Outlook: Strg+Y ermöglicht schnellen Wechsel zwischen Ordnern
Veröffentlicht am: 16.08.2026 um 12:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft hat die Benutzerführung in der neuen Version seines E-Mail-Clients Outlook optimiert. Wie das Unternehmen am 14. August 2026 bekannt gab, wurde die Tastenkombination Strg+Y implementiert, um den direkten Zugriff auf die Funktion „Gehe zu Ordner“ (Go to Folder) zu ermöglichen.
Diese Neuerung zielt darauf ab, die Produktivität bei der Verwaltung umfangreicher Postfächer zu steigern und den Wechsel zwischen verschiedenen Verzeichnissen zu beschleunigen.
Optimierungen in der Benutzererfahrung und Benachrichtigungen
Neben der neuen Navigationshilfe wurden weitere Anpassungen vorgenommen, um die Reaktionsgeschwindigkeit der Anwendung unter Windows 10 und Windows 11 zu verbessern. In einer Aktualisierung Mitte August wurde die Zeitspanne für Benachrichtigungssprünge angepasst. Dabei wurde die Dauer von zuvor zehn Sekunden auf etwa fünf Sekunden reduziert. Diese Maßnahme soll den Arbeitsfluss der Anwender weniger stark unterbrechen und eine zeitnahe Interaktion mit eingehenden Nachrichten ermöglichen.
Technische Schwierigkeiten in der klassischen Outlook-Version
Während das neue Outlook funktionale Erweiterungen erhält, wurde für die klassische Version der Software eine technische Störung gemeldet. In der Build-Nummer 20026.20182 tritt ein Fehler auf, der dazu führt, dass die Copilot-Schaltfläche ausgeblendet wird. Dies hat zur Folge, dass der Copilot Chat für Anwender nicht mehr zur Verfügung steht.
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Von dieser Problematik sind Nutzer des Copilot Chat (Basic) sowie Kunden mit einem M365 Copilot (Premium) Abonnement betroffen. Microsoft bestätigte am 14. August 2026, dass dieser Bug ausschließlich in der klassischen Desktop-Anwendung auftritt. Die Web-Version von Outlook sowie die neue Outlook-Applikation sind von diesem Fehler nicht betroffen und bieten weiterhin vollen Zugriff auf die KI-gestützten Funktionen.
Handlungsempfehlungen und künftige KI-Integration
Um die aktuellen Einschränkungen in der klassischen Version zu umgehen, rät Microsoft den betroffenen Nutzern, vorübergehend auf die Web-Oberfläche oder das neue Outlook auszuweichen. Dort stünden sämtliche Dienste ohne Unterbrechung zur Verfügung.
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Ungeachtet der aktuellen Störungen plant Microsoft eine umfassende Erweiterung der KI-Funktionen für die klassische Outlook-Umgebung auf Windows-Systemen. Vorgesehen ist eine tiefere Integration von Copilot, die unter anderem durch eine größere, präsenter platzierte Schaltfläche sowie eine kontextbezogene künstliche Intelligenz gekennzeichnet sein soll.
Für die Veröffentlichung dieser Erweiterungen wurde bisher noch kein konkreter Termin genannt. Die Entwicklungen verdeutlichen jedoch das Bestreben des Konzerns, die KI-Unterstützung plattformübergreifend zu vereinheitlichen und auszubauen.
