Phishing-Baukasten, Kratos

Phishing-Baukasten Kratos zerschlagen: BKA stoppt 15.000 Kampagnen

Veröffentlicht am: 22.07.2026 um 10:46 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Sicherheitsexperten geben Handlungsempfehlungen nach Handyverlust: Von Gerätesperre über Phishing-Schutz bis zu eSIM-Vorteilen.

Smartphone-Diebstahl: Sofortmaßnahmen und Präventionstipps für 2026
Ein Smartphone in einer Hand vor einem verschwommenen urbanen Hintergrund zur Veranschaulichung von Datensicherheit. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Sicherheitsexperten haben jetzt aktuelle Handlungsempfehlungen veröffentlicht – von Sofortmaßnahmen bis zur Prävention.

Gerät sperren, Daten schützen

Wer sein iPhone verloren hat, sollte sich sofort von einem anderen Gerät aus in der iCloud anmelden. Dort den Modus „Verloren“ aktivieren – das sperrt das Gerät aus der Ferne. Bei Bedarf lassen sich alle Daten löschen.

Wichtig: Das Gerät auf keinen Fall aus der Liste der verknüpften Geräte entfernen. Sonst hebt das die Aktivierungssperre auf – Diebe können das Smartphone dann neu einrichten und verkaufen.

Parallel die SIM-Karte über die zentrale Sperr-Hotline 116 116 blockieren. Bei Diebstahl folgt die Anzeige bei der Polizei – mit der individuellen IMEI-Nummer.

Vorsicht vor neuer Phishing-Welle

Direkt nach einem Diebstahl versuchen Kriminelle oft, über gefälschte Nachrichten an die Zugangsdaten der Besitzer zu kommen. Ziel: Gerätesperren umgehen, Bankkonten oder Messenger plündern.

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Phishing-Attacken nach einem Diebstahl zielen oft darauf ab, die Apple-ID oder Bankdaten zu erbeuten. In diesem kostenlosen Ratgeber erfahren Sie, welche fünf Sicherheitsmaßnahmen Sie sofort umsetzen sollten, um Ihr Smartphone wirksam gegen Hacker und Datenmissbrauch zu schützen. 5 Schutzmaßnahmen jetzt entdecken

Sicherheitsexperten raten: Nach einem Diebstahl alle aktiven Sitzungen bei Online-Diensten manuell beenden und Passwörter ändern.

Das Bundeskriminalamt (BKA) und US-Behörden vermeldeten am 20. Juli 2026 einen Erfolg gegen die Gruppe „Kratos“. Sie vertrieb einen Baukasten für gefälschte Authentifizierungsseiten. Über 1.800 Nutzer der Plattform sollen monatlich rund 15.000 Kampagnen gestartet haben – mit weltweit Hunderttausenden Opfern.

eSIM und starke Passcodes

Zur Vorbeugung empfehlen Experten Zugangscodes mit mindestens sechs Zeichen plus biometrische Verfahren wie Face-ID oder Touch-ID. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung gilt als Pflicht.

Ein Pluspunkt für die Sicherheit: die eSIM. Sie ist fest im Gerät verbaut und kann bei Diebstahl nicht entfernt werden – das erleichtert die Ortung.

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Apple veröffentlichte am 20. Juli 2026 eine öffentliche Beta von iOS 27. Erste Tests auf einem iPhone 11 Pro Max zeigen: Fotos laden bis zu 70 Prozent schneller, Apps starten bis zu 30 Prozent flotter. Die finale Version kommt im Herbst 2026.

Diensthandy verloren? IT-Abteilung informieren

Für Nutzer von Firmen-Smartphones gilt: Sofort die interne IT-Abteilung informieren. Das sichert Unternehmensdaten und erfüllt Datenschutzvorgaben.

Dass Fundunterschlagung teuer werden kann, zeigt ein Fall aus Kroatien vom 20. Juli 2026. Zwei Touristen wurden festgenommen, nachdem sie eine gefundene Luxustasche mit 45.000 Euro Bargeld einsteckten. Juristen erinnern: Funde müssen gemeldet werden – in Deutschland gibt es dafür einen gesetzlichen Finderlohn.

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