NVIDIA, RTX-Spark

NVIDIA RTX-Spark: Neue Laptop-Plattform soll bis zu 1 Petaflop leisten

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 14:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Googlebook ist in den USA erhältlich; NVIDIAs mobile KI-Plattform soll ab Oktober 2026 in ersten Geräten erscheinen.

Google startet Googlebook-Laptops, NVIDIA kündigt RTX-Spark-Plattform an
Symbolbild: Laptop Illustration mit AI erstellt.

Die Laptop-Branche erlebt derzeit eine Welle an Neuvorstellungen: Prozessor-Updates, High-Refresh-Displays und verbesserte Thermik-Designs prägen die aktuellen Produktankündigungen großer Hersteller. Zwei Entwicklungen stechen dabei besonders hervor: NVIDIAs neue RTX-Spark-Plattform für KI-Workloads sowie der Marktstart von Google Googlebook – einer neuen Android-Laptop-Reihe, die gemeinsam mit mehreren großen Hardwarepartnern realisiert wurde.

NVIDIA RTX Spark: KI-Rechenleistung für mobile Geräte

NVIDIA hat die RTX-Spark-Plattform angekündigt, die bis zu 128 GB Unified Memory und eine KI-Rechenleistung von bis zu 1 Petaflop FP4 bieten soll. Die Kombination aus Blackwell-RTX-GPU und NVIDIA-Grace-CPU läuft laut Hersteller mit einer TDP zwischen 45 und 80 Watt – ein Wert, der für den Einsatz in Laptops ausgelegt ist.

NVIDIA zufolge sollen sich damit lokal große Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern und einem Kontextfenster von bis zu einer Million Token ausführen lassen. Als Partner für die Plattform nennt NVIDIA Lenovo, Acer, ASUS, Dell, HP und MSI. Erste Systeme werden für Oktober 2026 erwartet, Preise stehen noch nicht fest.

Google Googlebook: Android-Laptops mit KI-Abo

Parallel dazu hat Google seine neue Laptop-Reihe Googlebook offiziell vorgestellt, die gemeinsam mit Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo entwickelt wurde. Der Verkaufsstart erfolgte am 4. Oktober 2026 in den USA, gefolgt von Kanada, Großbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland und Australien einen Tag später. Die Geräte sind über den Google-eigenen Shop sowie bei Best Buy in den USA erhältlich.

Das Einstiegsmodell, das Acer Googlebook 14, startet bei 899 US-Dollar. Weitere Modelle sind das Dell XPS Googlebook (999 US-Dollar), das Lenovo Googlebook 15 (1.099 US-Dollar) sowie das ASUS Googlebook 14 und das HP Googlebook 14 (jeweils 1.299 US-Dollar).

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Alle Basismodelle verfügen über 16 GB RAM, 512 GB Speicher und eine NPU mit 45 bis 49 TOPS. Im Lieferumfang enthalten sind zwölf Monate Google AI Pro im Wert von 249,99 US-dollar sowie App-Guthaben im Wert von über 290 US-Dollar. Google verspricht zudem bis zu zehn Jahre Betriebssystem-Updates.

Das Lenovo Googlebook 15 startet bei 1.099,99 US-Dollar und bietet einen Intel Core Ultra 5 325, einen 15,3-Zoll-OLED-Touchscreen mit 2.880x1.800 Pixeln, 120 Hz und 500 nits DCI-P3-Abdeckung, wahlweise 16 oder bis zu 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie 256 oder 512 GB SSD-Speicher.

Der 70-Wh-Akku soll laut Lenovo bis zu 12,5 Stunden, laut Google-Angaben beim Web-Browsing sogar bis zu 16 Stunden durchhalten. Das Gerät wiegt 1,29 Kilogramm und verfügt über Wi-Fi 7, zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse sowie eine 5-MP-Webcam.

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Zu den neuen Softwarefunktionen der Googlebook-Plattform zählen ein KI-gestützter Cursor, eine Diktierfunktion namens Rambler sowie sogenannte vibe-coded Widgets.

Weitere Hardware-Neuvorstellungen

Neben den beiden Hauptankündigungen haben mehrere Hersteller zusätzliche Modelle präsentiert. Dell stellte die robusten Business-Laptops Pro Rugged 13 Extreme und Pro Rugged 14 vor, die mit Intel Core Ultra Series 3 ausgestattet sind und MIL-STD-810H-Zertifizierung sowie Betriebstemperaturen von -29 bis +63 Grad Celsius bieten. Das Pro Rugged 14 startet laut Dell bei 3.945 US-Dollar.

HP brachte gleich mehrere Geräte auf den Markt, darunter das ProBook 4 G2iS mit 14-Zoll-OLED-Display und 120 Hz, das günstige OmniBook 5 ab 699,99 US-Dollar sowie das ZBook Ultra G3a 16 mit AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 und bis zu 192 GB Unified Memory, dessen Referenzkonfiguration bei 7.449 US-Dollar liegt.

MSI präsentierte mit dem Stealth 16 AI B3WH ein Gaming-Notebook mit RTX 5070 Ti Laptop-GPU für rund 3.100 US-Dollar, das von Notebookcheck mit 88 Prozent bewertet wurde. ASUS zeigte zudem das Zenbook Duo mit zwei 14-Zoll-OLED-Touchscreens sowie eine neue Ryzen-Edition des Vivobook 16 für den chinesischen Markt.

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