PlayStation, Xbox

PlayStation 6 und Xbox 2028: 1.000-Dollar-Preis droht 38% Absatzrückgang

Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 14:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Marktanalyse prognostiziert bei 1.000 Dollar Startpreis für PS6 und neue Xbox einen Absatzrückgang von bis zu 38 Prozent gegenüber der aktuellen Generation.

Konsolen-Zukunft: 1.000-Dollar-Preis könnte PS6- und Xbox-Absatz massiv bremsen
Eine moderne Spielkonsole auf einem TV-Board in einem minimalistisch eingerichteten Wohnzimmer. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ein aktueller Branchenbericht des Marktforschungsunternehmens Ampere Analysis zeichnet ein herausforderndes Szenario für die kommende Konsolengeneration.

Sollten die PlayStation 6 und Microsofts Xbox-Nachfolger, derzeit unter dem Codenamen Project Helix geführt, bei ihrer für 2028 erwarteten Markteinführung zu einem Preis von 1.000 US-Dollar angeboten werden, droht ein massiver Rückgang der Verkaufszahlen.

Laut der Analyse könnten die kombinierten Absätze in den ersten fünf Jahren um bis zu 38 Prozent niedriger ausfallen als bei der aktuellen Generation von PlayStation 5 und Xbox Series.

Hohe Einstiegshürden dämpfen das Marktwachstum

Der Bericht prognostiziert konkrete Auswirkungen auf die Hardware-Verbreitung. Bei einem Preispunkt von 1.000 US-Dollar rechnet Ampere Analysis über einen Zeitraum von fünf Jahren mit Verkäufen von 65 Millionen Einheiten für die PlayStation 6 und 24 Millionen Einheiten für die neue Xbox. Im Vergleich zu einem hypothetischen Startpreis von 700 US-Dollar entspräche dies einem Rückgang von insgesamt 39 Millionen verkauften Konsolen weltweit.

Diese Entwicklung hätte weitreichende Konsequenzen für das gesamte Ökosystem. Der Markt für Spiele und Services wäre bis zum Jahr 2031 voraussichtlich um 3,4 Milliarden US-Dollar kleiner, was einem Minus von etwa 12 Prozent entspricht, verglichen mit einem Szenario bei niedrigeren Hardware-Preisen. Insbesondere in den ersten drei Jahren nach der Markteinführung würden die Ausgaben der Spieler durch die geringere Installationsbasis spürbar sinken.

Preisdruck und strategische Gegenmaßnahmen

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Die Analyse verweist auf den Trend steigender Hardware-Kosten, der sich bereits bei der PS5 Pro abzeichnete. Deren Preis stieg von 700 US-Dollar auf 900 US-Dollar an; in Europa wird das Gerät für 899,99 Euro vertrieben. Zusätzlicher Wettbewerbsdruck entstehe durch die Nintendo Switch 2, die mit einem erwarteten Preis von 500 US-Dollar eine deutlich günstigere Alternative für das Massenpublikum darstelle.

Angesichts dieser Hürden nennt der Bericht drei strategische Optionen für die Hersteller: eine Verzögerung des Generationswechsels über das Jahr 2028 hinaus, verstärkte Subventionen der Hardware durch digitale Einnahmen oder die Einführung innovativer Formfaktoren.

Auch die Konzernführungen zeigen sich für die Zukunft vorsichtig. Xbox-CEO Asha Sharma deutete bereits die Notwendigkeit neuer Geschäftsmodelle an, da sich ein breites Publikum Hardware-Preise im vierstelligen Bereich kaum leisten könne.

Hindernisse in der Lieferkette und bei Komponenten

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Sony-CEO Hiroko Totoki betonte in jüngsten Stellungnahmen, dass es derzeit noch keinen festen Starttermin für die PlayStation 6 gebe. Er verwies auf anhaltende Herausforderungen wie die Knappheit bei Komponenten und internationale Handelsspannungen. Insbesondere die Preise für Speicherbausteine dürften nach Einschätzung des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2027 auf einem hohen Niveau bleiben.

Zudem stehen technologische Umbrüche bevor. Laut Totoki könnte Sony physische Medien bis zum Jahr 2028 auslaufen lassen, was die Hardware-Architektur der nächsten Generation grundlegend verändern würde. Ein konkreter Preis für die kommende Sony-Konsole wurde seitens der Geschäftsführung jedoch noch nicht genannt.

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