One UI 9: Samsung führt Tap to Share per NFC auf Galaxy S26 ein
Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 16:22 Uhr | Redaktion boerse-global.deAnleitungen und Fachberichte beleuchten die Bandbreite an Möglichkeiten, Daten zwischen Samsung-Smartphones sowie zwischen Mobilgeräten und Windows-Computern auszutauschen. Nutzer greifen dabei je nach Dateigröße, Netzwerkumgebung und Modellgeneration auf unterschiedliche Technologien zurück. Das Spektrum reicht von drahtlosen Funkstandards wie Bluetooth und NFC über integrierte Transferdienste bis hin zu klassischen Kabelverbindungen.
Drahtloser Dateiaustausch zwischen Mobilgeräten
Für die direkte Übertragung zwischen zwei Galaxy-Smartphones stehen mehrere Schnittstellen zur Verfügung. Neben Bluetooth kommt NFC-basiertes Teilen zum Einsatz, sofern beide Geräte S Beam oder Android Beam unterstützen.
Samsung führte zudem mit One UI 9, dessen Rollout am 16. September 2026 für die Modelle Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra startete, die Funktion „Tap to Share“ per NFC ein. Bei den S26-Modellen sitzen dafür Antennen an der Oberseite sowie auf der Rückseite.
Ein weiterer Weg ist Samsung Smart Share, was ein Samsung-Konto sowie die Registrierung von mindestens zwei Geräten voraussetzt. Als universelle Lösung innerhalb des Ökosystems dient Quick Share.
Der Dienst, der 2021 zunächst exklusiv für Samsung eingeführt und 2024 mit Google zu einem einheitlichen Android-Transfersystem fusioniert wurde, bündelt Bluetooth und WLAN zur verlustfreien Übertragung von Fotos, Videos und Dokumenten.
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Beim Galaxy S25 FE besteht zudem eine Quick-Share-Unterstützung für Apple-Geräte wie iPhone, iPad und Mac. Quick Share ist zudem mit SmartThings Find verknüpft, das Standortdaten über GPS, Bluetooth Low Energy und Crowdsourcing kombiniert.
Schnelle Verbindungen zu Windows-PCs
Beim Abgleich zwischen Android-Geräten und Windows-PCs etablierte sich Google Quick Share für Windows als zentrale Lösung. Über WLAN erzielt die Anwendung Übertragungsraten von 30 MB/s bis zu über 100 MB/s. Befinden sich zwei Geräte innerhalb eines Abstands von 16 Fuß (5 Metern), wird auch ohne gemeinsames lokales Netzwerk eine direkte Peer-to-Peer-Brücke aufgebaut.
Auf Desktop-PCs funktioniert der Austausch selbst ohne Bluetooth-Modul, wenn beide Geräte im selben Netzwerk angemeldet sind. Für Samsung-eigene PCs ist hingegen die herstellerspezifische Version erforderlich, die ab dem Galaxy Book2 vorinstalliert ist. Als Ausweichlösungen gelten Anwendungen wie LocalSend, KDE Connect oder Phone Link.
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Für kleinere Einzeldateien bleibt die reguläre Bluetooth-Kopplung eine Option, die ab Android 4.0 und Windows 7 unterstützt wird. Unter Windows 10 landen empfangene Dateien standardmäßig im Dokumente-Ordner des Nutzers, während unvollständige Übertragungen im versteckten temporären Verzeichnis verbleiben.
Kabelgebundene Schnittstellen und Synchronisation
Für umfangreiche Datenmengen und Stapelübertragungen gilt das Datenkabel weiterhin als stabilste Variante. Nutzer verbinden das Telefon mit dem Computer, wählen das Media Transfer Protocol (MTP) beziehungsweise den Modus für Dateitransfer und verschieben Inhalte per Drag and Drop.
Bei modernen Anschlüssen wie USB 3.1 über USB Type-C – etwa beim Galaxy S9 – erreichen die Übertragungsraten bis zu 10 Gbps, was die Geschwindigkeit von USB 3.0 verdoppelt und USB 2.0 mit seinen 480 Mbps deutlich übertrifft.
Für ältere Gerätekonfigurationen oder spezielle Software-Setups kommen Verwaltungsprogramme wie Samsung Smart Switch oder früher Samsung Kies zum Einsatz, bei denen gegebenenfalls spezifische USB-Treiber nachinstalliert werden müssen. Ergänzend ermöglichen lokale Netzwerkfreigaben und Cloud-Synchronisationen den dateibasierten Zugriff ohne physische Verbindung.
