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OneDrive: Microsoft beendet Support für Windows 10 ab 15. August

Veröffentlicht am: 12.08.2026 um 23:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft stellt OneDrive-Updates für Windows-10-Versionen vor 22H2 ein. Nutzer müssen auf neuere Systeme wechseln, um weiterhin Support zu erhalten.

Microsoft beendet OneDrive-Support für ältere Windows-10-Versionen
Ein moderner Laptop-Bildschirm auf einem Schreibtisch zeigt abstraktes Cloud-Computing-Design. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft stellt die Unterstützung seines Cloud-Speicherdienstes OneDrive für veraltete Versionen des Betriebssystems Windows 10 ein. Ab dem 15. August 2026 wird der Support für Windows 10 in der Version 21H2 sowie für alle noch älteren Ausgaben offiziell beendet. Dies bedeutet, dass für diese Legacy-Systeme ab diesem Zeitpunkt keine weiteren Updates mehr für den OneDrive-Client bereitgestellt werden.

Systemvoraussetzungen und aktuelle Versionsstände

Um den Cloud-Dienst weiterhin mit regelmäßigen Aktualisierungen und Sicherheits-Patches nutzen zu können, ist der Wechsel auf eine neuere Betriebssystem-Umgebung erforderlich. Das Unternehmen setzt hierfür mindestens Windows 10 in der Version 22H2 oder das Betriebssystem Windows 11 voraus. Diese Maßnahme dient dazu, die Software-Entwicklung auf modernere Systemarchitekturen zu konzentrieren.

Die aktuelle Verteilung der OneDrive-Versionen verdeutlicht den Stand der Entwicklung kurz vor dem Support-Ende. Zum 10. August 2026 wurden für die verschiedenen Veröffentlichungszyklen spezifische Versionsnummern geführt. Im Insider-Ring wurde die Version 26.153.0809.0001 bereitgestellt, während der Production-Zweig bei der Kennung 26.139.0720.0007 lag. Für Unternehmen und Nutzer im sogenannten Deferred-Kanal, der Aktualisierungen zeitverzögert ausliefert, galt die Version 26.123.0628.0001 als aktueller Standard.

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Funktionale Neuerungen im OneDrive-Client

Parallel zur Bereinigung der unterstützten Plattformen wurden in den vergangenen Wochen diverse funktionale Erweiterungen in den Client integriert. So enthält die Version 26.123.0628.0001 einen neuen Foto-Browser, der die Verwaltung von Bilddateien innerhalb der Cloud-Struktur verbessern soll.

Weitere technische Optimierungen betreffen die Handhabung von Dateisystemen. In der Version 26.119.0622.0003 wurde die zulässige Pfadlänge verbessert, was die Synchronisation tief verschachtelter Ordnerstrukturen stabilisieren dürfte. Zudem bietet die Version 26.045.0308.0003 neue Funktionen zum Verschieben von Ordnern. Bereits in der Version 26.032.0217.0003 wurden Anpassungen an der sogenannten First Run Experience vorgenommen, die den Einrichtungsprozess für neue Nutzer begleitet, sowie Optionen für benutzerdefinierte Ordner eingeführt.

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Plattformübergreifende Aktualisierungen für macOS und iOS

Die Entwicklungszyklen von OneDrive betreffen auch andere Betriebssystem-Ökosysteme. Für macOS-Nutzer wurden im Zuge der jüngsten Aktualisierungen mehrere Neuerungen implementiert. Dazu gehört ein Login-Item CLI in der Version 26.032.0217.0003 sowie ein Activity Center, das auf dem Framework SwiftUI basiert, in der Version 26.017.0126.0002. Eine Integration von Copilot Actions wurde ab der Version 26.007.0112.0002 für die Mac-Plattform realisiert.

Im mobilen Bereich wurden zum 10. August 2026 ebenfalls aktuelle Stände verzeichnet. Die reguläre iOS-Version von OneDrive wurde mit der Nummer 18.0.2 angegeben. Für Teilnehmer am Beta-Programm TestFlight stand zu diesem Zeitpunkt bereits die Version 18.1.4 für Testzwecke zur Verfügung. Diese kontinuierlichen Updates unterstreichen die Strategie des Konzerns, den Funktionsumfang auf aktuellen Systemen zu erweitern, während die Wartung älterer Windows-Versionen sukzessive ausläuft.

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