Panther Lake und RTX-Spark: HP und Lenovo bringen KI-Notebooks
02.06.2026 - 04:16:10 | boerse-global.de
Die Hersteller setzen auf lokale KI-Verarbeitung.
HP und Lenovo haben am 1. Juni 2026 gleich mehrere neue Notebook-Modelle vorgestellt. Die Geräte richten sich an Kreativschaffende und Unternehmen, die auf künstliche Intelligenz direkt am Arbeitsplatz setzen. Im Zentrum stehen Intels neue Panther-Lake-Prozessoren sowie Nvidias RTX-Spark-Plattform.
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HP setzt auf drei neue Serien
Mit dem OmniBook X 17 bringt HP ein 17,3-Zoll-Notebook auf den Markt, das von Intels Core Ultra X7 358H oder X9 388H angetrieben wird. Die integrierte Arc-B390-Grafik und bis zu 32 Gigabyte LPDDR5X-RAM sollen auch anspruchsvolle Anwendungen bewältigen. Der Preis: 2.099 Euro in Europa.
Noch ambitionierter sind die Modelle OmniBook X 14 und OmniBook Ultra 16. Sie gehören zu den ersten Laptops mit Nvidias RTX-Spark-Architektur. Diese kombiniert einen 20-Kern-Arm-Prozessor (entwickelt mit MediaTek) mit Blackwell-GPU-Technik. HP wirbt damit, dass es sich um die dünnsten RTX-Spark-Notebooks weltweit handle. Bis zu 128 Gigabyte Unified Memory sind möglich – die Auslieferung soll aber erst später im Jahr beginnen.
Für Profi-Anwender gibt es das ZBook 8 G2i 14. Die 14-Zoll-Workstation bietet optional Nvidia RTX Pro 500 Blackwell und startet bei 3.370 Euro. Erste Auslieferungen sind für Juli 2026 geplant.
Lenovo setzt auf schnellen Arbeitsspeicher
Lenovo bringt mit dem ThinkPad P14s i Gen 7 ein 14,5-Zoll-Modell, das mit bis zu 96 Gigabyte LPCAMM2-RAM aufwartet. Die Taktung von 8.533 MT/s soll besonders rechenintensive Aufgaben beschleunigen. Das Gerät kombiniert Intel Core Ultra H mit Nvidia RTX Pro 1000 Blackwell. Die Preise liegen zwischen 2.299 und 2.860 Euro.
Das ThinkPad E16 Gen 6 richtet sich an ein breiteres Publikum. Das 16-Zoll-Notebook mit Panther-Lake-Prozessor und 120-Hertz-Display startet bei 1.399 Euro. Es bietet bis zu 32 Gigabyte DDR5-RAM und eine Terabyte-SSD.
Nvidias RTX-Spark-Plattform im Detail
Die neue Hardware-Welle fällt mit der offiziellen Bestätigung der RTX-Spark-Plattform zusammen. Der auf 3-Nanometer-Technik von TSMC gefertigte „Superchip" verfügt über 6.144 CUDA-Kerne und schafft eine Rechenleistung von einem PetaFLOP (FP4). Das ermöglicht den Betrieb von Sprachmodellen mit bis zu 120 Milliarden Parametern direkt auf dem Gerät – ohne Cloud-Anbindung.
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Nvidia zufolge werden mehr als 30 Notebook-Modelle von Partnern wie Asus, Dell, Lenovo, Microsoft und MSI die Plattform nutzen. Die Markteinführung ist für Herbst 2026 geplant.
Auch der Desktop bleibt nicht außen vor
HP kündigte zudem den OmniDesk Mini an – einen kompakten PC mit Intel Core Ultra Series 3 und Thunderbolt-4-Unterstützung. HP bezeichnet ihn als ersten „AI Mini PC". Erscheinungstermin: August 2026.
Für Entwickler im KI-Bereich plant HP außerdem die ZGX Fury GB300-Serie mit Nvidias GB300-Architektur. Details zu Preisen und Terminen sollen später im Jahr folgen.
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