One, Samsung

One UI 9: Samsung blockiert Apps aus unsicheren Quellen

02.07.2026 - 12:26:37 | boerse-global.de

Samsung verschärft mit One UI 9 den Schutz vor unsicheren Apps und startet breite Tests. Auch Google und Amazon erhöhen die Sicherheitsstandards.

Samsung One UI 9: Neue Sicherheitsstufe blockiert riskante Apps
One - Ein stilisiertes, leuchtendes Vorhängeschloss-Symbol über einem minimalistischen Smartphone-Bildschirm mit App-Symbolen, umgeben von einem sicheren digitalen Netzwerk. 02.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die neue Benutzeroberfläche blockiert künftig Apps aus unsicheren Quellen – und geht damit weit über reine Warnhinweise hinaus.

Das System erkennt Anwendungen, die nicht aus verifizierten App-Stores stammen, und stoppt deren Installation. Im Zentrum steht die Funktion „Manage Unknown Apps“. Sie identifiziert, isoliert oder löscht potenziell gefährliche Programme automatisch.

Schutz vor riskanten Apps

Sogenannte High-Risk-Apps werden bereits beim Installationsversuch geblockt. Das System warnt Nutzer explizit und unterbindet die Ausführung. Ziel ist der Schutz vor Malware, die Sicherheitslücken auf den Geräten ausnutzen könnte.

Samsung ist damit nicht allein. Auch Amazon beendet bei neuen Fire-TV-Modellen das Sideloading – die Installation von Apps außerhalb des offiziellen Stores. Der Wechsel auf das Linux-basierte Vega OS macht dies möglich. Beide Hersteller nennen den Schutz vor Schadsoftware als Hauptgrund.

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Breite Testphase gestartet

Samsung testet One UI 9 bereits intern auf über 20 Galaxy-Modellen. Darunter finden sich nicht nur die Flaggschiffe der S-Serie, sondern auch Geräte der A- und M-Klasse sowie das Galaxy Tab S9 Ultra. Die Tests laufen unter anderem in Europa und Indien.

Eine öffentliche Beta startet voraussichtlich mit der Galaxy S26-Serie. Die stabile Version dürfte nach dem Galaxy Unpacked Event am 22. Juli 2026 erscheinen. Dort stehen zudem neue faltbare Geräte im Fokus – darunter ein Modell im breiteren Passport-Format.

Google zieht mit Sicherheits-Updates nach

Parallel verschärft auch Google die Sicherheitsmaßnahmen. Die Google Play Dienste in Version 26.24 führen eine app-basierte Backup-Steuerung ein. Nutzer können künftig für jede einzelne App festlegen, ob deren Daten gesichert werden. Die Funktion läuft auf Android 16 und 17.

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Zusätzlich erkennt eine On-Device-KI verdächtige Anrufe und warnt vor Identitätsbetrug. Wie nötig solche Schutzmechanismen sind, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse des CISPA-Instituts. Es entdeckte mehrere Schwachstellen in Datentransfer-Diensten wie Quick Share und AirDrop. Erste Sicherheits-Fixes wurden bereits bereitgestellt.

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