Phishing-Betrug: Betrüger missbrauchen Moskauer Börse für Krypto-Falle
21.06.2026 - 10:37:20 | boerse-global.de
Die Täter locken Anleger mit falschen Krypto-Angeboten.
Rekord-Schäden durch Phishing: Warum immer mehr Unternehmen jetzt auf Awareness-Kampagnen setzen. Experten erklären im kostenlosen Anti-Phishing-Paket, wie Sie sich vor psychologischen Manipulationstaktiken und Hacker-Angriffen wirksam schützen können. Kostenloses Anti-Phishing-Paket jetzt herunterladen
Exklusiv-Zugang als Köder
Die Masche läuft über soziale Netzwerke. Kriminelle geben sich als autorisierte Broker aus und versprechen einen Testzugang zum Kryptowährungshandel. Wer anbeißt, landet auf gefälschten Phishing-Websites.
Das Ziel: persönliche Daten und finanziellen Mittel abgreifen. Die Plattform Moshelovka und die Organisation ONF warnen vor den gezielten Werbeanzeigen und Direktnachrichten.
Ein besonders beliebter Trick: das Versprechen, Kryptowährungen zu festen Kursen kaufen zu können – angeblich orientiert am offiziellen Wechselkurs der russischen Zentralbank.
Klarstellung der Börse
Die Moskauer Börse hat reagiert. Das Institut stellt klar: Es gibt keine speziellen Kanäle für Krypto-Testhandel. Jeglicher offizielle Handel läuft ausschließlich über staatlich lizenzierte Broker.
Die Täter nutzen die regulatorische Autorität großer Börsenplätze, um die Skepsis der Anleger zu überwinden. Eine besonders effektive Masche, wie Sicherheitsexperten betonen.
4,7 Millionen gehackte Konten pro Quartal in Deutschland – sind Sie der Nächste? Experten warnen: Wer noch herkömmliche Passwörter nutzt, geht ein unnötiges Risiko ein, während Passkeys Phishing und Datenklau komplett verhindern können. Sicher, bequem und passwortlos – Gratis-Report sichern
Alarmierende Zahlen
Die aktuelle Betrugswelle ist Teil einer Serie von Cyberangriffen. Der russische Kryptomarkt leidet massiv darunter.
Das IT-Sicherheitsunternehmen Shard beziffert die Verluste: 2025 verloren Anleger in Russland rund 234 Millionen Rubel durch Phishing-Angriffe im Kryptosektor. Diese Vorfälle machen etwa 62 Prozent der gesamten Verluste bei digitalen Vermögenswerten aus.
Experten raten zur Vorsicht bei unaufgeforderten Angeboten in sozialen Netzwerken – besonders wenn sie eine direkte Verbindung zu staatlich regulierten Handelsplätzen suggerieren.
