Office 2019 für Mac: Support endet am 13. Juli 2026
19.06.2026 - 22:35:34 | boerse-global.de
Eine Serie technischer Pannen beeinträchtigt derzeit die Produktivitätsdienste des Softwarekonzerns. Von Terminplanungsfehlern bis zu Kompatibilitätsproblemen mit Windows 11 – Microsoft arbeitet an Lösungen.
Der US-Konzern bestätigte mehrere aktive Störungen, die administrative Funktionen und die Benutzerverfügbarkeit in Exchange Online und Microsoft 365 beeinträchtigen. Besonders betroffen sind Unternehmen, die auf die zuverlässige Planung von Besprechungen und die Integration von Drittanbieter-Software angewiesen sind.
Planungs- und Anzeigefehler in Exchange Online
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Ein schwerwiegender Dienstfehler sorgt dafür, dass Konferenzräume während der Buchung ständig zwischen „verfügbar" und „nicht verfügbar" hin- und herspringen. Die Ursache: Ein Programmierfehler setzt die Standardarbeitszeit fälschlicherweise auf die US-Pazifikzeit (PST), unabhängig vom tatsächlichen Standort des Nutzers. Der Fix dafür soll bis zum 26. Juni 2026 vollständig ausgerollt sein.
Parallel dazu melden Nutzer falsche Anwesenheitsstatus in Microsoft Teams. Ein kürzliches Service-Update hat eine Code-Regression ausgelöst, die ungenaue Verfügbarkeitsanzeigen verursacht. Die Entwickler arbeiten an einer Korrektur.
Immerhin: Ein Problem, das die Anzeige von Gmail-Konten in Exchange-Kalendern betraf, wurde bereits am 16. Juni behoben. Zuvor waren Gmail-Nutzer fälschlich als „Unbekannt" aufgetaucht – ausgelöst durch die fehlerhafte Weiterleitung von Basic-Authentication-Daten.
Mehrere Störungen in Microsoft 365
Die aktuellen Serviceberichte vom 19. Juni 2026 zeigen eine Reihe von Beeinträchtigungen. In Power BI können Administratoren geplante Kachel-Jobs im Map-Artifact nicht deaktivieren. Die Rewrite-Funktion von Microsoft Copilot zeigt in der klassischen Outlook-Version Fehler an.
Teams-Nutzer wiederum können manuelle Änderungen an Besprechungsoptionen nicht speichern. Während diese Probleme noch untersucht werden, gelten andere Störungen der vergangenen Tage – darunter Zugriffsprobleme auf SharePoint Online, Excel und verschiedene Copilot-Funktionen – als behoben.
Kompatibilitätsprobleme mit Windows 11 und Outlook
Ein heikler Fehler betrifft das kumulative Windows-11-Update KB5095051 vom Juni 2026. Es blockiert die OLE-Automatisierung – mit der Folge, dass spezialisierte Geschäftsanwendungen wie Zotero, Dentrix oder CCH Engagement keine Office-Programme mehr starten können. Microsoft empfiehlt als Übergangslösung, Dokumente direkt über die eigenständigen Office-Apps zu öffnen. Ein dauerhafter Fix ist in Arbeit.
Auch die klassische Outlook-App macht Probleme: Die Schaltfläche zum Löschen vorgeschlagener E-Mail-Empfänger in der Autovervollständigung funktioniert für Exchange-Online-Konten nicht mehr zuverlässig. Eine kürzliche Rücknahme einer Änderung stellte das Element zwar für einige Kontotypen wieder her – Exchange-Online-Nutzer bleiben jedoch außen vor.
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Auslaufende Unterstützung für ältere Office-Versionen
Microsoft erinnert zudem an einen wichtigen Termin: Ab dem 13. Juli 2026 wechselt Office 2019 für Mac in den schreibgeschützten Modus. Grund ist der Ablauf eines digitalen Zertifikats. Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote auf macOS lassen sich dann nur noch anzeigen und drucken – Erstellen, Bearbeiten oder Speichern von Dateien ist nicht mehr möglich.
Betroffene Nutzer sollten auf Microsoft 365 oder Office 2024 für Mac umsteigen. Gleiches gilt für ältere Microsoft-365-Apps auf iOS- und iPadOS-Geräten, die keine modernen Betriebssysteme mehr unterstützen – etwa das iPhone 6s oder das iPad Air 2.
