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Parallels Desktop 26: Windows 11 auf M-Chips offiziell freigegeben

21.06.2026 - 14:08:01 | boerse-global.de

Parallels Desktop 26 bringt Microsoft-freigegebene Windows-11-Integration auf Macs mit Apple Silicon. macOS 27 Golden Gate beendet die Intel-Ära endgültig.

Parallels Desktop 26: Offizielle Windows-11-Unterstützung für Apple M-Chips
Parallels - A modern MacBook Pro displaying a virtualized Windows desktop, seamlessly integrated with macOS. Symbolizes cross-platform compatibility. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple-Nutzer erhalten mit Parallels Desktop 26 eine offiziell autorisierte Windows-11-Integration für die neuesten M-Chips.

Die Virtualisierungssoftware für Apple-Hardware erlebt einen grundlegenden Wandel. Parallels Desktop 26 bringt Microsoft-freigegebene Windows-11-Installationen auf Macs mit Apple Silicon – von M1 über die aktuellen M4-Prozessoren bis hin zum A18 Pro. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Apples Ankündigung auf der WWDC 2026, wonach das kommende macOS 27 „Golden Gate" Intel-Prozessoren komplett ausschließen wird, unterstreicht den Richtungswechsel.

Windows-Apps direkt im Mac-Alltag

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Parallels Desktop 26 schlägt eine Brücke zwischen den Betriebssystemen. Der Coherence-Modus erlaubt es, Windows-Anwendungen nahtlos in die macOS-Oberfläche einzubetten. Für Geschäftsanwender besonders relevant: Die Software unterstützt nun Microsoft Access, QuickBooks und Power BI. Auch Spieleklassiker wie Grand Theft Auto V und Rocket League laufen auf der neuen Version.

Die Preisstruktur fällt gestaffelt aus. Die Standard Edition kostet rund 92 Euro pro Jahr, die Pro Edition etwa 110 Euro und die Business Edition circa 138 Euro. Die Pro-Variante richtet sich an anspruchsvolle Workloads: Sie unterstützt bis zu 128 GB RAM und 32 virtuelle CPUs inklusive DirectX-Beschleunigung. Die Software läuft auf macOS 26 Tahoe, dem aktuellen Betriebssystem.

Das Ende der Intel-Ära und der Hackintoshs

Mit macOS 27 Golden Gate vollzieht Apple den endgültigen Bruch. Das System läuft ausschließlich auf ARM-Architektur. Für die Hackintosh-Szene, die seit 2005 macOS auf Intel-Fremdhardware installierte, bedeutet dies das definitive Aus. Branchenbeobachter halten ARM-basierte Hackintoshs wegen der proprietären Chip-Architektur für ausgeschlossen.

macOS 26 Tahoe bleibt die letzte Version mit Intel-Unterstützung. Apple kündigte an, Sicherheitsupdates für ältere Systeme wie Sequoia und Tahoe noch 18 bis 36 Monate bereitzustellen. Virtualisierungslösungen wie Parallels und Linux-Alternativen wie Asahi werden damit zur einzigen Möglichkeit, alternative Betriebssysteme auf aktuellen Macs zu nutzen.

Cloud-Infrastruktur für Entwickler

Der Markt für Apple-Entwicklung wächst. Amazon Web Services (AWS) erweiterte im Juni 2026 sein Cloud-Angebot um Mac-Studio-Instanzen mit dem M3-Ultra-Chip. Diese Konfigurationen mit 28-Core-CPUs und 256 GB Arbeitsspeicher stehen in den US-Rechenzentren bereit. Zielgruppe sind Entwickler, die Software für visionOS und andere Apple-Plattformen testen.

Parallels selbst verstärkt sein Team. Am 19. Juni 2026 schrieb das Unternehmen eine Stelle für einen Senior macOS Swift Developer aus – remote, mit Fokus auf native Benutzeroberflächen in SwiftUI und die Modernisierung von Legacy-Code.

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Native Tools für Apples Plattform

Die macOS-Softwarelandschaft erlebt einen Schub nativer Anwendungen. GitHub veröffentlichte am 17. Juni seinen eigenständigen Copilot-App für macOS mit Funktionen wie „Agent Merge". Zwei Tage später brachten die Entwickler der Schreib-App Bear mit Lettera einen nativen Markdown-Editor für macOS 14.0 und neuer heraus, der auf lokale Dateispeicherung und Apple-Silicon-Performance setzt.

Auch Google zog nach: Eine native Gemini-Desktop-App für macOS, in Swift entwickelt, bietet Funktionen wie „Deep Research" und eine „Canvas"-Oberfläche. Die Entwicklung zeigt: Immer mehr Softwareanbieter setzen auf native Apple-Silicon-Unterstützung, während die Intel-Ära endgültig ausläuft.

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