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Office Access: Microsoft schließt Pufferüberlauf mit CVSS-Wert 8,8

Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 12:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Update vom 13. Oktober behebt eine hoch bewertete Access-Schwachstelle; zugleich endet der Support für Office 2021 und LTSC 2021.
Ein moderner, unbesetzter Serverraum in kühlem, blauem Licht mit Fokus auf die Architektur und metallische Strukturen. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat Sicherheitsupdates bereitgestellt, um einen schwerwiegenden Pufferüberlauf in der Datenbankanwendung Office Access zu schließen. Die Schwachstelle könnte Angreifern eine Remotecodeausführung in Unternehmensumgebungen ermöglichen. Am 13. Oktober 2026 veröffentlichte der Softwarekonzern entsprechende Patches für das Problem, das im Rahmen des monatlichen Sicherheitsupdates behoben wurde.

Schwachstelle in Office Access erreicht hohen CVSS-Wert

Die als CVE-2026-102849 geführte Sicherheitslücke basiert auf einem heap-basierten Pufferüberlauf (CWE-122). Nach Angaben der National Vulnerability Database weist die Schwachstelle einen CVSS-Wert von 8.8 auf und gilt damit als hochgradig gefährlich. Ein erfolgreicher Angriff erlaubt die Ausführung von beliebigem Schadcode aus der Ferne über das Netzwerk, ohne dass dafür zuvor Anmeldedaten oder eine Authentifizierung erforderlich sind.

Von der Lücke betroffen sind mehrere Editionen der Bürosoftware: Microsoft 365 Apps for Enterprise in Versionen vor dem aktuellen Sicherheitsrelease, Office LTSC 2021 vor Build 16.0.14334.20974 sowie Office LTSC 2024 vor Build 16.0.17932.21056. Microsoft stellt die Aktualisierungen für CVE-2026-102849 über den Microsoft Security Update Guide und das CVE-Programm bereit.

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Umfangreiche Sicherheitskorrekturen für Office-Anwendungen

Die Behebung der Access-Schwachstelle ist Teil eines umfangreichen Update-Pakets. Allein für die verschiedenen Office-Produkte wurden am 13. Oktober 2026 zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen. Berichten zufolge beheben die Aktualisierungen 132 CVEs in den Office-Lösungen für Office 2016, Office 2019, Microsoft 365, Office LTSC 2021 und 2024 sowie Office 2021 und 2024.

Bei dieser Zählung entfallen 51 Lücken auf Excel, 36 auf die übergeordnete Office-Suite, jeweils 13 auf Access und Word, 8 auf Outlook, 7 auf PowerPoint, 3 auf Visio sowie eine auf OneNote.

Andere Branchenberichte verzeichnen 134, 135 oder bis zu 194 geschlossene Schwachstellen in Microsoft Office. Darunter befinden sich nach Angaben von Branchenbeobachtern bis zu 25 kritische Lücken zur Remotecodeausführung sowie 23 Schwachstellen, die sich über die Vorschaufunktion auslösen lassen.

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Laut einem Bericht vom 14. Oktober 2026 weist auch das DFN-CERT mit der Warnmeldung DFN-CERT-2026-5695 auf mehrere Schwachstellen in Microsoft Office und zugehörigen Komponenten hin. Diese ermöglichen aus der Ferne das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen und die Codeausführung, teils gänzlich ohne Nutzerinteraktion oder erweiterte Privilegien.

Verteilung der Patches und Support-Hinweise

Nach Angaben von Microsoft wurden die behobenen Schwachstellen zur Remotecodeausführung in Office bislang noch nicht aktiv von Angreifern ausgenutzt. Betroffen waren neben den Microsoft 365 Apps auch ältere Ausgaben wie Office 2016, 2019, 2021 und 2024.

Administratoren und Anwender können die Sicherheitskorrekturen über verschiedene Wege beziehen. Klick-und-Los-Editionen (Click-to-Run) erhalten die Updates automatisch. Für installationen auf MSI-Basis stellt Microsoft die Pakete über das Download Center bereit. Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Patches endet der offizielle Support für Office 2021 sowie Office LTSC 2021.

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