Picsart knackt 150-Millionen-Marke: KI-Design für Millionen
01.06.2026 - 17:39:28 | boerse-global.deGleich mehrere große Plattformen und Softwarehersteller haben in den vergangenen Tagen bedeutende Meilensteine erreicht. Die Bandbreite reicht von Millionen neuer Nutzer für KI-gestützte Tools bis hin zu spezialisierten Updates für Manga-Zeichner und neuer Hardware für den Desktop-Einsatz.
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Picsart knackt die 150-Millionen-Marke
Die Design-Plattform Picsart hat am 30. Mai einen neuen Rekord aufgestellt: 150 Millionen Nutzer vertrauen mittlerweile auf den Dienst. Das Angebot umfasst eine ganze Reihe KI-gestützter Funktionen – von der Bildgenerierung über das Entfernen von Objekten bis hin zum Style-Transfer und einem Videobearbeitungstool.
Die Basisversion bleibt kostenlos. Wer jedoch die erweiterten KI-Features nutzen möchte, muss ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Zudem hat Picsart strategische Partnerschaften mit Branchengrößen wie Canva, Adobe und Shopify geschlossen – ein klares Signal für den Enterprise-Markt.
Lovart bringt Brand Kit und PSD-Export
Ebenfalls Ende Mai hat die KI-Designplattform Lovart ihr neues Brand Kit vorgestellt. Ab umgerechnet rund 18 Euro monatlich können Nutzer damit Logos erstellen, Markenrichtlinien definieren und Mock-ups anfertigen.
Besonders interessant für Profis: Die Software erlaubt den Export als geschichtete PSD-Dateien. Das bedeutet, dass Projekte nahtlos in Adobe Photoshop weiterbearbeitet werden können. Lovart setzt zudem auf wiederverwendbare Workflows – sogenannte Skills –, die sich immer wieder für ähnliche Aufgaben einsetzen lassen.
ibis Paint: Update für Manga-Künstler
Im Bereich der Spezialsoftware hat ibis Paint am 1. Juni die Version 14.0.3 veröffentlicht. Das Tool richtet sich vor allem an Manga-Zeichner und digitale Künstler. Die Zahlen sind beeindruckend: Über 47.000 Pinsel, 21.000 Materialien und 2.100 Schriftarten stehen zur Verfügung. Hinzu kommen 84 Filter, 46 Rasterfolien und 27 Mischmodi.
Das Freemium-Modell bleibt bestehen – wer professionell arbeiten will, investiert in die Vollversion. ibis Paint läuft sowohl auf mobilen Geräten als auch auf dem Desktop.
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Adobe und Affinity: Die Platzhirsche im Vergleich
Ein aktueller Vergleich führender 2D-Designprogramme zeigt: Die etablierten Anbieter geben weiter den Ton an. Adobe Photoshop führt mit einer Bewertung von 8,7 von 10 Punkten – vor allem für die Smart-Objects-Funktion gelobt. Adobe Illustrator folgt mit 8,3 Punkten und punktet mit seinen Live-Effekten.
Affinity Designer liegt mit 8,1 Punkten dicht dahinter. Das Programm überzeugt durch seine Fähigkeit, sowohl mit Vektoren als auch mit Pixelgrafiken zu arbeiten – eine Flexibilität, die viele Kreative schätzen.
UV-Drucker für den Schreibtisch: eufyMake E1
Auch die Hardware-Branche hat Neues zu bieten. Der eufyMake UV Printer E1 kam Ende Mai auf den Markt. Das Desktop-Gerät kostet rund 2.150 Euro und druckt auf über 300 verschiedene Materialien – darunter Holz, Metall, Glas und Keramik.
Die Auflösung beträgt 1440 DPI, und der Drucker kann 3D-Texturen mit bis zu 5 Millimetern Dicke erzeugen. Der Farbraum umfasst CMYKWG. Einziger Wermutstropfen: Die proprietäre Tinte ist mit rund 40 Euro pro 100 Milliliter recht teuer.
Digitale Bildung vor Ort: Von Wiesbaden bis Warendorf
Neben den großen Marktentwicklungen tut sich auch auf regionaler Ebene einiges. Die Hochschule RheinMain präsentierte im Frühjahr 28 Abschlussarbeiten im Bereich Kommunikationsdesign in Wiesbaden. Vom 22. bis 28. Juni findet im Kreis Warendorf eine digitale Aktionswoche statt – mit dem Ziel, die lokale digitale Kompetenz zu stärken.
Und in Krefeld zeigt sich, wie Tradition und Moderne verschmelzen: Am 27. Juni gibt es einen Korbflcht-Workshop, Anfang Juni gemeinschaftliche Näh-Events. Kreative Netzwerke entstehen eben nicht nur in der Cloud.
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