PEA und MSM: Hersteller beschreibt mögliche Hilfe bei Nervenschmerzen
Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 20:09 Uhr | Redaktion boerse-global.deFachbeiträge beschreiben Palmitoylethanolamid (PEA) und Methylsulfonylmethan (MSM) als natürliche Ansätze zur Linderung von neuropathischen Schmerzen sowie Entzündungsprozessen.
In Berichten vom 16. Oktober 2026 stellt das Unternehmen Ningbo Inno Pharmchem die biologischen Eigenschaften, vermuteten Wirkmechanismen und Einsatzfelder beider Stoffe dar. Die Substanzen finden vor allem in der Pharmazie, in Nutrazeutika sowie im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel Beachtung.
Wirkmechanismen und Anwendungsfelder von Palmitoylethanolamid
Bei Palmitoylethanolamid, auch bekannt als Palmidrol, handelt es sich um ein körpereigenes Fettsäureamid. Laut Herstellerangaben wirkt die Verbindung entzündungshemmend und neuroprotektiv.
Auf zellulärer Ebene basiere die Wirkung auf der Modulation von Mast- und Gliazellen sowie einer Hemmung des Abbaus von Anandamid. Zudem fungiere PEA als Agonist am PPAR-alpha-Rezeptor, was die Freisetzung pro-inflammatorischer Zytokine verringere.
Durch die Interaktion mit TRPV1- und TRPA1-Ionenkanälen könne zudem eine Desensibilisierung nozizeptiver Neuronen erfolgen, während die Stabilisierung von Mastzellen die Freisetzung von Histamin hemme. Durch diese immunmodulatorischen Effekte eigne sich die Substanz für chronische Entzündungsprozesse und die Unterstützung des Immunsystems.
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Laut Ningbo Inno Pharmchem belegen klinische Studien, dass PEA die Schmerzintensität senken sowie die Nervenfunktion und Lebensqualität bei diabetischer Neuropathie, Ischias, post-zosterischer Neuralgie und dem Karpaltunnelsyndrom verbessern könne. Konkrete Zahlen oder Dosierungen werden in den Herstellerangaben jedoch nicht genannt.
Darüber hinaus wird die Substanz als wirksam bei Fibromyalgie und Osteoarthritis beschrieben. In Bezug auf das Sicherheitsprofil gilt PEA laut Hersteller als sicher und gut verträglich; die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen seien mild und beträfen den Magen-Darm-Trakt.
Aufgrund dieser Merkmale werde PEA vielseitig genutzt: In der Pharmazie diene es unter anderem als neuroprotektives und antikonvulsives Mittel sowie zur Schmerzmodulation und Entzündungshemmung bei chronischen Schmerzsyndromen.
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In Nahrungsergänzungsmitteln komme es im Rahmen des Schmerzmanagements und als natürliches Antiphlogistikum zum Einsatz, während es in der Kosmetik wegen reiz- und entzündungsmindernder sowie hautberuhigender Eigenschaften verarbeitet werde.
Eigenschaften und Einsatzbereiche von Methylsulfonylmethan
Als weitere Komponente wird Methylsulfonylmethan (CAS 67-71-0) aufgeführt. Hierbei handelt es sich um eine organische Schwefelverbindung. Laut Hersteller hemmt MSM die Ausschüttung entzündlicher Mediatoren wie Zytokinen und reduziert oxidativen Stress im Körper. Als Schwefelquelle spiele der Stoff eine wesentliche Rolle bei der Synthese von Kollagen und Glucosamin.
Den Angaben zufolge zeigt MSM Wirksamkeit bei entzündlichen und degenerativen Beschwerden wie Arthritis, Tendinitis, Bursitis, Karpaltunnelsyndrom und Fibromyalgie, aber auch bei Sodbrennen und Übersäuerung. Konkrete Dosierungsangaben oder quantitative Studiendaten führt das Unternehmen hierzu nicht an.
Durch die Unterstützung der Kollagen- und Knorpelintegrität sowie der Gewebereparatur trage die Verbindung zu einer verbesserten Gelenkflexibilität bei und mindere Gelenkschmerzen. Zudem unterstütze MSM die Kollagenproduktion, die Hautelastizität sowie das Wachstum von Haaren und Nägeln und helfe Sportlern bei der Muskelregeneration.
Ningbo Inno Pharmchem liefert nach eigener Angabe hochreines PEA für pharmazeutische Zwecke und Nutrazeutika sowie MSM-Pulver in pharmazeutischer Qualität und Lebensmittelqualität.
