Nvidia, RTX

Nvidia RTX Spark: Microsoft und ASUS bringen Superchip-Laptops

Veröffentlicht am: 04.06.2026 um 03:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue Profi-Notebooks mit Nvidias Arm-Superchip RTX Spark vorgestellt. Microsoft, ASUS und Dell präsentieren leistungsstarke Geräte für KI und Entwicklung.

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Auf der Computex 2026 und der Microsoft Build Conference präsentieren die großen PC-Hersteller eine neue Generation von Entwickler-Geräten. Im Zentrum steht der Nvidia RTX Spark, ein Arm-basierter Superchip, der in Zusammenarbeit mit MediaTek entstand und eine Blackwell-GPU mit einer 20-Kern-Grace-CPU kombiniert.

Microsoft bringt Surface Laptop Ultra und Dev Box

Microsoft erweiterte am Dienstag seine Hardware-Palette um das Surface Laptop Ultra und die Surface Dev Box. Beide Geräte werden vom Nvidia RTX Spark angetrieben. Das Surface Laptop Ultra bietet ein 15-Zoll-Mini-LED-Display mit einer Spitzenhelligkeit von 2000 Nits und einer Auflösung von 262 Pixeln pro Zoll. Technische Daten vom Mittwoch bestätigen: Das Gerät unterstützt bis zu 128 GB Unified Memory und liefert eine KI-Leistung von einem Petaflop.

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Das rund zwei Kilogramm schwere Notebook bleibt unter 18 Millimetern flach. Zur Ausstattung gehören drei USB-C-Anschlüsse – einer davon als breitere, möglicherweise magnetische Variante – sowie USB-A, HDMI und ein SD-Kartenleser. Für den stationären Einsatz kommt die Surface Dev Box: ein kompaktes Gehäuse mit 100 Watt TDP und 1000 Kühlöffnungen für anspruchsvolle KI-Workloads. Beide Geräte sollen im Herbst 2026 auf den Markt kommen.

ASUS und Dell setzen auf RTX Spark für Kreative und Entwickler

ASUS zeigte auf der Computex aktualisierte ProArt- und Zenbook-Modelle. Das ProArt P16 und P14 richten sich gezielt an Entwickler und Content Creator. Das P16-Modell glänzt mit einem 4K-Tandem-OLED-Display, 120 Hertz Bildwiederholrate und 1600 Nits Helligkeit. Wie bei Microsoft unterstützen auch diese Laptops bis zu 128 GB Unified Memory – ein Segen beim Kompilieren großer Codebasen oder dem Ausführen lokaler KI-Modelle.

Dell stattet die XPS 16 Creator Edition mit der neuen Nvidia-Architektur aus. Das Display kommt mit Tandem-OLED und True-Black-HDR-600-Zertifizierung. Parallel dazu präsentierte Dell ein redesigntes XPS 13 ab 699 Euro. Das 13-Zoll-Modell setzt auf Intels Panther Lake oder Wildcat Lake, wiegt rund ein Kilogramm und ist für mobile Codier-Umgebungen konzipiert. Branchenbeobachter sehen in dem leichten Gehäuse mit 120-Hertz-Display einen direkten Konkurrenten zu anderen kompakten Profi-Notebooks.

Vielfältige Prozessoroptionen für mobile Entwicklung

Die Computex-Ankündigungen zeigen einen Trend zum Multi-Architektur-Ökosystem unter Windows. ASUS präsentierte vier Varianten des Zenbook 14 – Programmierer können zwischen AMD Ryzen AI (bis zu 50 TOPS), Intel Core Ultra 9 oder Qualcomm Snapdragon X wählen. Die Modelle legen Wert auf Akkulaufzeit: Die AMD- und Snapdragon-Varianten sollen bis zu 21 Stunden durchhalten.

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Im günstigerer Segment tauchte Anfang Juni das HP OmniBook 3 14 für rund 500 Euro im Handel auf. Das Gerät nutzt die Snapdragon-X-Plattform mit 16 GB RAM und einem 1600p-Touchdisplay – ein hochauflösender Bildschirm fürs Programmieren zu einem Preis, der unter vielen Einsteiger-Konkurrenten liegt.

Spezialfunktionen für technische Profis

Die neue Hardware-Generation bringt mehrere Features für professionelle Anwender. Microsofts neue Surface-Geräte erhalten haptische Trackpads, die 30 Prozent größer ausfallen als bisher, und austauschbare SSDs für einfachere Wartung. ASUS integriert den KI-Assistenten Zenni Claw in seine gesamte Produktpalette. Dell zeigte einen 39-Zoll-5K-OLED-Gaming-Monitor mit 330 Hertz – ideal als hochauflösender externer Bildschirm für Entwickler-Setups.

Die meisten der diese Woche vorgestellten Profi-Notebooks – darunter die ASUS-ProArt-Serie und die Dell-XPS-Creator-Edition – sollen im Laufe des Jahres 2026 verfügbar sein. Trotz des Fokus auf Rechenleistung betonten die Hersteller auch die Mobilität: Die neuen 14- und 16-Zoll-Modelle wiegen zwischen 1,1 und 2 Kilogramm.

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