OPay, Desinformanten

OPay verklagt Desinformanten: Fintech wehrt sich gegen Fake-News in Nigeria

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 05:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

OPay bleibt in Nigeria uneingeschränkt aktiv und geht gegen drei Social-Media-Nutzer vor, die falsche Schließungsberichte verbreitet haben.

OPay wehrt sich gegen Nigeria-Gerüchte und zieht vor Gericht
Modernes Bürogebäude in Lagos bei Tageslicht, das Stabilität und Professionalität vermittelt. Illustration mit AI erstellt.

Das Finanztechnologie-Unternehmen OPay geht juristisch gegen die Verbreitung von Desinformationen über eine angebliche Einstellung seines Dienstes in Nigeria vor. Wie das Unternehmen im Rahmen einer Pressekonferenz in Lagos am 2. September 2026 mitteilte, wurden bereits rechtliche Schritte gegen mehrere Social-Media-Nutzer eingeleitet und staatliche Sicherheitsbehörden in die Ermittlungen einbezogen.

Die Maßnahmen richten sich laut Unternehmensangaben konkret gegen drei Nutzer auf sozialen Plattformen: Adamu B. Garba II (@adamugarba), Viralgrabtvng (@viralgrabtvng) sowie Cute Hafserh (@haifah_er_abba).

Diesen wird vorgeworfen, Falschmeldungen über eine angeblich bevorstehende „lange Pause“ oder eine vollständige Schließung des Dienstes zum 1. September 2026 verbreitet zu haben.

OPay hatte den Betroffenen zuvor eine Frist bis zum 1. September 2026 um 23:59 Uhr WAT gesetzt, um die entsprechenden Beiträge zu löschen. Da dies nicht vollständig erfolgt sei, befinde sich die Angelegenheit nun bereits vor Gericht.

Zusammenarbeit mit Sicherheitsbehörden

Zur Aufklärung der Hintergründe und zur Ermittlung gegen die Urheber der Desinformation arbeitet OPay nach eigenen Angaben eng mit dem Department of State Services (DSS) und der nigerianischen Polizei zusammen. Auch die zuständigen Regulierungsbehörden seien über den Vorgang informiert worden, um gegen die gezielte Verbreitung von Fake News vorzugehen.

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Chief Legal Counsel Akinfolabi Rokosu erklärte in diesem Zusammenhang, dass das Unternehmen die rechtlichen Schritte konsequent verfolgen werde. Man werde sich durch derartige Kampagnen nicht zum Schweigen bringen lassen. Auch COO Adekunle betonte die Stabilität des Geschäftsbetriebs.

OPay sei weiterhin aktiv am Markt präsent, operiere uneingeschränkt und werde seinen Betrieb nicht einstellen. Unterstützung erhielt das Fintech zudem von der Zentralbank von Nigeria (CBN), welche die Berichte über eine angebliche Schließung offiziell als Falschmeldungen einstufte.

Marktposition und operativer Betrieb

OPay unterstrich die Bedeutung seiner Plattform für die nigerianische Wirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben über 7.000 Mitarbeiter im Land und bedient eine Basis von rund 30 Millionen Nutzern. Zudem greifen mehr als eine Million Händler auf die Finanzdienstleistungen des Unternehmens zu.

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Trotz der im Internet kursierenden Gerüchte, die eine Schließung zum Monatsanfang September suggerierten, läuft der Betrieb laut Unternehmensangaben ohne Unterbrechung weiter. Das Unternehmen sieht in den rechtlichen Schritten eine notwendige Maßnahme, um das Vertrauen seiner Kunden und Partner zu schützen und die Integrität des Finanzsektors gegenüber unbegründeten Spekulationen zu wahren.

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