Outlook: Copilot-E-Mail wird bis Ende 2026 Standard für alle
Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 23:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
SharePoint und Outlook stehen im Mittelpunkt der Strategie für 2026.
Automatisierte Inhalte in SharePoint
Bereits im Juli 2026 hat Microsoft neue Funktionen für SharePoint freigegeben. Nutzer können damit Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien direkt aus den auf der Plattform gespeicherten Inhalten generieren lassen. Das Ziel: sich wiederholende manuelle Arbeit reduzieren, indem vorhandene Daten neue Dokumente befüllen.
Im Zentrum steht ein neuer Befehls-Modus. Über den Prompt „/Skills" lassen sich Automatisierungen finden und wiederverwenden. Vorgefertigte Vorlagen sollen die Erstellung solcher KI-Fähigkeiten zusätzlich beschleunigen.
Outlook: KI-Entwürfe werden Standard
Noch deutlicher wird der Kurswechsel bei Outlook. Microsoft plant, die Copilot-Funktion „E-Mail-Nachricht entwerfen" bis Ende 2026 in allen wichtigen Versionen standardmäßig zu aktivieren – vom klassischen Outlook über die neue Windows-Version bis hin zu Web- und Mobil-Varianten.
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Allerdings: Die Funktion bleibt aktiv, benötigt aber eine Microsoft-365-Copilot-Lizenz. Unternehmen, die sie nicht nutzen wollen, müssen sie manuell deaktivieren. Für Regierungs- und Verteidigungsbehörden (GCC High und DoD) beginnt die Ausgabe der neuen Outlook-Version im September 2026, der Abschluss ist für Dezember geplant. Parallel ersetzt Microsoft die bisherigen Meeting Insights durch Copilot-Alternativen.
Sicherheitsupdate und Drittanbieter
Der KI-Vorstoß fällt mit umfangreichen Sicherheitsupdates zusammen. Am Patch-Day im Juli 2026 schloss Microsoft 570 Sicherheitslücken in Windows 11 26H2 – ein deutlicher Anstieg gegenüber 137 behobenen Lücken im Juli 2025. Das KI-Tool MDASH identifizierte dabei 16 kritische Schwachstellen für Schadcode aus der Ferne. Am 18. und 19. Juli veröffentlichte das Unternehmen zudem ein außerplanmäßiges Update zur Behebung von Treiberkonflikten auf bestimmten Hardware-Modellen.
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Auch außerhalb von Microsofts eigener Welt wächst das KI-Ökosystem. Anbieter wie Composio haben universelle Schnittstellen entwickelt, die externe KI-Agenten – etwa Claude Code oder OpenAIs Codex – per OAuth und API-Schlüssel direkt mit Outlook-E-Mails, Kalendern und Kontakten verbinden.
Microsoft setzt zudem auf langfristige Partnerschaften, um generative KI für die Mitarbeiterkommunikation zu entwickeln. Diese Projekte, unterstützt durch Azure OpenAI Service und spezialisierte Kompetenzzentren, sollen Conversational AI weiter in Unternehmensabläufe einbetten.
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