OpenAI-API, GPT-4o

OpenAI-API: GPT-4o und GPT-4.1 werden am 14. Januar 2027 abgeschaltet

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 21:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Zusätzliche Rechenleistung und Backend-Anpassungen senkten Fehlermeldungen; bei verbleibenden Störungen soll das System Aufgaben automatisch fortsetzen.
Minimalistische Architektur mit geometrischen Betonpfeilern und natürlichem Lichteinfall in einer ruhigen Halle. Illustration mit AI erstellt.

Das KI-Unternehmen OpenAI hat am 15. Oktober 2026 Systemanpassungen vorgenommen und zusätzliche Rechenleistung bereitgestellt, um wiederkehrende Kapazitätsprobleme bei seinen Entwickler- und Sprachmodellen zu beheben.

Wie der für Codex und ChatGPT zuständige Produkt- und Plattformchef Tibo Sottiaux über die Plattform X mitteilte, zielen die Maßnahmen direkt auf die Fehlermeldung ab, wonach ein ausgewähltes Modell seine Kapazitätsgrenze erreicht habe. Der Schritt erfolgte im Rahmen der elften Ankündigung des laufenden 28-tägigen Programms zur kontinuierlichen Produktbereitstellung.

Anstelle der Einführung neuer Funktionen konzentrierte sich der Entwicklungs-Sprint an diesem elften Tag auf die Stabilität der bestehenden Infrastruktur. Nutzer hatten zuvor wiederholt über plötzliche Aufgabenabbrüche und Hinweise auf angebliche Vollauslastungen berichtet, obwohl in ihren Konten noch ausreichendes Abonnement-Kontingent vorhanden war.

Entwickler führten diese Störungen unter anderem auf das Zusammenspiel von Backend-Anfragen, den Sitzungsstatus sowie die interne Ressourcenplanung zurück.

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Automatisierte Fortsetzung bei Systemfehlern

Nach Angaben von Sottiaux hat die Kombination aus Backend-Optimierungen und aufgestockten Rechenkapazitäten die Häufigkeit dieser Fehleranzeigen bereits deutlich gesenkt.

Sollte es dennoch vereinzelt zu Überlastungsmeldungen kommen, greift nun ein verändertes Fehlermanagement: Anstatt Aufgaben im Fehlerzustand verharren oder abbrechen zu lassen, soll das System die Prozesse künftig selbstständig wieder aufnehmen und fortsetzen. Das Unternehmen rief die Nutzerschaft dazu auf, Rückmeldungen zu den vorgenommenen Anpassungen zu geben.

Die Stabilisierungsmaßnahmen folgen auf umfassendere Umstrukturierungen im Modellportfolio von OpenAI. Erst am 14. Oktober 2026 hatte das Unternehmen angekündigt, das Modell GPT-5.5 aus ChatGPT, ChatGPT Work sowie dem angemeldeten Codex-Bereich zu entfernen, während die Programmierschnittstelle vorerst weiterläuft.

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Zeitgleich wurden Entwickler darüber informiert, dass bestimmte Versionen älterer Modelle wie GPT-4o, GPT-4o mini, GPT-4.1 und GPT-4.1 mini am 14. Januar 2027 endgültig aus der API entfernt werden.

Betroffen von der Abschaltung sind unter anderem die Snapshots gpt-4o-2024-08-06, gpt-4o-2024-11-20, gpt-4o-mini-2024-07-18 sowie gpt-4.1-2025-04-14 und gpt-4.1-mini-2025-04-14 samt den auf ihnen basierenden, feinabgestimmten Versionen.

Mit einer Übergangsfrist von rund drei Monaten verweist OpenAI Entwicklerteams für künftige Anwendungen auf neuere Systeme wie GPT-6.1 oder gpt-6-luna. Nach Angaben des Anbieters arbeiten neuere Generationen schneller, kostengünstiger und weisen eine höhere Faktentreue auf. Zugleich wächst der Druck auf die Serverinfrastruktur weiter: Einem Bericht zufolge verzeichnet ChatGPT mittlerweile mehr als 1,2 Milliarden wöchentlich aktive Nutzer.

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