Outlook erhält endlich Quick Parts: Microsoft hebt Preise um bis 33%
Veröffentlicht: 06.07.2026 um 02:54 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Der neue Outlook erhält endlich die beliebten „Quick Parts" – während Microsoft zeitgleich die Preise für Geschäftskunden anhebt.
Seit dem 6. Juli 2026 steht allen Nutzern der neuen Outlook-Oberfläche die Funktion „Quick Parts" (auch als E-Mail-Snippets bekannt) zur Verfügung. Das Feature war bisher fester Bestandteil des klassischen Outlook und erlaubt es, häufig genutzte Textbausteine zu erstellen, zu speichern und wiederzuverwenden. Damit wird das Verfassen von E-Mails deutlich effizienter.
Der Rollout ist Teil einer Reihe von Aktualisierungen, die den Funktionsumfang des neuen Outlook an den seines Vorgängers angleichen sollen. Nutzer können nun auf eine Bibliothek gespeicherter Textbausteine zugreifen und vorgefertigte Inhalte in neue Nachrichten oder Antworten einfügen.
Preiserhöhung für Geschäftskunden
Die Fertigstellung des Outlook-Updates fällt mit einer allgemeinen Preiserhöhung für Microsoft-365-Geschäftsabonnements zusammen, die am 1. Juli 2026 in Kraft trat. Die Anpassungen betreffen mehrere Stufen der Business- und Enterprise-Pläne:
- Business Basic: von 6 auf 7 Euro (16 Prozent Steigerung)
- Business Standard: von 12,50 auf 14 Euro (12 Prozent Steigerung)
- Office 365 E3: von 36 auf 39 Euro (8 Prozent Steigerung)
- Office 365 E5: von 57 auf 60 Euro (5 Prozent Steigerung)
- Frontline F1: von 2,25 auf 3 Euro (33 Prozent Steigerung)
Bestehende Kunden behalten ihre aktuellen Preise bis zur nächsten planmäßigen Verlängerung. Microsoft bietet zudem Copilot-Bündel als Teil des aktualisierten Abonnementmodells an.
KI-Offensive: „Microsoft Frontier Company" gestartet
Mit einem eigenständigen Schritt zur Erweiterung seiner KI-Fähigkeiten im Unternehmensbereich launchte Microsoft am 2. Juli 2026 die „Microsoft Frontier Company". Mit 2,5 Milliarden Euro Finanzierung und 6.000 Ingenieuren soll diese neue Einheit KI direkt in Unternehmensabläufe integrieren. Das Unternehmen arbeitet derzeit innerhalb von Kundenorganisationen, um KI-Technologien maßzuschneidern. Zu den ersten Kunden zählen Unilever und Novo Nordisk.
Am 5. Juli 2026 startete zudem die Finanzplattform Xero eine Integration mit Microsoft 365. Die Partnerschaft nutzt den KI-Agenten JAX, um Echtzeit-Finanzdaten in Microsoft Copilot zu bringen – mit Unterstützung für Excel, Word und PowerPoint. Die Integration ist zunächst schreibgeschützt und erfordert kostenpflichtige Abonnements sowohl von Xero als auch von Microsoft 365.
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Als Reaktion auf Nutzerfeedback zu KI in Besprechungen begann Microsoft Anfang Juli 2026 mit dem Rollout eines neuen „Meeting AI"-Schalters für Teams. Diese Funktion erlaubt es, Copilot, Facilitator und Intelligent Recap während einer laufenden Besprechung zu deaktivieren. Die Einführung soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
Sicherheit und IT-Verwaltung
Microsoft hat in den letzten Tagen auch mehrere Sicherheits- und Verwaltungsthemen adressiert. Am 5. Juli 2026 fügte der Microsoft Edge Browser mit Version 150.0.4078.48 Unterstützung für Google-Konto-Anmeldungen hinzu, sodass Nutzer Lesezeichen und Browserdaten plattformübergreifend synchronisieren können.
Für IT-Administratoren veröffentlichte Microsoft eine Empfehlung zu Windows-Suchmodi. Das Unternehmen rät, den „Klassischen" Modus für Standard-Hardware-Flotten beizubehalten und den „Erweiterten" Modus nur für Copilot+-PCs mit neuronalen Verarbeitungseinheiten (NPUs) zu reservieren. Diese Unterscheidung soll Leistungseinbußen auf älterer Hardware verhindern, da der erweiterte Modus gesamte Benutzerprofile und Cloud-Speicher indiziert.
Während Microsoft die Effizienz von Outlook steigert, vertrauen über 40.000 Nutzer bereits auf professionelle Unterstützung für ihre tägliche Arbeit mit der Software. Sichern Sie sich den kostenlosen Spezialkurs, um selbst komplexe Einstellungen und Registry-Tricks wie ein Profi zu beherrschen. Über 40.000 Deutsche nutzen bereits diesen kostenlosen Outlook-Kurs – und das aus gutem Grund
Auf der Sicherheitsseite ordnete die US-Cybersicherheitsbehörde CISA Organisationen an, bis zum 4. Juli 2026 eine kritische Sicherheitslücke in SharePoint Server (CVE-2026-45659) zu schließen. Die als „Remote Code Execution" eingestufte Schwachstelle wurde nach Bestätigung aktiv ausgenutzt. Zudem veröffentlichte Microsoft ein außerplanmäßiges Update (KB5095093) für Windows 11, um eine Race-Condition zu beheben, die System-Shell-Abstürze auf Unternehmens-PCs verursachte, die über Autopilot oder benutzerdefinierte Pakete bereitgestellt wurden.
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