Nvidia, DGX

Nvidia DGX Station: KI-Supercomputer kommt erstmals zu Windows

21.06.2026 - 02:33:58 | boerse-global.de

Nvidia präsentiert die DGX Station für Windows mit 20 PFLOPS Leistung und 748 GB Speicher für lokale KI-Modelle.

Nvidia DGX Station: KI-Supercomputer für Windows-Desktop vorgestellt
Nvidia - A sleek, modern NVIDIA DGX Station for Windows AI workstation with subtle glowing accents, in a high-tech office. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der Chipkonzern stellte Mitte Juni 2026 gemeinsam mit seinen Partnern eine neue Generation von Desktop-Supercomputern vor. Das Herzstück: die Nvidia DGX Station für Windows. Sie soll die Lücke zwischen Linux-basierten Rechenzentren und dem Windows-Ökosystem schließen und Entwicklern den Zugang zu leistungsfähiger KI-Hardware erheblich erleichtern.

Technische Daten: 20 Billiarden Rechenoperationen

Anzeige: Sie entwickeln KI lokal? Die neue DGX Station für Windows liefert 20 PFLOPS und 748 GB Unified Memory – genug für Modelle mit einer Billion Parametern. So nutzen Sie die Hardware effizient: Praxis-Leitfaden mit Checkliste und Kostenvergleich jetzt anfordern](https://www.dnv-media.de/lp/report/nvidia-dgx-station-windows-ki-supercomputer-desktop-6924?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_984833:Topic_tech_hardware:Source_DNV_Dynamic_LP&lp=6924)

Die neue DGX Station basiert auf der GB300 Grace Blackwell Ultra Desktop-Superchip-Architektur. Die Zahlen sind beeindruckend: Bis zu 20 PFLOPS FP4-Leistung und 748 GB kohärenter Unified Memory – genug, um KI-Modelle mit bis zu einer Billion Parametern lokal auszuführen.

Zum Vergleich: Der Vorgänger DGX Spark (ehemals Project Digits) schaffte lediglich ein Petaflop und unterstützte Modelle mit maximal 200 Milliarden Parametern. Die neue Station richtet sich an einzelne Entwickler oder kleine Teams, die komplexe KI-Workflows auf dem eigenen Schreibtisch ausführen wollen – ohne Umweg über die Cloud.

OpenShell: Sicherer Sandkasten für KI-Agenten

Ein entscheidendes Feature ist Nvidia OpenShell – eine sichere Laufzeitumgebung, die der Konzern gemeinsam mit Microsoft entwickelte. OpenShell isoliert autonome KI-Agenten in einem geschützten Sandkasten. Das ermöglicht Unternehmen, KI-Agenten in Standard-Workflows einzusetzen, ohne die Sicherheitsprotokolle von Windows zu gefährden.

Die Partnerschaft mit Microsoft geht noch weiter: Auf der Computex im Juni 2026 präsentierte Nvidia die RTX Spark-Plattform mit dem N1X Superchip, der in Zusammenarbeit mit MediaTek entstand. Der Chip kombiniert eine 20-Kern-Grace-Arm-CPU mit einer Blackwell-RTX-GPU und zielt auf mobile KI-Geräte ab, die im Herbst 2026 auf den Markt kommen sollen.

ASUS, Dell und HP an Bord

Mehrere Hersteller haben bereits konkrete Pläne für die Integration der DGX-Station-Architektur vorgelegt. ASUS brachte am 20. Juni 2026 den ExpertCenter Pro ET900N G3 auf den Markt – einen der ersten Deskside-Rechner auf Basis der GB300-Architektur.

Auch Dell und HP werden als Anbieter der DGX Station für Windows genannt. Für die günstigeren Modelle DGX Spark und RTX Spark planen Lenovo, Acer, Gigabyte und MSI eigene Geräte.

Anzeige: Cloud-Kosten explodieren? Mit der DGX Station führen Sie KI-Workloads lokal aus – sicher und ohne monatliche Gebühren. Unser Leitfaden zeigt, wie Sie Ihre Infrastruktur umstellen. Jetzt Leitfaden sichern](https://www.dnv-media.de/lp/report/nvidia-dgx-station-windows-ki-supercomputer-desktop-6924?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_984833:Topic_tech_hardware:Source_DNV_Dynamic_LP&lp=6924)

DiffusionGemma: Schneller durch parallele Verarbeitung

Parallel zur Hardware kündigten Nvidia und Google DeepMind am 19. Juni 2026 die Integration von DiffusionGemma an. Diese parallele Denoising-Architektur ist für lokale RTX-GPUs und DGX-Stationen optimiert und kann 256 Tokens gleichzeitig verarbeiten.

Interne Benchmarks zeigen eine deutlich höhere Durchsatzrate als bei herkömmlichen autoregressiven Modellen. Während High-End-H100-Systeme rund 1.000 Tokens pro Sekunde erreichen, schafft die DGX Station mit dieser Architektur bis zu 2.000 Tokens pro Sekunde. Die Software unterstützt sowohl FP8- als auch NVFP4-Präzision und läuft bereits mit 24 GB VRAM – kompatibel zu High-End-Workstations und Consumer-GPUs der RTX-40- und RTX-50-Serie.

de | wissenschaft | 69593587 |