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PC Insights: Copilot erkennt Hardware-Probleme in Echtzeit

Veröffentlicht am: 14.07.2026 um 03:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsofts KI-Assistent Copilot analysiert künftig Hardware-Daten und erklärt sie in einfacher Sprache. Das Feature ist optional und zunächst nur in den USA verfügbar.

Windows 11 Copilot: Neue PC Insights erkennen Hardware-Probleme
Leuchtende Platine mit KI-Assistent-Symbol und neuronalen Netzwerkpfaden, symbolisiert Hardware-Diagnose und KI-Integration. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Copilot in Windows 11 soll künftig Hardware-Probleme erkennen und in einfacher Sprache erklären. Ein neues Feature namens „PC Insights" befindet sich im Test.

Microsoft erweitert seinen KI-Assistenten Copilot um eine praktische Funktion: PC Insights analysiert in Echtzeit den Zustand von Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher und weiteren Komponenten. Statt kryptischer Datenreihen liefert die KI verständliche Antworten auf Alltagsfragen – etwa, ob auf der Festplatte noch Platz für ein 100-GB-Spiel ist oder warum der Lüfter plötzlich so laut wird.

Wie die Diagnose funktioniert

Die Technik greift über Windows-APIs auf die Hardware-Daten zu. Erfasst werden unter anderem CPU- und GPU-Auslastung, RAM-Belegung, Akkuzustand, Speicherkapazität, Netzwerkstatus sowie BIOS-Informationen. Der Clou: Nutzer stellen ihre Fragen in natürlicher Sprache – der Copilot übersetzt die technischen Messwerte automatisch in klare Aussagen.

„Habe ich genug freien Speicher für das Update?" oder „Wie hoch ist die aktuelle Prozessorauslastung?" – solche Fragen beantwortet die KI ohne Umwege. Ein Blick auf nackte Zahlenreihen entfällt.

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Datenschutz: Nur mit Zustimmung, keine Speicherung

Microsoft betont, dass PC Insights ein Opt-in-Feature ist. Ohne explizite Erlaubnis des Nutzers hat die KI keinen Zugriff auf die Systemdaten. Zudem arbeitet die Diagnose rein lesend: Der Copilot kann Probleme identifizieren und erklären, aber nicht eigenständig Reparaturen durchführen oder Einstellungen ändern.

Wichtig für Datenschutzbewusste: Persönliche Dateien werden nicht erfasst, und die gesammelten Hardware-Daten fließen nicht in das Training der KI-Modelle ein.

Der Haken: Hoher Eigenverbrauch

Eine Ironie der neuen Funktion: Der Copilot selbst ist ein Speicherfresser. Da er auf einer privaten Instanz des Edge-Browsers basiert, belegt er selbst im Leerlauf bis zu 1 GB RAM. Wer auf einem Gerät mit knappem Arbeitsspeicher nach Performance-Problemen sucht, könnte durch die Diagnose selbst erst den Engpass verursachen.

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Verfügbarkeit: Erstmal nur in den USA

PC Insights befindet sich derzeit in einer Testphase. Microsoft rollt die Funktion schrittweise aus – zunächst ausschließlich für Nutzer in den Vereinigten Staaten. Ein Termin für die weltweite Einführung, auch für den deutschsprachigen Raum, steht noch nicht fest.

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