Pentagon nutzt Grok Gov: xAI-KI koordinierte 2.000 Angriffe
17.06.2026 - 08:24:04 | boerse-global.de
Das US-Justizministerium hat enthüllt, dass das Pentagon die KI „Grok Gov“ von Elon Musks Firma xAI für einen groß angelegten Raketenangriff gegen den Iran genutzt hat. Die Informationen wurden am 15. Juni 2026 im Rahmen einer Gerichtsanhörung bekannt.
Operation Epic Fury: 2.000 Ziele in vier Tagen
Der KI-Einsatz war Teil der sogenannten Operation Epic Fury. Laut Aussage von Pentagon-KI-Chef Cameron Stanley wurde das Grok Gov Model in die Maven Smart Systems integriert. Diese Systeme halfen bei der Hochgeschwindigkeits-Zielerfassung.
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Das Ergebnis ist atemberaubend: Innerhalb von nur 96 Stunden setzten US-Streitkräfte mehr als 2.000 Munition gegen ebenso viele Ziele ein. Möglich machte dies die KI-gestützte Analyse und Koordination.
Die Integration folgte auf eine Ankündigung von Verteidigungsminister Pete Hegseth Anfang des Jahres. Demnach ist Grok nun eines von nur vier KI-Modellen, die für mission-critical Operationen auf geheimen und streng geheimen Netzwerken zugelassen sind. Das System hatte angeblich bereits für den 28. Februar 2026 ein bedeutendes Angriffsdatum auf den Iran vorhergesagt.
Justiz verteidigt xAI gegen Umweltklage
Die militärischen Details kamen ans Licht, weil das US-Justizministerium eine Klage der Bürgerrechtsorganisation NAACP gegen xAI abweisen will. Die NAACP wirft dem Unternehmen vor, sein Colossus 2 Rechenzentrum in Mississippi mit 57 Methangas-Turbinen zu betreiben – ohne die erforderlichen Genehmigungen nach dem Clean Air Act. Die Zahl der Turbinen stieg seit dem Frühjahr von 27 auf nun 57.
Die Bundesregierung argumentiert: Eine Abschaltung der Turbinen oder des Rechenzentrums würde die nationale Sicherheit gefährden. Denn die Anlage liefere den Strom, den Grok für seine Rolle im laufenden Konflikt brauche.
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Ziviler Schock: 175 Tote an einer Mädchenschule
Die Enthüllung über KI-gestützte Angriffe wirft schwere Fragen auf. Ein Schlag traf eine Mädchenschule in Minab – mit verheerenden Folgen: Mindestens 175 Menschen starben.
Die Genauigkeit und Ethik solcher automatisierten Kriegsführung stehen zunehmend in der Kritik. Senatorin Kirsten Gillibrand hat bereits neue Gesetze vorgeschlagen, um den militärischen Einsatz autonomer Systeme einzuschränken.
Wendung im Pentagon: Verträge mit Anthropic gekündigt
Der Schwenk zu xAI-Technologie hatte auch eine Vorgeschichte: Das Pentagon kündigte Anfang des Jahres Verträge mit dem KI-Unternehmen Anthropic. Der Grund: Die Firma weigerte sich, ihre KI-Tools für vollautomatisierte Angriffe freizugeben.
