Outlook-Absturz, Copilot-Fehler

Outlook-Absturz: Copilot-Fehler lahmt Windows-Server-Umgebungen

03.07.2026 - 15:57:37 | boerse-global.de

Der KI-Assistent legt das klassische Outlook in RDS-Umgebungen lahm. Ein offizieller Patch steht noch aus, während andere Copilot-Fehler bereits behoben wurden.

Microsoft Copilot: Alte Outlook-Version stürzt unter Windows Server ab
Outlook-Absturz - Klassischer Desktop-Monitor mit eingefrorener E-Mail-App, subtilem KI-Schimmer, in Server-Rack-Umgebung. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das alte Outlook stürzt ab, wenn die KI beim E-Mail-Schreiben helfen soll. Besonders betroffen sind Unternehmen mit Windows-Server-Umgebungen.

Nutzer des klassischen Outlook-Clients berichten von massiven Stabilitätsproblemen. Der Fehler tritt auf, wenn die Copilot-Funktion zum Verfassen neuer E-Mails in Remote Desktop Services (RDS) unter Windows Server 2019 genutzt wird. Das Programm zeigt zunächst an, dass es die Nachricht schreibt, friert dann ein und stürzt ab.

KI-Probleme nur im alten Outlook

Bemerkenswert: Die Abstürze beschränken sich auf die Desktop-Anwendung. In Word und Excel läuft Copilot auch in derselben RDS-Umgebung stabil. Eine offizielle Lösung für das Problem steht noch aus, wie Berichte vom 3. Juli 2026 zeigen.

Die Pannen kommen nur wenige Tage, nachdem Microsoft einen anderen Copilot-Fehler behoben hat. Am 29. Juni 2026 verschwanden bei einigen Nutzern mit Copilot Chat (Basic) -Lizenz die Schaltflächen für die KI-Funktionen komplett. Grund war ein Fehler nach dem Update auf Build 20026.20182. Microsoft reagierte mit einem serverseitigen Fix – ein Neustart von Outlook oder ein Update sollten die Buttons zurückbringen.

Windows-Update und neue Funktionen

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Parallel dazu veröffentlichte der Konzern am 3. Juli ein Windows 11-Update, das ein Problem mit Cloud-Speichern wie OneDrive oder Dropbox behebt. Outlook wurde dort träge oder reagierte gar nicht mehr – ausgelöst durch ein Sicherheitsupdate vom Januar.

Gute Nachrichten für Nutzer des neuen Outlook: Seit Juli 2026 können PST-Dateien vollständig importiert, exportiert und durchsucht werden – inklusive Kalendern und Kontakten.

Preiserhöhungen und KI-Wachstum

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Die technischen Probleme fallen in eine Phase großer Veränderungen. Seit dem 1. Juli 2026 gelten höhere Preise für Geschäftskunden: Business Basic steigt von 6 auf 7 Euro, Business Standard von 12,50 auf 14 Euro pro Nutzer. Auch Enterprise-Pläne wie E3 und E5 wurden teurer – E5 kostet nun 60 Euro monatlich.

Im August will Microsoft zudem seine privaten und geschäftlichen Copilot-Angebote in einer einzigen Anwendung zusammenlegen. Der Schritt ist strategisch: Im April zählte der Konzern 20 Millionen zahlende Copilot-Nutzer – ein Anstieg von fünf Millionen seit Januar. Trotz dieses Wachstums verloren Microsoft-Aktien 2026 rund 20 Prozent an Wert.

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