Pflanzendrinks in Österreich: Bis zu 17% Preissenkung ab Juli
18.06.2026 - 06:01:50 | boerse-global.de
Immer mehr Hersteller bringen Fertiggerichte und funktionale Produkte auf den Markt – und die Preise sinken.
Every und Silk erweitern Sortiment
Das Unternehmen Every bewarb im Juni 2026 seine veganen Fertiggerichte für den Sommeralltag. Der Kundenstamm liegt bei über 200.000 Personen, Zehntausende Bewertungen sprechen für hohe Zufriedenheit.
Parallel dazu legt die Danone-Marke Silk nach. Ende Juni 2026 kommt ein neuer Proteinjoghurt in den Handel – pro Becher zwischen 12 und 13 Gramm Protein. Im Juli folgen Protein-Shakes mit 30 Gramm Protein, zwei Gramm Zucker und 180 Kalorien pro Portion. Zielmarkt sind die USA.
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Preissenkung in Österreich: Pflanzendrinks werden günstiger
Ein entscheidender Faktor für den Alltag ist der Preis. In Österreich senkt dm zum 1. Juli 2026 die Preise für über 170 Lebensmittel. Grund: Die österreichische Bundesregierung reduziert die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel von 10 auf 4,9 Prozent. Der Drogeriemarkt gibt die Senkung komplett weiter.
Die Folge: Pflanzendrinks werden um bis zu 17 Prozent billiger. Ein Liter Bio Hafer-Soja-Drink kostet dann 1,15 Euro statt 1,40 Euro. Weitere 60 Produkte werden im Schnitt um 6 Prozent günstiger.
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Vegane Fusion-Küche: Burger trifft Taco
Auch kulinarisch tut sich was. Mitte Juni 2020 stellten Fachbeiträge Rezepte vor, die Fast-Food-Elemente vegan interpretieren. Ein Burger vereint Einflüsse aus den USA, Mexiko und Kanada – etwa mexikanische Chilis, schwarze Bohnen und in Ahornsirup karamellisierte Zwiebeln.
Aktuelle Streetfood-Trends wie Smash-Burger-Tacos werden zunehmend für die vegane Küche adaptiert. Die Zubereitungszeit: rund 25 Minuten. In Köln bot ein Restaurant im Juni 2026 ein veganes Menü an, das klassische Komponenten wie Tomaten-Brot-Salat und Kartoffelstampf modern interpretiert.
Warnung der Verbraucherzentrale: Nährstoffmangel vermeiden
Trotz der wachsenden Auswahl warnen Verbraucherschützer vor Risiken. Mitte Juni 2026 betonte die Verbraucherzentrale: Bei Kindern kann ein Vitamin-B12-Mangel zu irreversiblen Entwicklungsstörungen führen. Eine Supplementierung sei zwingend erforderlich.
Die VeChi-Youth-Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) aus dem Jahr 2020 deutete zudem darauf hin, dass vegan ernährte Kinder teilweise eine schlechtere Eisenversorgung aufweisen. Fachleute raten daher insbesondere bei Kleinkindern von einer rein veganen Kost ab – es sei denn, eine engmaschige ärztliche Kontrolle und gezielte Nährstoffergänzung sind sichergestellt.
