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Office 2019 für Mac: Millionen Nutzer verlieren Funktionen ab Juli

04.06.2026 - 18:38:20 | boerse-global.de

Microsoft Office 2019 für Mac verliert ab Juli Kernfunktionen. Neue KI-Tools von Startups und Google drängen als Alternativen in den Markt.

Office 2019 für Mac: Funktionsverlust ab Juli – KI-Startups im Aufwind
Office - Close-up of hands typing on a MacBook keyboard, with digital productivity app icons floating above the screen. 04.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Schritt zwingt viele zum Umdenken – während neue KI-Konkurrenten massiv in den Markt drängen.

Office 2019 auf dem Apple-Rechner: Bald nur noch eingeschränkt nutzbar

Am 13. Juli 2026 läuft ein entscheidendes digitales Zertifikat für Microsoft Office 2019 für Mac aus. Die Folge: Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote lassen sich dann nicht mehr wie gewohnt nutzen. Erstellen, Bearbeiten und Speichern von Dokumenten wird unmöglich.

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Besonders hart trifft es Nutzer älterer Betriebssysteme. Wer noch macOS Monterey oder iOS 17 (oder ältere Versionen) verwendet, verliert den vollen Funktionsumfang. Microsoft empfiehlt betroffenen Anwendern den Umstieg auf Office 2021, Office 2024 oder ein Microsoft-365-Abonnement.

Doch es gibt Alternativen: Die kostenlose Apple-iWork-Suite, LibreOffice oder browserbasierte Office-Web-Apps bieten einen Ausweg – ohne neue Hardware oder teure Lizenzen.

KI-Startups sammeln Millionen ein – und greifen Microsoft an

Während Microsoft seine Altversionen abschaltet, drängen neue Anbieter mit künstlicher Intelligenz in die Lücke. Das Startup Town gab am 3. Juni bekannt, in einer Series-A-Finanzierungsrunde 55 Millionen US-Dollar (rund 50 Millionen Euro) eingesammelt zu haben. Investoren sind die renommierten Risikokapitalgeber Andreessen Horowitz und Forerunner Ventures.

Gegründet von ehemaligen Führungskräften von Dropbox, Plaid und Google AI, entwickelt Town einen KI-Assistenten, der Gewohnheiten der Nutzer über Slack, E-Mail und Kalender hinweg lernt. Transparenz steht im Fokus: Audit-Logs und Zustimmungsverfahren sollen die Kontrolle sichern.

Nur einen Tag später zog Asana nach. Das Projektmanagement-Unternehmen launchte seine Agentic Work Management Suite. Herzstück ist der KI-Agent „Dash", der mit Drittanbietern wie Gmail oder Figma zusammenarbeitet. Spezielle Agenten für Einzelhandel und Fertigung sollen komplexe Aufgaben automatisieren.

Google bringt KI auf den Mac – lokal und kostenlos

Auch Google mischt kräftig mit. Am 3. Juni veröffentlichte der Konzern die AI Edge Gallery für macOS. Damit lassen sich KI-Modelle direkt auf dem Rechner ausführen – ohne Cloud-Anbindung. Das neue Gemma 4 12B-Modell mit 12 Milliarden Parametern läuft auf Maschinen mit 16 Gigabyte RAM.

Parallel dazu launchte Google AI Edge Eloquent, eine kostenlose Diktier-App für den Mac. Sie transkribiert Sprache lokal auf dem Gerät und glättet den Text automatisch – ein praktisches Werkzeug für alle, die Office-Alternativen suchen.

Nischenprodukte und Spezialisten gewinnen an Bedeutung

Der Markt für Produktivitätssoftware wird zunehmend vielfältiger. Während Things 3 weiterhin die Apple-Fans mit elegantem Design und einmaligem Kaufpreis überzeugt, setzt Any.do auf plattformübergreifende Synchronisation zwischen Android, Windows und dem Web.

Ein Überraschungserfolg kommt aus Andorra: Das Startup Memorae verzeichnete im Mai 2026 über 200.000 Nutzer und einen Jahresumsatz von rund 2,8 Millionen Euro. Die App vernetzt mehr als 1.000 Datenquellen und hilft, den Überblick zu behalten.

Neue Tools für Meetings und Terminplanung

Plaud erweiterte am 4. Juni sein Angebot: Der „Team Workspace" für Großbritannien bündelt Meeting-Notizen und Telefon-Transkriptionen für zwei Millionen Nutzer weltweit.

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Für die Terminplanung positioniert sich Morgen als Premium-Lösung ab 15 US-Dollar monatlich. Die App synchronisiert Kalender von Google, Outlook, iCloud und weiteren Diensten – ein Feature, das viele Power-User schätzen.

Apps aus der KI: Entwicklung in Minuten statt Monaten

Eine bemerkenswerte Innovation präsentierte MWM am 4. Juni. In Zusammenarbeit mit Google Cloud launchte das Unternehmen den AI Mobile Squad. Der Dienst generiert aus einfachen Nutzeranweisungen in weniger als drei Minuten native iOS- und Android-Apps. Das könnte die Art und Weise, wie Unternehmen ihre eigenen Produktivitätstools entwickeln, grundlegend verändern.

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