Outlook, Classic

Outlook Classic: Microsoft plant größere Änderungen an Design und Menüführung

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 13:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft will Outlook Classic optisch angleichen, Webversionen als Apps ausbauen und Google-Dienste bei ausgewählten Nutzern erproben.
Ein minimalistischer, heller Büroarbeitsplatz mit leerem Schreibtisch und natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Der Softwarekonzern Microsoft bereitet eine spürbare optische Überarbeitung seiner traditionellen Desktop-Anwendung vor. Wie das Fachportal windowslatest.com in einem Bericht vom 16. Oktober 2026 meldete, beabsichtigt das Unternehmen, die Benutzeroberfläche von Outlook Classic schrittweise an das Design des neuen Outlook anzugleichen. Nutzer des bewährten E-Mail-Programms müssen sich demnach auf größere Anpassungen bei der visuellen Gestaltung und der Menüführung einstellen.

Mit diesem Schritt zielt Microsoft darauf ab, das Erscheinungsbild seiner verschiedenen E-Mail-Clients plattformübergreifend zu harmonisieren. Während das sogenannte New Outlook auf einer moderneren Architektur basiert und optisch stark an die Web-Oberfläche angelehnt ist, setzt die klassische Desktop-Variante bislang auf ein über Jahre gewachsenes Layout. Die geplanten Änderungen sollen diesen Bruch verringern und eine konsistentere Bedienung gewährleisten.

Ausbau von Web-Technologien und PWA-Unterstützung

Parallel zur Überarbeitung der klassischen Desktop-Software treibt Microsoft die Verzahnung von Browser- und App-Erfahrungen voran. Wie londondaily.com am 15. Oktober 2026 berichtete, wandelt der Konzern Outlook.com sowie Outlook for Web in Progressive Web Apps um. Diese technischen Anwendungen lassen sich wie native Programme installieren und plattformübergreifend auf Betriebssystemen wie Windows, macOS und Chrome OS betreiben.

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Ein entsprechender Support für Outlook.com in Chromium-basierten Webbrowsern wie Google Chrome und Brave ist dem Bericht zufolge bereits aktiv. Die Maßnahme erleichtert Anwendern den schnellen Zugriff auf Postfächer und Kalenderfunktionen, ohne dass zwingend eine vollständige lokale Installation von Office-Paketen erforderlich ist.

Integration von Drittanbieter-Diensten im Test

Darüber hinaus erprobt Microsoft eine tiefere Verzahnung mit Angeboten anderer Plattformen. Einem Bericht von londondaily.com vom 15. Oktober 2026 zufolge, der sich auf Informationen des Portals The Verge stützt, experimentiert das Unternehmen mit der Einbindung von externen Google-Diensten in Outlook.com.

Dazu zählen Schnittstellen für den E-Mail-Dienst Gmail, den Cloudspeicher Google Drive sowie den Google Kalender. Der Testlauf beschränkt sich nach Angaben der Berichterstatter auf eine kleine Gruppe ausgewählter Outlook.com-Nutzer, um die Interoperabilität zwischen den Systemen in der Praxis zu prüfen.

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Reduzierung einzelner KI-Funktionen

Während Microsoft neue Gestaltungsansätze und Schnittstellen erprobt, werden an anderer Stelle zuvor eingeführte Werkzeuge wieder zurückgefahren. Wie newsbytesapp.com am 14. Oktober 2026 berichtete, beabsichtigt Microsoft, die Funktion zur KI-gestützten Themenerstellung in Outlook bis Oktober 2026 wieder aus der Anwendung zu entfernen.

Auch cnbctv18.com meldete am selben Tag den Rückzug einer entsprechenden KI-Funktion aus dem E-Mail-Programm. Mit diesen Anpassungen korrigiert das Unternehmen sein Funktionsportfolio im E-Mail-Bereich, während die Arbeiten an einer einheitlicheren Nutzeroberfläche für das klassische Outlook weiter fortgesetzt werden.

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