wurde das System Pennies für Mikrospenden implementiert, bei dem Kunden bei der Kartenzahlung 20 Pence für die Organisation Action Cancer spenden können.

Seit dem Start wurden so über 900.000 Einzelspenden mit einem Gesamtwert von mehr als 180.000 Britischen Pfund gesammelt. Insgesamt belaufen sich die Spendenbeiträge seit dem Jahr 2001 auf 4,25 Millionen Britische Pfund.

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