Pentagon-Deal, Microsoft

Pentagon-Deal: Microsoft erhält 9,69-Milliarden-Auftrag für Militär-IT

29.05.2026 - 22:48:23 | boerse-global.de

Microsoft beschleunigt Copilot, integriert Claude AI und sichert Milliarden-Deal mit dem Pentagon für mobile Sicherheit.

Pentagon-Deal: Microsoft erhält 9,69-Milliarden-Auftrag für Militär-IT - Foto: über boerse-global.de
Pentagon-Deal: Microsoft erhält 9,69-Milliarden-Auftrag für Militär-IT - Foto: über boerse-global.de

Gleich mehrere Updates in dieser Woche zeigen, wohin die Reise geht: Präsentationen sollen schneller, intelligenter und sicherer werden, besonders auf mobilen Geräten.

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Microsoft 365 Copilot wird deutlich schneller

Am 28. Mai startete Microsoft die Auslieferung eines umfassenden Updates für seinen KI-Assistenten Copilot. Die Ladegeschwindigkeit hat sich verdoppelt, gleichzeitig präsentiert sich die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet. Das neue Design setzt auf progressive Offenlegung: Statt den Bildschirm mit Funktionen zu überladen, erscheinen Werkzeuge nur dann, wenn der Nutzer sie tatsächlich braucht.

Die mobile App wird zudem auf eine Chat-First-Strategie umgestellt. Gerade auf kleineren Displays sollen Nutzer künftig per Sprach- oder Texteingabe mit der KI kommunizieren können – ein klarer Schritt weg von der klassischen Menüführung.

Parallel testet Microsoft neue Verwaltungsfunktionen für Unternehmen. Ein schreibgeschützter Modus und die Möglichkeit, bestimmte Abschnitte einer Präsentation zu sperren, sollen verhindern, dass KI-Vorschläge am Thema vorbeigehen. Das Ziel: eine einheitliche Erfahrung für Privat- und Geschäftskunden.

Fremde KI mischt mit: Claude analysiert Excel-Daten für PowerPoint

Doch nicht nur Microsofts eigene KI sorgt für Aufsehen. Am 28. Mai wurde der Claude AI von Anthropic als Microsoft-365-Add-in getestet. Das Ergebnis: Der Assistent analysiert bestehende Präsentationen und schlägt ästhetische Verbesserungen vor – etwa wärmere Farbpaletten.

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Besonders spannend: Claude kann PowerPoint-Inhalte direkt aus Excel-Tabellen generieren. Wer also Daten aus der Kalkulation in eine ansprechende Präsentation verwandeln will, spart sich künftig das mühsame Kopieren und Einfügen. Voraussetzung: ein kostenpflichtiges Claude-Abo plus eine Microsoft-365-Lizenz.

WhatsApp zieht nach: Seit dem 27. Mai testet der Messenger auf dem iPhone die Möglichkeit, Dokumente – darunter auch Präsentationen – direkt an Meta AI zur Analyse zu schicken. Die Funktion war zuvor bereits auf Android verfügbar. Nutzer können dann KI-generierte Zusammenfassungen komplexer Dateien direkt im Chat abrufen.

Pentagon setzt auf Microsoft: Milliarden-Deal für mehr Sicherheit

Die Sicherheitsinfrastruktur für mobile Dokumentenverwaltung bekommt ebenfalls ein Update. Seit dem 27. Mai aktiviert Microsoft Sensitivitätslabels für PPTX-Dateien in SharePoint und OneDrive. Diese Labels ermöglichen Verschlüsselung, gemeinsame Bearbeitung und Schutz vor Datenverlust – essenziell für Unternehmen, die vertrauliche Informationen auf mobilen Geräten verarbeiten.

Diese Sicherheitsupdates fallen mit einem epochalen Auftrag zusammen: Am 27. Mai gab das Pentagon einen Fünf-Jahres-Vertrag über 9,69 Milliarden Euro mit Microsoft bekannt. Die „Core Enterprise Technology Agreement“ genannte Vereinbarung konsolidiert Microsoft-365-Lizenzen – inklusive PowerPoint, Word und Excel – für das gesamte US-Militär, die Geheimdienste und die KI-Küstenwache. Ziel ist es, Kosten zu senken und die zersplitterte Lizenzlandschaft zu vereinheitlichen.

Canva und CapCut: Kreativ-Tools für Tablets

Auch die Konkurrenz schläft nicht. Am 29. Mai brachte Canva neue KI-gestützte Bearbeitungswerkzeuge heraus, darunter eine verbesserte Version des Magic Eraser. Die Plattform erweitert zudem ihre Veröffentlichungsintegrationen auf OneDrive und Google Drive – ein nahtloser Übergang zwischen Designarbeit und Präsentationsspeicher.

Für Android-Tablet-Nutzer gibt es seit dem 28. Mai die CapCut Pad App. Sie bietet Desktop-Funktionen wie Multi-Track-Zeitachsen und Keyframe-Animationen. Zwar auf Videobearbeitung spezialisiert, zeigt die App doch einen klaren Trend: Professionelle Bearbeitungsmöglichkeiten wandern zunehmend auf mobile Hardware – genau wie bei den Präsentationsprogrammen.

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