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One UI 9.0: Samsung startet Rollout am 22. Juli mit Galaxy Z Fold 8

Veröffentlicht: 04.07.2026 um 12:04 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Samsung testet One UI 9.0 auf über 20 Modellen. Der stabile Release ist für den 22. Juli 2026 geplant, zeitgleich mit den neuen Foldables.

Samsung One UI 9.0: Android 17 Update für über 20 Geräte getestet
One - Nahaufnahme eines futuristischen Smartphone-Bildschirms mit abstrakten Daten und Code, die Software-Updates und Entwicklung symbolisieren. 04.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Samsung bereitet die Einführung von One UI 9.0 auf Basis von Android 17 vor – und testet die Software bereits auf mehr als 20 Geräten.

Die interne Entwicklung läuft auf Hochtouren. Wie aus Firmware-Einträgen auf den Servern des südkoreanischen Herstellers hervorgeht, wird One UI 9.0 nicht nur für die Flaggschiff-Foldables vorbereitet, sondern auch für zahlreiche Einsteiger- und Mittelklasse-Modelle der A- und M-Serie.

Starttermin und verfügbare Geräte

Während öffentliche Beta-Programme derzeit auf die Galaxy S26-Serie beschränkt sind – erste Tests laufen auch für das Galaxy S25 –, wurde interne Firmware bereits für die Galaxy Z Fold 6 und Z Flip 6 gesichtet. Die Entwicklung erstreckt sich zudem auf günstigere Modelle wie das Galaxy A07, A16, A17, A26 und A37 sowie die Mittelklasse-Handys Galaxy M35 und M56.

Branchenbeobachter rechnen mit der stabilen Version von One UI 9.0 am 22. Juli 2026 – zeitgleich mit der Markteinführung der Galaxy Z Fold 8 und Flip 8. Danach soll der breite Rollout für ältere Geräte zwischen August und November 2026 folgen. Der genaue Zeitplan hängt vom jeweiligen Modell, der Region und den Anforderungen der Mobilfunkanbieter ab.

Parallel dazu hat Samsung die Häufigkeit seiner Google-Play-System-Updates erhöht. Nach einer Phase relativer Zurückhaltung im Jahr 2025 veröffentlichte das Unternehmen 2026 bereits sieben solcher Updates. Sie betreffen zentrale Dienste wie Digital Wellbeing. Samsung begründet die früheren Verzögerungen mit dem hohen Optimierungsaufwand.

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Neue Funktionen für mehr Freiheiten

One UI 9.0 bringt auch Updates für Samsungs spezialisierte Anpassungswerkzeuge. Die jüngsten Versionen von LockStar und NavStar sind bereits mit dem neuen Betriebssystem kompatibel. Konkret unterstützt LockStar nun Entsperranimationen für die Cover-Displays von Flip-Geräten. MultiStar erlaubt es, Apps direkt vom äußeren Bildschirm zu starten – ohne den Umweg über ein Launcher-Widget.

Weitere Neuerungen betreffen das gesamte Ökosystem: eine verbesserte Anpassung des Schnelleinstellungsmenüs, Updates für Samsung Notes und erweiterte Funktionen des Game Boosters. Besonderen Wert legt Samsung auf mehr Transparenz beim Datenschutz: Die Software soll häufiger warnen, wenn Apps auf Standortdaten zugreifen.

Ein Blick in die Zukunft: Branchenkenner spekulieren über eine native App-Sperre in One UI 9.5, die möglicherweise mit dem Galaxy S27 im Jahr 2027 kommt.

Zweites Leben für alte Geräte

Während Samsung sich auf One UI 9.0 konzentriert, sorgen unabhängige Entwickler mit LineageOS für Langlebigkeit älterer Modelle. Das Galaxy A52s 5G aus dem Jahr 2021 erhält nun Support durch LineageOS 23.2 auf Basis von Android 16.

Auch mehrere Tablets profitieren von der Community-Arbeit:

  • Das Galaxy Tab S5e (Wi-Fi) aus dem Jahr 2019 läuft mit LineageOS 22.2 auf Android 15.
  • Das Galaxy Tab A 8.0 (2019) erhielt ebenfalls ein Update auf LineageOS 22.2.
  • Für das Galaxy Tab S7 (LTE) liegen Anleitungen für manuelle Updates mit der aktuellen Lineage-Recovery-Umgebung vor.
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Diese Community-Updates kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Google seinen Veröffentlichungszyklus für das Android Open Source Project (AOSP) umstellt. Ab 2026 plant Google einen halbjährlichen Rhythmus im zweiten und vierten Quartal. Das könnte den Zeitplan für künftige Custom-ROMs beeinflussen – die monatlichen Sicherheitspatches sollen jedoch im gewohnten Turnus erscheinen.

Für Nutzer der offiziellen Samsung-Firmware hält der Hersteller weiterhin Sicherheitsstandards hoch. Das April-2026-Sicherheitsupdate für Galaxy A37 und A56 schloss immerhin 47 Sicherheitslücken.

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