Office-Deadline, Lizenzen

Office-Deadline 13. Juli: macOS-Nutzer müssen Lizenzen erneuern

21.06.2026 - 18:54:33 | boerse-global.de

Microsoft stellt Abomodell um: KI-Nutzung wird verbrauchsabhängig abgerechnet. Checkout.com übernimmt Zahlungen in Europa. Apple-Nutzer müssen Lizenzfrist beachten.

Microsoft 365 Update: KI-Abrechnung, neuer Zahlungspartner & Lizenzfristen
Office-Deadline - A glowing Microsoft 365 logo with digital lines and data streams, representing subscription management and AI billing over global financial networks. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Microsoft stellt sein Abomodell für Microsoft 365 im Juni grundlegend um. Die Neuerungen betreffen die Abrechnung von KI-Funktionen, die Zahlungsabwicklung in Europa und wichtige Lizenzfristen für Apple-Nutzer.

Der Softwarekonzern führt für den KI-Dienst Copilot Cowork eine verbrauchsabhängige Abrechnung ein. Bislang zahlten Unternehmen pauschal für die KI-Assistenz, künftig wird nach tatsächlicher Nutzung abgerechnet. Voraussetzung bleibt eine gültige Copilot-Lizenz, doch bestimmte KI-Aktionen werden einzeln berechnet.

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Kostendruck durch KI: Microsoft setzt auf DeepSeek

Um die Betriebskosten der KI-Dienste im Griff zu behalten, prüft Microsoft den Einsatz eines angepassten DeepSeek-Modells auf seiner Azure-Plattform. Die Idee dahinter: Für einfache Routineaufgaben soll eine günstigere KI-Variante zum Einsatz kommen, während komplexe Anfragen weiterhin über das leistungsstärkere Copilot-Modell laufen. Für Großkunden bleibt die Skalierbarkeit erhalten – ein entscheidender Punkt in Zeiten explodierender KI-Kosten.

Checkout.com wird neuer Zahlungspartner für Europa

Parallel dazu modernisiert Microsoft seine Zahlungsinfrastruktur. Ab Juni übernimmt Checkout.com die Kreditkartenabwicklung für Abonnements und Einmalkäufe von Microsoft 365, Xbox und Azure in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA).

Der Wechsel verspricht höhere Genehmigungsraten bei Zahlungen und die Integration lokaler Bezahlmethoden wie iDEAL (Niederlande), Sofort (Deutschland/Österreich) und BLIK (Polen). Besonders relevant: Das neue System soll die Einhaltung der europäischen Zahlungsrichtlinie PSD2 und der starken Kundenauthentifizierung (SCA) vereinfachen.

Apple-Nutzer in der Zwickmühle: Lizenz-Deadline naht

Ein wichtiger Termin steht für alle Nutzer von Microsoft Office auf Apple-Geräten bevor. Am 13. Juli 2026 schalten Word, Excel, PowerPoint und Outlook auf macOS, iOS und iPadOS in einen abgespeckten Nur-Lese-Modus um – sofern die Software nicht mit einem erneuerten Lizenzzertifikat aktualisiert wurde.

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Betroffen sind vor allem Anwender von Office 2019, Office 2021 oder älteren Microsoft-365-Versionen. Wer weiterhin Dokumente bearbeiten will, muss sich entweder neu anmelden oder das Update über das Mac AutoUpdate-Tool oder den App Store einspielen.

Office 2021 erreicht das Ende der Fahnenstange

Ein weiteres Datum sollten Unternehmen im Kalender markieren: Am 13. Oktober 2026 endet der Support für Office 2021. Dann gibt es keine Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen mehr – nach fünf Jahren ist Schluss. Microsoft drängt die Nutzer zum Umstieg auf Microsoft 365 oder Office 2024.

KI oder klassisch: Die Preisschere öffnet sich

Die Differenzierung zwischen KI-gestützten und klassischen Tarifen wird immer deutlicher. Ein Blick nach Australien zeigt die Tendenz: Dort kostet das Microsoft-365-Family-Abo mit Copilot umgerechnet rund 18 australische Dollar pro Monat, die klassische Variante ohne KI liegt bei etwa 14 Dollar.

Interne Supportdaten aus dem Juni zeigen, dass viele Anwender Hilfe bei der Navigation durch die Tarifvielfalt suchen. Häufige Probleme: der Wechsel von KI-Tarifen zurück zur Classic-Version sowie Abrechnungsfehler beim Umstieg von Jahres- auf Monatsabos. Wer kündigen oder eine Rückerstattung für vergessene Testabos möchte, wird an das zentrale Microsoft-Kontoportal verwiesen – in einigen Regionen gibt es anteilige Rückzahlungen.

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