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Office 2021 Support endet: Unternehmen müssen bis Oktober wechseln

Veröffentlicht am: 25.08.2026 um 14:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google erweitert sein Migration Center um KI-gestützte TCO-Modellierung und Service-Mapping. Neue Gemini-Integrationen in Workspace folgen.

Google Cloud Migration: Gemini-gestützte Quick Assessments und neue KI-Funktionen
Leeres, modernes Büro mit dunklen Computerbildschirmen und natürlichem Lichteinfall. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google hat sein Migration Center am 25. August 2026 um neue, durch die KI-Lösung Gemini gestützte Quick Assessments erweitert. Diese Funktionen ermöglichen eine nahezu sofortige Modellierung der Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) sowie ein automatisiertes Service-Mapping für Unternehmen, die den Wechsel in die Cloud planen.

Branchenanalysten bewerten diese Neuerung als signifikanten Fortschritt für die frühen Phasen von Migrationsprojekten. Die Quick Assessments gelten im Vergleich zu herkömmlichen Methoden als schneller und kostengünstiger.

Allerdings weisen Experten darauf hin, dass die Ergebnisse zwar eine wertvolle Orientierung bieten, in ihrer jetzigen Form jedoch noch nicht als alleinige Basis für finale Investitionsentscheidungen herangezogen werden sollten.

Google steht mit diesem Schritt nicht allein im Markt; auch die Wettbewerber AWS und Microsoft setzen verstärkt auf künstliche Intelligenz, um Migrationsprozesse für Kunden zu vereinfachen.

Handlungsbedarf durch auslaufenden Software-Support

Die Notwendigkeit für effiziente Migrationsstrategien wird durch bevorstehende Fristen im Software-Lifecycle verschärft. Microsoft Office 2021 erreicht am 13. Oktober 2026 das Ende des regulären Supports. Laut Angaben des Unternehmens wird es für diese Version, einschließlich der LTSC-Editionen, kein Programm für erweiterten Support (ESU) geben.

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Als Nachfolgeoptionen stehen Office 2024 mit Support bis Oktober 2029 oder der Wechsel auf die abonnementbasierte Plattform Microsoft 365 zur Verfügung. Eine Weiternutzung über das Support-Ende hinaus wird aufgrund Sicherheitsrisiken als kritisch eingestuft.

Erfolgreiche Anwendung in der Unternehmenspraxis

Dass der Wechsel zu Cloud-basierten Kollaborationslösungen bereits flächendeckend stattfindet, zeigen aktuelle Projektabschlüsse. Die OVB MEDIA aus Rosenheim migrierte mit ihren 14 Tochterfirmen und über 1.800 Mitarbeitern von lokalen Microsoft-Systemen zu Google Workspace.

Die technische Umstellung dauerte sechs Wochen. Geschäftsführer Florian Schiller hob hervor, dass die Raumplanung dadurch einfacher und die Stabilität von Videokonferenzen erhöht worden sei.

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Auch GOP Entertainment vollzog den Wechsel und migrierte fast 300 Nutzer ohne Ausfallzeiten. Dabei wurden Terminal-Server und lokale Installationen ersetzt, was laut Unternehmensangaben die abteilungsübergreifende Kommunikation verbesserte.

In noch größerem Maßstab setzte MegazoneSoft ein KI-Transformationssystem für die Nongshim Group um. Dabei wurden 26 Millionen Dokumente zu Google Drive migriert. Durch eine spezielle Architektur ist es dem Konzern nun möglich, neue Einheiten innerhalb von 24 Stunden technisch anzubinden.

Funktionserweiterungen und preislicher Wettbewerb

Parallel zu den Migrationshilfen baut Google die KI-Integration in den bestehenden Diensten aus. Ab dem 26. August 2026 wird das bisherige Chat-Seitenpanel durch Ask Gemini ersetzt. Die Funktion durchsucht Gmail, Drive sowie Kalender und ist für alle zahlenden Workspace-Nutzer ohne Preisänderung verfügbar. Zudem führt Google Meet eine automatisierte Entscheidungsverfolgung ein, während Gemini in Google Docs Kommentarthreads zusammenfasst.

Im direkten Vergleich der Plattformen positioniert sich Microsoft 365 mit Preisen zwischen 7 und 32 US-Dollar pro Nutzer und Monat, während Google Workspace zwischen 7 und 22 US-Dollar liegt.

Während Microsoft Vorteile beim Offline-Zugriff auf Anwendungen wie Word und Excel sowie höhere Teilnehmerzahlen in Teams-Sitzungen (bis zu 20.000) bietet, punktet Google Workspace durch Echtzeit-Kollaboration und eine seit Anfang 2025 tief integrierte KI-Umgebung.

Daten von Marktforschern zeigen, dass die steigenden Ausgaben für die Google Cloud Platform maßgeblich durch KI-Komponenten wie Gemini und spezifische Hardware-Ressourcen getrieben werden.

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