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One UI 9: Samsung sperrt Geräte nach 13 PIN-Fehlern unwiderruflich

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 14:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Samsung verschärft den Datenschutz: Nach 13 Fehleingaben wird das Galaxy-Smartphone dauerhaft gesperrt und muss zurückgesetzt werden.

Samsung One UI 9: Datenverlust nach 13 falschen PIN-Eingaben
Ein modernes Smartphone auf einem dunklen Schreibtisch, das ein digitales Sicherheitssymbol auf dem Display anzeigt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Samsung verschärft die Sicherheitsvorschriften für Galaxy-Smartphones drastisch. Wer seine PIN zu oft falsch eingibt, verliert den Zugriff auf alle Daten – und muss das Gerät zurücksetzen.

Die neue Benutzeroberfläche One UI 9, die auf Android 17 basiert, sperrt ein Gerät nach 13 fehlerhaften PIN-Eingaben unwiderruflich. Ein Zugriff auf gespeicherte Daten ist dann nicht mehr möglich. Das Smartphone muss vollständig auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Samsung selbst kann die PIN nicht wiederherstellen oder die Sperre umgehen.

Progressive Sperrzeiten: Von einer Minute bis 24 Stunden

Bevor die kritische Marke erreicht ist, greift ein abgestufter Sicherheitsmechanismus. Die Wartezeiten zwischen den Eingabemöglichkeiten verlängern sich schrittweise:

  • 4 Fehlversuche: keine Wartezeit
  • 5 Fehlversuche: 1 Minute
  • 6 Fehlversuche: 5 Minuten
  • 7 Fehlversuche: 15 Minuten
  • 8 Fehlversuche: 30 Minuten
  • 9 Fehlversuche: 90 Minuten
  • 10 Fehlversuche: 4 Stunden
  • 11 Fehlversuche: 12 Stunden
  • 12 Fehlversuche: 24 Stunden

Nach dem 13. Fehlversuch folgt die dauerhafte Sperre. Um das Gerät nach einem Werksreset wieder nutzen zu können, ist die Anmeldung mit dem ursprünglich verknüpften Samsung- und Google-Konto nötig.

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Intelligente Zählweise und biometrische Sicherung

Samsung zählt Fehleingaben clever: Wird dieselbe falsche PIN mehrmals hintereinander eingegeben, wertet das System dies als einen einzigen Fehlversuch. Das verhindert, dass Nutzer durch Flüchtigkeitsfehler zu schnell das Limit erreichen.

Trotz moderner Entsperrmethoden wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung bleibt die PIN zentral. Das System verlangt alle 72 Stunden die Eingabe der PIN – selbst wenn biometrische Merkmale hinterlegt sind. So soll sichergestellt werden, dass der Besitzer den Zugangscode nicht vergisst.

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Strenger als der Android-Standard

Mit dieser Maßnahme geht Samsung deutlich über die Vorgaben von Google hinaus. Während der Android-Standard bis zu 20 Fehlversuche erlaubt, setzt Samsung die Grenze bereits bei 13 an. Branchenexperten sehen darin den Versuch, den Schutz gegen Brute-Force-Angriffe zu maximieren.

Die neuen Sicherheitsrichtlinien betreffen zunächst die im Juli vorgestellten Modelle der Galaxy-Z-Serie – Galaxy Z Fold 8, Z Fold 8 Ultra und Z Flip 8. Für ältere Modelle, die ein Update auf One UI 9 erhalten, wird die Funktion in den kommenden Monaten ausgerollt. Fachleute raten: Regelmäßige Backups sind jetzt Pflicht, um einem Datenverlust durch eine dauerhafte Sperrung vorzubeugen.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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