OnePlus Buds Pro 4: KI-Übersetzung funktioniert erst mit ColorOS 17
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 23:02 Uhr | Redaktion boerse-global.deDie Elektronikhersteller OnePlus und vivo haben neue kabellose Kopfhörermodelle präsentiert, die mit Funktionen zur KI-basierten Echtzeit-Übersetzung ausgestattet sind. Beide Unternehmen erweitern damit ihr Audio-Sortiment um softwaregestützte Sprachübertragungen, binden die Übersetzungswerkzeuge jedoch an kompatible Smartphones aus den jeweils eigenen Produktfamilien.
OnePlus setzt auf Dual-Treiber und ColorOS-Anbindung
Mit den Buds Pro 4 bringt OnePlus ein Modell auf den Markt, das eine KI-Live-Übersetzung ermöglicht. Die Nutzung dieser Übersetzungsfunktion setzt allerdings ein OnePlus-Gerät voraus, auf dem ColorOS 17 oder eine neuere Version des Betriebssystems installiert ist. Zusätzliche Einschränkungen gelten für Audioaufnahmen, die ausschließlich in Verbindung mit der OnePlus 10-Serie sowie neueren Modellen unterstützt werden.
Akustisch arbeiten die OnePlus Buds Pro 4 mit einem Dual-Treiber-System von Dynaudio, bestehend aus einem 11-mm-Komposit-Woofer und einem 6-mm-Planar-Tweeter mit separaten Digital-Analog-Wandlern.
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Nach herstellerangaben fällt die Bassleistung um 50 % stärker aus als beim Vorgängermodell Buds Pro 3. Zudem unterstützen die Kopfhörer den Audio-Codec LHDC 5.0 mit 24 Bit/192 kHz und Übertragungsraten von bis zu 1 Mbit/s. Das adaptive System zur aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) arbeite laut OnePlus doppelt so effektiv wie bei den Buds Pro 3, während die Sprachmikrofone eine 2,5-fache Verbesserung bei der Reduzierung von Hintergrundgeräuschen gegenüber dem Vorgänger erzielen sollen.
Die Akkulaufzeit der 5,6 g leichten Ohrhörer liegt bei 13 Stunden ohne Geräuschunterdrückung und erreicht zusammen mit dem Ladecase 53 Stunden. Bei eingeschaltetem ANC betragen die Werte 6 Stunden beziehungsweise 26 Stunden. Im kombinierten Betrieb mit ANC und LHDC 5.0 beläuft sich die Ausdauer auf 22 Stunden.
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Ein zehnminütiges Laden liefert Energie für 14 Stunden Musikwiedergabe. Das Gesamtgewicht mit Case liegt bei ca. 53 g. Die Ohrhörer unterstützen Bluetooth 6.1, bieten eine Dual-Geräte-Verbindung und sind nach IP55 zertifiziert, wobei dieser Schutz standardmäßig nicht für das Ladecase gilt.
vivo präsentiert offenes Clip-Design
vivo hat mit den Buds Clip ein kabelloses Modell im offenen Clip-Design global eingeführt, das ebenfalls Echtzeit-Übersetzungen bereitstellt. Auch hier ist die Funktion an kompatible Hardware gebunden und funktioniert nur mit ausgewählten Smartphones von vivo und iQOO, abhängig vom jeweiligen Gerät und der Betriebssystemversion.
Wie eine solche Integration im vivo-Ökosystem strukturiert sein kann, zeigt das Modell vivo TWS Neo: Bei diesem lässt sich der Übersetzungsmodus über das Bluetooth-Menü in den Einstellungen aufrufen und für den Direktzugriff als Doppeltipp einrichten.
Die vivo Buds Clip nutzen einen 12-mm-Dual-Magnet-Treiber sowie eine Kombination aus zwei Mikrofonen und einer Knochenleitungs-VPU zur Stimmübertragung. An Audio-Codecs werden LDAC, AAC und SBC abgedeckt.
Ein Hörer wiegt ca. 5,2 g und verfügt ohne Ladecase über eine Schutzklasse nach IP55. Die Wiedergabedauer liegt bei 10 Stunden pro Ladung und beläuft sich mit Case auf 42 Stunden; zehn Minuten Ladezeit genügen für 3 Stunden Musikbetrieb.
Neben kabellosem Qi-Laden steht auch der europäische Verkaufspreis fest: Er beträgt 179 Euro, während Marktstart und Preisgestaltung für die Türkei noch offen sind.
